Schnorcheln am White Beach Moalboal und in Ronda (Tag 13: Tripreport Philippinen)

Der White Beach von Moalbola. Weisser Sand, blauer Himmel und ein paar Badegäste.

Schnorcheln am White Beach in Moalboal und Ronda: Es hätte einer dieser perfekten Urlaubstage werden können – wie aus dem Reisekatalog. Meeresrauschen, blauer Himmel, weißer Sand und grüne schattenspendende Palmen. Wir kamen gerade von unserem letzten Schnorchelgang an den Strand zurück. Ich öffnete die Drybag, um meine geliebte Canon Powershot G5x herauszunehmen. Dann der Schockmoment: Wasser ist reingelaufen und die Kamera stand ca. 2 cm tief im Wasser. Ein “Alptraum” befürchtete sich zu bewahrheiten….”
Viel Spaß mit dem 13. Tag meines Philippinen-Tripreports.


Pure Urlaubsvibes am Vormittag

Geweckt wurden wir auch unserem zweiten Morgen in Ronda vom sanften Rauschen des Meeres, das nur 3 Meter von unserer Haustür lag. Wir gingen den Vormittag ganz relaxed an. Schließlich haben wir mit 5 Nächten vor Ort keinen Stress und genug Zeit alle unsere Sightseeing-Spots abzuklappern. In Flip Flops spazierten vorbei am Pool und an den Kokospalmen zu unserem Frühstück. Garlic Rice, Longanisa und ein Spiegelei “Sunny Side Up” machen mich jedes Mal zu einem glücklichen Menschen! Unsere Unterkunft, das Les Maisons D’Itac ist ein absolutes Träumchen und das Wetter war mal wieder fantastisch. Perfekter Urlaubsvibes! Vergessen waren die vielen sorgenvollen Blicke auf die Wetter App.
(Ausführliche Infos über die Unterkunft gibt es hier)

Schnorcheln beim Les Maisons D’Itac

Nach dem Frühstück gingen wir ins Meer, denn wir hatten ja einen eigenen Schnorchelspot mit Korallen und Riff vor der Nase. Taucherbrillen und Aquashoes hatten wir als gut vorbereitete Urlauber im Gepäck.
Die ersten 100 Meter war das Wasser allerdings so flach, dass man stehen konnte. Dort sahen wir auch nur ein paar Seesterne und Korallen. Direkt am Riff wurde es dann etwas spannender und gab es dort einiges an bunten Fischen zu sehen. Als unerfahrener Schnorchler gruselt es mich aber immer, wenn sich unter mir die unergründliche Meerestiefe auftut. Außerdem lief die ganze Zeit Wasser in mein Mundstück, richtig nervig, und das obwohl das Set nagelneu war. War trotzdem nice, einfach morgens aufzustehen und ne Runde Schnorcheln zu können.

White Beach Moalboal

Die Anfahrt

Um halb eins machten wir uns dann mit unserem Scooter auf den Weg nach Moalboal, um einen der beiden Strände abzuchecken. Moalboal hat nämlich zum einen den Panagsama Beach und zum anderen den White Beach. Ersterer ist eher der Spot der Taucher und Schnorchler und letzterer eher was für Strandchiller und Badeurlauber. Wir entschieden uns für den White Beach, welcher vom Ortskern noch ca 6 km entfernt in nördlicher Richtung liegt. Nachdem wir diesen passierten, cruisten wir eine Weile durch das palmenreiche Hinterland und dachten schon, dass wir uns wieder verfahren hätten. Dem war aber nicht so.


Der “crowded” Mittelabschnitt

Da wir am Tag zuvor am wunderschönen und einsamen Lambug Beach chillten und übelst geflasht waren, hatte ich gar keine so hohen Erwartungen mehr an den White Beach. Der erste Eindruck war aber dann doch “wow” und die Farbe des feinkörnigen Sandes macht dem Namen White Beach alle Ehre.
Am südlichen Abschnitt chillten die philippinischen Touris, die es sich zu Gewohnheit gemacht haben, keine 5 Meter vom Meer entfernt, Zelte aufzuschlagen. Ich fand diese bunten Zelte (auch schon in der Vorabrecherche) aber irgendwie hässlich und sie versauen meiner Meinung den Flavour ein wenig. Gleich dahinter befanden sich in einige Souvenir- und Badezeug-Verkaufs-Stände, wo ich mir auch gleich einen Schnorchel ausgeliehen habe, mein eigener schien ja unbrauchbar zu sein. An diesem Strandabschnitt ist auch am meisten los. Ich habe gelesen, dass die Pinoys hier an Wochenenden gerne Highlife veranstalten und es sehr voll ist, aber es ging, wie ihr auf den Bildern seht und bei uns war es ein Freitag-Nachmittag.


