Tubod Beach und Siquijor Town (Philippinen Tag 17)

2 Motorradfahrer vor dem I Love Siquijor Schild

Tubod Beach und Siquijor Town: Der 17. Tag unserer bisher fantastischen Philippinenreise war gleichzeitig der erste volle Tag auf der Hexeninsel Siquijor. Wir schnorchelten am bisher schönsten Spot unseres Trips, cruisten durchs Hinterland vorbei an den Häusern vermeintlicher Hexen, besuchten die einzige besuchbare Sehenswürdigkeit in Siquijor City und feierten Abends zu der Hymne dieser wundervollen Insel! Oh du wunderschönes Siquijor <3!


1 Vormittag im Resort


Breakfast im Salamanders Restaurant

Frühstücken gehen bedeutet im Coco Grove Resort die Qual der Wahl zu haben. (Für die Leser die hier neu hinzugekommen sind, das Coco Grove Beach Resort hat drei verschiedenen Restaurants und auch 3 verschiedene Pools). Wir entschieden uns heute für das Salamanders Restaurant direkt am Strand. Für mich Philippino Style, Garlic Rice, Mirror-Egg Sunny Side Up und Beef Tapa, für die Maus gab es das International Breakfast mit Croissant, Weißbrot und Marmelade. Sie ist nämlich kein großer Fan des philippinischen Frühstücks und ist immer froh über Alternativen. Viele Deutsche vermissen auf den Philippinen vor allem eins: gutes Brot.

Casa Coco Pool

Gut gestärkt ging es zurück ins Hotelzimmer um uns beachfertig zu machen, denn auf dem Plan stand heute folgendes: ein chilliger Vormittag im Resort! Und der will gut geplant sein.
Als erstes ging es an den Pool bei uns am Casa Coco. Dieser ist recht flach und man kann darin überall stehen. Also für Arschbomben eher weniger geeignet. Auf der Homepage wird er beschrieben als Pool für Kinder und schlechte Schwimmer. Das kann ich so unterschreiben. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der kleine integrierten Whirlpool, den wir auch testeten. Er war zwar nicht sonderlich warm, dafür aber sprudelig.  


Der Tubod Beach

Danach ging es runter an den insgesamt 880 Meter langen Strand des Coco Groves: Offiziell heißt er der Strand “Tubod Beach” und obwohl es zum Gebiet des Resorts gehört, könntet ihr als zahlende Tagesgäste (Eintrittsgebühr 50 php) den Strand oder auch die Pools nutzen. Zum Relaxen hat man hier eine gute Auswahl an diversen Beach- Cottages, Liegestühlen und Hängematten. Unbedingt mal vorbeischauen!



Schnorcheln am Tubod Marine Sanctuary

Bei unsere ersten Schnorchelgang staunten wir über die Unterwasserwelt die wir vorfanden. Der bisher beste Schnorchelspot in diesem Urlaub! Es war ein riesiges Gebiet mit farbenfrohen Korallen und einer bunten Fischwelt. Wir sahen Nemo (Clownfische),Papageienfische, Halfterfische, Arabische-Picassodrückerfische und Fischschwärme der unterschiedlichsten Sorte. Schnorcheln war echt krass und es geht hunderte Meter raus ohne das ein ekelhaftes Riff kommt.

Weiter draußen chillten wir uns auf einer kleinen Holzplattform, von wo aus man kleine Wasserjumps oder einfach nur die Insel betrachten konnten! Super Sache.


Übrigens, schon sehr nah am Strand besteht ein großer Teil des Boden aus die Korallen und Steinen, weshalb beim normalen Baden hier Aquashoes von Vorteil sind – besonders bei Ebbe!
Ansonsten ist die Unterwasserwelt des Tubod Marine Sanctuary echt ein Erlebnis, wovon ich als eigentlicher Meister der Vorabrecherche auch gar nichts wusste, weshalb ich heute umso begeisterter war.


Exploring Siquijor

Rent a Scooter

Am Nachmittag zog der Himmel weitestgehend zu, aber nach Regen sah es nicht aus und wurde auch nicht vorhergesagt. So verließen wir gegen 14:30 das Resort, um mit einem Scooter ein wenig die Insel zu erkunden. Die Scooter kann man direkt beim Resort mieten, da haben so einige auf Lager, weshalb es keine Vorabreservierung braucht. Der Preis lag so zwischen 500 – 700 Php pro Tag. So genau weiss ich es nicht mehr.