Der ruhigere Strandabschnitt

Wer etwas mehr Ruhe möchte, der geht einfach wie wir 50 bis 100 Meter in nördliche Richtung. Der Strand wird dort etwas schmaler aber auch leerer. Es befinden sich dort einige nette Unterkünfte und Resorts, allesamt schöne unauffällige Anlagen. Wir gönnten uns an der Beachbar vom Ravanela Beach Resort Sandwiches und Frenche Fries. Normalerweise esse ich ausschließlich philippinisches Food im Urlaub, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Hotelanlage hat uns sehr gut gefallen und auch was die Bewertungen im Internet angeht, machte das Ganze einen sehr guten Eindruck! Die Lage direkt am Strand ist natürlich auch super.

“Falls ihr eine Unterkunft am White Beach sucht, checkt das Ravanela Beach Resort, das hat uns vom Vibe sehr gut gefallen”

Bendjas Traveltipps


Der Schnorchel-Check!

Danach fletzten wir uns an den Strand, badeten im Meer und checkten die Schnorchellage. Die ersten 10 bis 20 Meter im Wasser hatte man noch Sandboden und man hätte hier noch sehr gut ohne Aquaschuhe baden können. Erst danach kamen die Korallen und nicht viel weiter dahinter dann auch schon das gruselige Riff. Die Sicht war nicht mehr ganz so klar, wie am Vormittag, weil sich die Sonne des öfteren hinter den Wolken versteckte und das Wasser auch schon aufgewühlter war. Aber es ließ sich trotzdem ganz gut Schnorcheln am White Beach in Moalboal.


R.I.P. Canon G5x Powershot

Der Moment des Grauens

Dann passierte das Grauen: Meine geliebte Kamera, die Canon G5 Powershot (6 Monate alt) wurde Opfer meiner Dummheit. Ich packte sie ungeschützt in die Dry Bag zum Schnorcheln. Als ich sie am Strand wieder rausholen wollte, lag die Kamera in einer Wasserpfütze. Ich befürchtete das Schlimmste und betätigte panisch den Anschalt-Knopf. Nichts! Vielleicht hätte ich warten sollen, bis sie trocken ist, aber ich wollte sofort wissen was Sache ist. Erst im letzten Sommer schrotete ich meine 5 Jahre alte Panasonic Lumix in der Toskana und war gezwungen, die letzten 4 Tage Pics mit dem iPhone 7 zu schießen. So wollte ich den Rest des Urlaubs auf keinen Fall verbringen. Die Vorstellung den restlichen Urlaub nur mit dem Handy zu knipsen, war richtig abtörn. Für mich ist das Fotografieren einfach ein wichtiger Teil auf Reisen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ok, jetzt nicht schwarzmalen und erstmal zurück nach Ronda cruisen. In unserer Unterkunft besorgten wir uns Reis und packten es mit der Kamera in einen Beutel, damit die Flüssigkeit aufgesogen wird. Vorsichtshalber begann meine Recherche nach Kameraläden. Zu allem Überfluss ließ sich mein Macbbook seit 2 Tagen nicht mehr anschalten, also Handy Recherche Ich vermutete, dass wenn über Nacht kein Wunder passieren sollte, ich wohl gezwungen wäre ins 3 Stunden entfernte Cebu City zurück zu fahren, um mir dort eine neue Kamera zu holen. Das wäre zwar Absturz, aber für den Sheldon-Cooper in mir leider alternativlos. Frustriert ging ich ins Bett in der Hoffnung, dass morgen alles wieder gut ist. 


Tag 13 auf der Map



Das erwartet euch morgen

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr, dass sich das Kamera-Drama leider nicht zum Guten gewendet hat und was wir alles unternommen haben, um einen adäquaten Ersatz zu finden.
Zu Tag 14: Trip nach Cebu zur SM Seaside

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Über Grüße und Feedback in den Kommentarspalte freue ich mich natürlich.
Bis denn, Bene.


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