.


Ride to Siquijor “City”

Die Maus, die in diesem Urlaub noch nicht Roller gefahren ist, wollte es hier nun wissen. Die Straßen sind gut in Schuss und der Verkehr echt überschaubar ist. Immerhin konnte ich jetzt mal chillen und während der Fahrt filmen und Schnappschüsse schießen. Wir fuhren den Siquijor Circumferential Road bis nach Siquijor-City, wo wir gestern mit der Fähre angekommen sind. Kurz vor der kleinen Hauptstadt kommt man am Siquijor Boulevard vorbei, wo zur linken sich das viel-fotografierte „I love Siquijor“-Schild befindet.  


Siquijor City Sightseeing

Siquijor-City hat eigentlich nur zwei Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn: den Belltower und die katholische „St. Francis Of Assisi Parish“Kirche, beide Bauwerke entstammen dem 19. Jahrhundert. Den Belltowern konnte man vor lauter Restaurations-Gerüsten nicht wirklich sehen. Dafür war die Kirche umso schöner. Mit „Welcome to Siquijor“-Schrifzug auf der Grünfläche mit Springbrunnen ist sie ein gefragtes Fotomotiv. Einen kurzen Blick haben wir auch reingeworfen, yoah, ist halt ne Kirche, aber immerhin eine mit vielen Ventilatoren!


Wir fuhren noch kurz rüber zum Public Market um uns mit ein paar Lebensmitteln einzudecken, die man so braucht, wenn man auf einer Insel unterwegs ist: Getränke, Früchte, Snacks und Süßigkeiten. Ansonsten haben wir in den Straßen ein wenig das Treiben beobachten, z.B. am Tricycle-“Bahnhof” und ich hielt Ausschau nach einem Barbier, aber der einzige den wir fanden war grade busy. Somit war ich bisher 17 Tage ohne Rasur u. Haarschnitt. Vielleicht ziehe ich das den ganzen Urlaub durch!?


About Streetdogs

Als Ann-Katrin aka die Maus den Scooter anschmeissen wollte, bekam sie Gesellschaft von einem süßen Straßenhund. Die Maus ist einfach ein Hunde-Magnet und da man relativ oft auf streunende Hunde trifft, knüpft die Maus desöftern kurze Freundschaften mit den Vierbeinern. Aufgrund der Straßenhunde empfiehlt sich eine Impfung gegen Tollwut, wenn man nach Asien reist. Bisher ist mir aber kein einziger Tollwut-Fall zu Ohren gekommen.

Zurück durch Inselinnere

Zurück fuhren wir nicht den Siquijor Circumferential Road, der einmal außen um die ganze Insel rumgeht, sondern durchs Innere der Insel, auf den noch nicht ausgebauten Wegen. Hier sahen wir wieder mehr von den “ursprünglichen Philippinen”, aber auch – und das ist kein Witz – Hexen bzw. ältere Damen mit einer mystischen Aura, die in der Tat Hexen sein könnten. Siquijor ist ja als die Hexeninsel bekannt, wo bis vor kurzem Vodoo und Zaubereien praktizierte wurde und der Glaube an Naturgeister noch sehr ausgeprägt ist. Viele Philippinos meiden die Insel! Meine Verwandten in Manila und Cardona haben mich ebenfalls zur Vorsicht ermahnt! 🙂


Ein generelles Highlight auf den Philippinen sind die philippinischen Kids. Wir fuhren an einer Grundschule vorbei, wo gleich die Schüler Richtung Straße stürmten und fröhlich winkten und uns zuriefen „Hey how are you?!“  Mabuti Samang, Salamat entgegnete ich und das Gelächter/ Freude war groß. 

“Englisch ist auf den Philippinen Amtssprache und wird ab der 1. Klasse unterrichtet. Daher spricht so gut wie jeder stabiles Englisch.”

Bendja Travelinfos


Stop im Monkey Business

Als wir wieder auf dem Mainroad fuhren machten wir einen Stop im Monkey Business, eine hippe Bar, an der wir schon zweimal vorbeigefahren sind und wo die Maus unbedingt reinschauen wollte. Ist auch echt stylisch gemacht, alles aus Holz und Bambus und so, ein paar Tische mit Schaukeln statt Stühlen, eine kleine Bühne wo ein DJ- Mucke machte und Sandboden. Ein beliebter Ort bei Individual-Touristen, Backpackern und Hipster. Wir genehmigten uns Kaffee und teilten uns ein Kokoseis, dass in einer Kokosnussschale serviert wurde. War wirklich nett und wir hatten vor hier noch mal zum Essen herzukommen. 


Paliton Beach – ein kurzer Abstecher

Inzwischen war es 17 Uhr, doch unser Entdeckerdrang erlaubte es uns noch nicht ins Resort zurückzufahren. Wir machten stattdessen noch einen Abstecher zum Paliton Beach, der gleich um die Ecke war. Es ist ein kleiner netter Strandabschnitt, der noch relativ ursprünglich wirkt. Ein paar Auslegerboote lagen am Strand, n dutzend Badegäste waren noch am Start und ein paar Locals hörten chillige Reggae Mucke. Ein Graffiti haben wir auch erspäht. Hat uns gut gefallen und auch diesen Spot werdet ihr im Laufe der nächsten Tripreports wieder sehen.


Amazing BBQ im Coco Grove


Food vom Feinsten

Im Hotel erwartete uns heute ein BBQ Dinner am Sunset Restaurant, für das wir uns gestern angemeldet haben. Uns erwartete Live-Musik, Trommeln, Feuerkünstler und hammergeiles Essen.


Das Show-Programm

Die künstlerischen Darbietungen waren auch nice, zwischen den einzelnen Acts und Künstlern gab es Moderationen, wo unter anderem alle Hotelankömmlinge dieser Woche namentlich begrüßt wurden. Sir Benjamin und Miss Ann-Katrin wurden natürlich auch ge-name-dropped! Ein Gesangsduo performte übrigens das Lied “Top of The World” von den Carpenters, einer der Lieblingssongs meiner Mutter, der auch auf ihrer Beerdigung gesungen wurde. Nachdem wir gestern schon meinen Childhood Song Nr. 1 vorgesungen bekommen haben, habe ich heute nun echt kurz gedacht, dass meine Mum runterschaut und grüßt.
Highlight der Show war die Schlußperformance, wo die Trommler, Feuerkünstler, Musiker und Chor, bestehend aus ca. 10 Mitarbeiterinnen vom Coco Grove, den Siquijor-Song zum besten gaben. Dieses Lied wurde für die nächsten Tage unser Ohrwurm. Supersüß wie sie in aller Fröhlichkeit in die Hände klatschten und sangen.
 


Am nächsten Tag wurde uns übrigens erzählt, dass fast alle Künstler, die aufgetreten sind in irgendeiner Form für das Coco Grove arbeiteten. Das ist mal ein gute Anschauungsbeispiel für die Grundbegabung der Philippinos in Sachen Tanz, Gesang, und Performance! Stellt euch kurz mal eure Firma, euer Büro, eure Station, whatever…würdet ihr ein einigermaßen anspruchsvolles Programm auf die Beine stellen können? Tell me! 😀

Der Siquijor Song

Wie auch immer, zum Abschied poste ich euch die Lyrics des Siquijor-Songs und bedanke mit beim Coco Grove Team für diesen schönen Abend.

"Siquijor, Siquijor, 
Land of beauty pure divine,
All your people now and forever
Will be loyal brave and true,
Siquijor, Siquijor,
Your sons promise this to thee, 
All thy honor and thy glories
All the things they’ll see for thee" 

Hier noch meine Videoaufnahme davon – Enjoy!



Tag 17 auf der Map




Fortsetzung folgt

Morgen nehme ich euch mit zu den berühmten Hot Spots, die Cambugay Falls und zu den Cliff-Jumps am Salagdoong Beach. Außerdem ziehen wir morgen aus dem recht kleinen balkonlosen Casa Coco Room in den Executive Room und haben abends einen dieser weltberühmten philippinischen Sonnenuntergänge!

Wenn du keinen Beitrag verpassen möchtest, abonniere doch meinen Blog. Auf der rechten Seite ganz unten (auf dem Smartphone musst du ganz runterrollen!) findest du das Anmeldefenster!

Grüße, Fragen, Feedback und Kritik könnt ihr gerne in die Kommentarspalte kloppen.
Machts gut, Bendja.


Weitere Links zur Philippinenreise

Related Post

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: