Thailands Rose des Nordens: Chiang Mai in 3 Tagen

3 Tage in Chiang Mai. Hier eine Straße in der Altstadt

Zuletzt aktualisiert am 21. März 2023

Chiang Mai in 3 Tagen: Die Stadt Chiang Mai ist ein Reiseziel, das auf keiner Thailandrundreise fehlen darf. Es begeistert Reisende durch seine vielen Tempelanlagen, Märkte, Sehenswürdigkeiten und die landschaftliche Schönheit seiner Umlands. Auch wir besuchten die „Rose des Nordens“ während unserer 3 1/2-wöchigen Rundreise durch Thailand. Nachdem wir in Bangkok (3 Nächte) und Sukhothai (2 Nächte) hinter uns gelassen haben, kamen wir am am siebten Reisetag hier an. 3 Tage hatten wir zur Verfügung, um die Stadt und ihre Umgebung zu exploren. In diesem Artikel stelle ich euch unsere Chiang Mai Highlights vor und lasse euch wissen, was wir in 3 Tagen so alles sehen und machen konnten (und was nicht). Viel Spaß!



1 Chiang Mai – Allgemeine Infos

1.1 Historisches

Chiang Mai liegt 700km nördlich von Bangkok und 100 km südlich der myanmarischen Grenze. Die Stadt wurde 1296 als Hauptstadt des Lan Na Reiches (aka nordthailändisches Königreich) gegründet. 1558 wurde Chiang Mai von den Birmanesen einverleibt und stand darauf 200 Jahre lang unter deren Herrschaft, bevor das Lan Na Reich wieder übernahm. Der südlicher Nachbar Siam (das spätere Thailand) gewann aber nach und nach immer mehr Einfluss über das Lan Na Reich, so dass Chiang Mai 1899 in das Siam Reich aufgenommen wurden. Heute ist Chiang Mai mit ca. 128.000 Einwohner die größte Stadt Nordthailands.



1.2 Touristischer Impact

Chiang Mai ist vermutlich das meist frequentierteste Reiseziel im Norden Thailands. Vor allem Individualreisende, Aktivurlauber und Kulturinteressierte zieht es hierher. Chiang Mais lange Geschichte hinterließ unzählige bestaunenswerte Tempel, viele davon mit birmanischen Einflüssen. Das Umland, das sich durch wilde Flüsse, weite Reisfelder und einer spektakulären Berglandschaft auszeichnet, bietet genug Ausflugsziele, um hier eine längere Zeit verweilen zu können. Neben dem Doi Inthanon Nationalpark, der auch den höchsten Berg Thailands beherbergt, könnt ihr hier in den Genuss eindrucksvoller Wasserfälle, diverser Elefanten-Camps und anderer Outdoor-Aktivitäten kommen. Mountainbiking, River-Rating, Quad-Touren und Ziplines sind nur einige von ihnen.




2 Anreise nach Chiang Mai


Chiang Mai lässt sich auf allen erdenklichen Arten aus allen erdenklichen Orten ansteuern.

  • Busse bzw. Nachtbusse fahren z.B. von Chiang Rai, Sukhothai, Chiang Khong, Pattaya, Bangkok.
  • Mit dem Zug könnt ihr von Bangkok, Ayutthaya oder Phitsanulok aus anreisen. Sie sind meist etwas langsamer, aber dafür sicherer und günstiger als Busse. Hierzu ein schöner Erfahrungsbericht auf gepacktundlos.com.
    Eine Anreise per Nachtzug ist ebenfalls möglich (ca. 12. Stunden Fahrzeit aus BKK).
  • Die schnellste Variante von Bangkok aus ist das Flugzeug (1 Std.). Dies würde sich vor allem dann lohnen, wenn ihr aus dem Süden direkt anreisen wollt oder wenn ihr wenig Zeit habt.

Die Fahrtzeiten und Preise der Nachtbusse, Züge und Inlandsflüge könnt ihr online bei 12go.asia* einsehen.

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☝🏽Was vielleicht nicht jeder weiß:

Chiang Mai hat einen internationalen Flughafen, was die Stadt zu einem optimalen Startpunkt für eine Thailand Rundreise macht. Ihr müsst dann nicht – wie wir – erst von Bangkok aus in den Norden, um dann wieder über Bangkok ganz in den Süden zu reisen, sondern könnte euch eine Flugverbindung suchen, die z.B. über Taiwan oder Singapur geht. Die meisten Flüge nach Chiang Mai gehen aber über Bangkok).

Wir beginnen unsere Flugrecherche stets auf Skyscanner.de*



2.1 Unsere Anreise

Angereist sind wir aus Sukhothai, ca. 300 km südlich von Chiang Mai. Wir mussten zuerst mit einem Bus nach Phitsanulok und dort den Reisebus nach Chiang Mai nehmen. Diese fahren mehrmals täglich. Insgesamt waren wir 6-7 Stunden unterwegs – inklusive einer etwas längeren Essenspause. Wir kamen nachmittags an und hatten am ersten Tag noch genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden.



3 Übernachten in Chiang Mai

Wir wohnten in einem superschönen und recht erschwinglichen Boutique Hotel, das sich in einer recht ruhigen Seitenstraße inmitten der Altstadt befindet. Wir bezahlten 32€ pro Nacht (Superior Zimmer). Das Zimmer war sehr sauber, schlicht aber schön eingerichtet und es hatte einen kleinen Balkon zur Straße. Sehr angetan waren wir von dem grünen Hotelgarten, wo wir nach unseren Tagesausflügen gerne gechillt haben und leckere Shakes schlürften.

Die Lage im Zentrum war perfekt, um abends noch gemütlich durch die schöne Altstadt zu schlendern, eine Massage aufzusuchen und um was Essen zu gehen.
Tipp an euch: Unbedingt innerhalb der Stadtmauern übernachten. Allerdings nicht in der Nähe des Tapae Gates, weil es dort Nachts wegen der vielen Bars recht laut werden soll.

Btw, das Hotel trug den wohlklingenden Namen „Come Chiang Mai Lana Boutique Hotel“. Es wurde aber inzwischen in „The Traveller Arms“ umbenannt. Den Bildern im Netz zu urteilen, hat es aber immer noch den selben Vibe, ist aber ein bissel teurer geworden (44€ Superior Room).

Hier der Link zur Unterkunft*

Mein Übernachtungstip:
Nehmt eine Unterkunft in der historischen Altstadt. Es hat dort viel mehr Flair als im übrigen Chiang Mai. Nach euren Ausflügen könnt ihr spätnachmittags und abends noch wunderbar durch die Straßen bummeln.

Bendjas Traveltips


4 Chiang Mai in 3 Tagen: Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Sightseeing Spots

Nun erfahrt ihr, welche Sehenswürdigkeiten wir in Chiang Mai gesehen haben und welche auch ihr unbedingt sehen solltet.

4.1 Sunday Night Market bzw. Sunday Walking Street

Wir hatten Glück bei unserer Reiseplanung. Nachdem wir am Vortag schon den Saturday Night Market in Sukhothai kennenlernen durften, konnten wir in Chiang Mai gleich die legendäre Sunday Walking Street bzw. den Sunday Night Market mitnehmen. Der Markt umfasst hunderte von Ständen, welche hauptsächlich an der Phra Singh Road und der Ratchdamnoen Road formierten..

Man findet hier alles was das Herz begehrt: Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien und natürlich eine enorme Bandbreite an kulinarische Köstlichkeiten. Thai-Nudeln, gebratener Wachteleier und die Thai-Curry-Gerichte einer fahrbaren Garküche stimmten unsere Bäuche happy. Musiker untermalten die Szenerie mit traditionellen Klängen.

Neben diesen vielen Eindrücke bekommt ihr hier auch einige sehenswerte Tempel zu Gesicht, wie z.B. den Wat Inthakhin Sadue Muang oder dem Wat Samphao. Im Vergleich zum Nachmarkt in Sukhothai waren hier deutlich mehr Touristen am Start, was aber der Stimmung nicht abträglich war. Cooler Markt auf jeden Fall. Versucht daher euren Aufenthalt so zu planen, dass ihr ihn besuchen könnt.

  • Öffnungszeiten: Jeden Sonntag von 16 Uhr bis roundabout Mitternacht

Wenn ihr die Möglichkeit habt, an einem Sonntag in Chiang Mai zu sein, dann tut es! Die Sunday Walking Street aka Sunday Night Market ist echt sehenswert!

Bendjas Traveltipps



4.2 Das Tapae Gate & Graben der Stadtbefestigung

Die historische Altstadt ist ein quadratisches Gebilde mit ca. 1.5 km Länge an jeder Seite und vier Haupttoren zu jeder Himmelsrichtung. Umschlossen wird sie von einem Wassergraben und ursprünglich auch von einer Stadtmauer. Besonders lohnenswert ist der Besuch der östlichen Tores, dem Tapae Gate. Denn hier sind Teile der Stadtbefestigung rekonstruiert worden. Außerdem ist dort und in unmittelbarer Nähe am meisten los. Abends befindet sich auch hier ein kleiner Markt mit einigen Verkaufsständen und die Auswahl an Restaurants & Bars ist hier am größten. Ein schöner Spot um vor allem am Abend hin zu flanieren.

Am Nord Gate aka Chiang Mai Gate finden ebenfalls ein Night Market, den wir allerdings nicht besucht haben. Weitere (englischsprachige) Infos zu Märkten in Chiang Mai findest du auf thetravelauthor.com.



4.3. Wat Chedi Luang

Unbedingt sehen wollte ich den eindrucksvollen Wat Chedi Luang, dessen Besuch sich ziemlich easy gestaltete, da er sich mitten im Zentrum befindet. Wir nutzen das letzte Zeitfenster am Nachmittag unseres Abreisetags um diese Top-Sehenswürdigkeit zu besuchen.

Der Wat Chedi Luang ist sowohl Tempelanlage als auch Ruine zugleich. Errichtet wurde sie im 15 Jh. und war ursprünglich 82 Meter hoch. Ein Erdbeben hat den Tempel so stark erschüttert, dass die oberen 30 Meter weggebrochen sind. Von 1468 bis 1551 soll es den legendären Smaragd-Buddha beherbergt haben, der sich inzwischen im Wat Phra Kaeo in Bangkok befindet und den wir dort am Ende unseres Trips auch noch zu Gesicht bekamen.

Auf der Rückseite des Tempels befinden sich einige Elefanten-Skulpturen am Rande des Sockels, die das beeindruckende Bauwerk optisch noch ’nen Tick aufwerten. Einmal drumherum spazieren lohnt sich also. Auch ein Besuch am Abend muss beindruckend sein, da der Tempel beleuchtet wird.



4.4. Wat Phra That Doi Suthep

Die Tempelanlage Wat Phra That Doi Suthep kann man wohl als wichtigstes Wahrzeichen Chiang Mais bezeichnen. Sie liegt etwas außerhalb der Stadt und zwar westlich am Hang des 1676 Meter hohen Doi Sutheps. Die Anlage selbst liegt auf ca. 1000 Meter Höhe.

Es war der morgen unseres Abreisetags (also Tag 4) als wir uns mit einem Songthaew für 40 Baht von der Haltestelle Zoo hier hochfahren ließen. Auf dem Weg dorthin geht es an einem Viewpoint vorbei mit überragender Aussicht auf Chiang Mai. Ganz ohne Anstrengung verläuft der Besuch hier aber nicht. Vom Parkplatz aus musste erst noch eine 309-stufige Naga-Treppe bezwungen werden, die an beiden Seiten von zwei siebenköpfige Schlangen bewacht wird. Wem das zu anstrengend ist, kann aber auch einen Aufzug nehmen.


Oben auf dem Plateau angekommen bezahlt man eine Eintrittsgebühr von 50 Baht. In der Anlage selbst heißt es dann Schuhe ausziehen (wie in jedem Tempel eigentlich). Erst dann darf man den Rundgang betreten, den man nach buddhistischer Regel im Uhrzeigersinn zu gehen hat.

Das Herzstück der Anlage ist der 16 Meter hohe goldene Chedi, der übrigens im birmanesichen Stil erbaut wurde. Er soll eine Reliquien des Buddha beherbergen und hat daher eine wichtige Bedeutung. Um den umzäunten Chedi stehen jede Menge goldene Buddhafiguren herum, vor denen die Einheimischen beteten. Der Duft von Räucherkerzen, die als Opfergabe angezündet wurden, lag in der Luft. Auch wir reihten uns ein und erwiesen unseren Respekt. Wie das ganze funktioniert haben wir am Vortag ja ausführlich erklärt bekommen (darüber lest ihr später).

Der Wat Phra That Doi Suthep ist zurecht eine top Sehenswürdigkeit und sollte in eurem Reiseplan auf keinen Fall fehlen, meine Freunde! Besonders magisch soll der Besuch am Abend sein.



4.5 Wat Bupharam & Wat Mahawan

Mit dem Wat Bupharam und dem Wat Mahawan befinden sich zwei weitere sehenswerte buddhistische Tempelanlagen direkt an der Tha Phae Road (jene Straße die von Osten direkt zum belebten Tha Phae Gateund somit in die Altstadt führt).

Der Wat Bupharam ist ein zweistöckiges Gebäude, das mit seinen goldenen spitz zulaufenden Mondops hübsch anzusehen ist.
Der Wat Mahawan fällt vor allem durch seinen einen schneeweißen Chedi und den zwei schneeweißen Prangs auf. Es soll dort laut Reiseführer* ein Monk Chat geben, wo man sich von 18:00 bis 20.00 Uhr mit englisch sprechenden Mönchen über den Buddhismus schnacken kann.

An beiden Tempeln sind wir übrigens nur zufällig vorbei geradelt. So beeindruckend und unterschiedlich sie auch waren, im Kern sind sie alle schon sehr ähnlich. Deswegen hatten wir auch nicht das Bedürfnis, sie genauer zu betrachten. Zumal wir am Vormittag schon beim Wat Phra That Doi Suthep waren.



4.6 Weitere Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai




5 Ausflüge rund um Chiang Mai

Wer Ausflüge in das Umland von Chiang Mai unternehmen möchte, muss für die meisten Aktionen einen vollen Reisetag einplanen (es sei denn man reist spätabends mit dem Nachtzug oder Flieger weiter). Wir hatten zwei Ausflüge auf der Agenda, die wir auf Tag 2 und 3 legten – unsere beiden vollen Tage in Chiang Mai.



5.1 Tagesausflug Nr. 1 Elefanten-Farm – Auswahl und Anmerkungen zu Elefantenshows

Am zweiten Tag stand der Besuch einer Elefanten-Farm an. Bei der großen Auswahl an Camps fiel die Auswahl schwer, zumal wir im Vorfeld wussten, dass es viele Anbieter gibt, die ihre Tiere nicht artgerecht halten. Im worst Case heißt es Massenabfertigung ohne Rücksicht auf die Tiere. Elefanten, die vor hunderten von Leuten Zirkus-Kunststücke darbieten wie Fußballspielen, Malen oder auf Dreirädern fahren oder wo Touristen auf Holzsitzbänken sitzend den ganzen Tag lang auf ihnen herumreiten können.

Auf der anderen Seite wollte ich Einblicke in die Tradition der Mahouts (Elefantenführer) gewinnen. Zusätzlich muss ich gestehen, dass ich schon immer den Wunsch hegte, einmal im Leben auf einem Elefanten zu reiten. Allerdings nicht auf einer angebrachten Sitzbank-Vorrichtung, welche schmerzlich für die Tiere sind, sondern im Nacken sitzend, ganz traditionell wie ein Mahout.🙄 Die Maus hingegen stand der Elefanten-Thematik von Anfang kritisch gegenüber und hat den Ausflug nur mir zu Liebe gemacht.

Ich sage es auch schon mal vorweg: Es folgt ein Kapitel meiner Travel-Historie, auf das ich nicht stolz bin.

Wir entschieden uns am Vortag für die Chiang Siam Elephant Mahout Training School, die ihr Office in unserer Straße hatte und dessen Broschüre meinen Vorstellungen entsprach. Kleines Camp, wenig Elefanten, kein Reiten auf Bänken, maximal 12 Leute zugelassen. Kosten: 2.400 Baht pro „Student“ (ca. 67€).



5.1.1 Elefanten-Farm – Der Mahout-Kurs

Es ging um 8 Uhr los. Der erste Stop war der Muang Mai Local-Market am Stadtrand von Chiang Mai, wo wir Bananen und Zuckerrohr für die Elefanten kauften. Das Camp selber war ca. 1 Fahrstunde entfernt. Es befand sich – wie so viele andere Camps auch – in der Nähe des Doi Inthanon Nationalparks und lag malerisch eingebettet inmitten bewaldeter Berghügel. Vor Ort bekam jeder Teilnehmer ein leicht kratziges Mahout-Outfit und dann ging es auch schon los. Als erstes bekamen wir ein paar Regeln und Kommandos beigebracht, sowie allgemeine Hintergrundinfos zur den Tieren und deren Geschichte in Thailand.

Dann kamen die großen Stars und ihre Mahouts an den Start: 5 Erwachsene und 1 Baby-Elefant. Als erstes verfütterten wir die Bananen. Wie Staubsauger haben die Elefanten die begehrte Ware verschlungen. Hat richtig Spaß gemacht, aber die Fütterung ging nicht ohne „Show-Einlage“ von statten. Das putzige Elefanten-Baby warf seinen Rüssel um unsere Hälse, um dafür mit Bananen belohnt zu werden. Im Anschluss wurde uns gezeigt, wie man einen Elefanten besteigt und wir durften die zuvor gelernten Kommandos ausprobiert (los, halt, links, rechts, etc.).

Elefanten u. Mahouts in Thailand

Thailand und Elefanten gehören zusammen wie Deutschland und Kühe.🙂 In vielen buddhistischen Ländern spielen Elefanten eine wichtige Rolle. Sie werden respektiert und geachtet, mussten aber auch als Nutztiere in der Holzwirtschaft oder in Kriegen herhalten. Früher lebten in Thailand an die 50.000 Elefanten, inzwischen sollen es nur noch 3.500 Exemplare geben, darunter kaum noch Wildtiere.
Die sogenannten Mahouts sind Elefantenhalter, Trainer, Pfleger und Versorger zugleich. Sie bauen zu ihrem Tier oft eine sehr enge, lebenslange Bindung auf. Sie bekommen ihren Elefanten schon in sehr jungen Jahren, um ihn möglichst lange im Leben zu begleiten.
Leider erkannte viele das finanzielle Potential das im Tourismus steckt und viele Dickhäuter landeten in Show-Camps.



5.1.2. Elefanten-Farm – Der Dschungelausritt und das Waschen

Es folgte der Ritt auf unserer Elefantin Punmee. Platz nahmen wir im Nacken der Elefantin oder oben auf dem Rücken. Es ging entlang kleiner ausgetretene Dschungelpfade und endete mit dem Durchqueren eines Flusslaufs. Natürlich war das Ganze ein Erlebnis, aber abschließende Elefantenbaden war aber für mich das eigentliche Highlight. Im Flussbett wurden die Elefanten geschrubbt und gebürstet und ich hatte endlich mal das Gefühl, den Tieren was Gutes zu tun.

Für ein Abschiedsfotos rangierten die Mahouts ihre Elefanten zu einem Halbkreis. Wir durften uns in die Mitte stellen und wurden von den Dickhäutern im richtigen Moment nassgespritzt. Ich dachte erst das wäre Zufall, aber als das Ganze mit den anderen Teilnehmern wiederholt wurden, war klar, hier ist wieder ein Show-Element im Spiel war. Naja.



5.1.3 Elefanten-Farm – Fazit zum Mahout Camp

Zurück fuhren wir mit gemischten Gefühlen. Einerseits war es richtig schön, den Elefanten so nah gewesen zu sein und mit ihnen Zeit zu verbringen. Auf der anderen Seite hatten wir aber das Gefühl, dass die Elefanten dort nicht das glücklichste Leben haben. Der Dschungelritt selbst war zwar echt abenteuerlich, aber es überwiegt ganz klar das schlechte Gewissen und das Gefühl, eine Sache supportet zu haben, die man nicht supporten sollte. Daher habe ich in diesem Beitrag auch kein Bild davon beigefügt. Erstens, weil ich keinem diese Aktion schmackhaft machen und zweitens, weil ich auf die Aktion alles andere als stolz bin (Sorry Punmee😔). Klar könnte ich jetzt damit argumentieren, dass es eine jahrhundertlange thailändische Tradition ist, die auch mit Achtung der Tiere verbunden ist, aber Traditionen bedeutet ja trotzdem nicht, dass sie gut ist….

Ein Elefantenritt käme für mich heute jedenfalls nicht mehr in Frage.


5.1.4 Umdenken in Thailand

Inzwischen findet in Thailand allmählich ein Umdenken statt. Die Anzahl touristischer Angebote von Camps, wo die Elefanten nicht artgerecht gehalten und/oder wo richtige Elefantenshows angeboten werden, geht immer mehr zurück. Es wird immer mehr auf das Wohl der Elefanten Rücksicht genommen. Auf Get your Guide* werden zum Beispiel gar keine Touren zu Show-Camps oder Camps, die Elefantenreiten anbieten, beworben. Aber auch da gilt es sich genaustens zu informieren.

Ich möchte euch an dieser Stelle eine Elefanten-Farm besonders ans Herz legen, eine Farm, wo die Dickhäuter einfach nur sein können, wie sie sind. Und zwar handelt es sich um den….

  • …. Elephant Nature Park: Heimat von Elefanten, die aus Touristencamps befreit wurden und nun ein Leben ohne Zwänge führen dürfen. Keine Programm, keine Zeitplan. Ausführliche Infos über das Projekt auf der Homepage. Ein Tag als Helfer kostet dort 2.500 Baht (ca. 70€). Das wäre heute meine Wahl.

Abschließen möchte ich noch ein lesenswerte Artikel, die diese Thematik ausführlichen und kritisch beleuchten.




5.2. Tagesausflug Nr. 2: Doi Inthanon Nationalpark

Am dritten Tag machten wir eine geführte Kleingruppen-Tour in den 70 km entfernten Doi Inthanon Nationalpark. Hier gibt es Wasserfälle, indigene Märkte und u.a. Thailands höchsten Berg zu bestaunen. Folgende Spots wurden dabei abgeklappert.



5.2.1. Doi inthanon Nationalpark, Stop Nr. 1: Wachirathan Falls

Der erste Spot war der Wachirathan Wasserfall und der hatte es gleich in sich. Definitiv einer der mächtigsten Wasserfälle, die wir während unserer letzten Reisejahre zu Gesicht bekamen. Aus 70 Meter stürzen hier die Wassermassen herunter. Ich möchte nicht wissen, wie er zur Regenzeit aussehen mag.
Optisch ist er nicht nur durch seine Größe ein Blickfang, sondern auch durch die schimmernden Regenbögen, die durch das Spritzwasser erzeugt werden, wenn das Sonnenlicht gut steht.

Der Wachirathan Wasserfall ist jedenfalls ein Garant für beeindruckende Fotos und ein Must-See im Doi Inthanon Nationalpark.



5.2.2 Doi inthanon Nationalpark, Stop Nr. 2: Höchster Punkt Thailands

Als zweites ging es hoch auf den Doi Inthanon und somit auf den höchsten Punkt Thailands. Dieser befindet sich 2565 Meter über Null, weshalb hier auch nur noch 21 Grad herrschten. Der Spot selber war allerdings nicht sonderlich spektakulär, da er von Wald umgegeben ist und man gar keine View hatte. Lediglich ein Schild machte darauf aufmerksam, dass man sich sich on Top of Thailand befindet. Die grandiosen Views gab es dann erst bei unserem dritten Stop.

In der Nähe befand sich auch noch ein Schrein zu Ehren des Prinzen Intha Witchayanon. Der ehemalige Regent Chiang Mais spielte eine wichtige Rolle für den Nationalpark und wird daher sehr verehrt. An seinem Schrein erklärte uns unser Guide auch, wie das mit dieser Ehrerbietung abläuft. Haben wir natürlich gleich ausprobiert.



5.2.3 Doi Inthanon Nationalpark, Stop Nr. 3: Die königlichen Pagoden aka Twin Royal Stupas

Nach dem Besuch des Berggipfels ging es als nächstes zu einem wirklich atemberaubenderen Spot. Und zwar zu den beiden prächtigen Pagoden (oder auch Royal Stupas), die dem 2016 verstorbenen König Bhumibol Adulyadej und der Königen Sirikit als Denkmal gesetzt wurden. Die Pagoden heißen Phra Maha Dhatu Nabha Metaneedol und Nabhapol Bhumisiri. Sie gelten als heilige Kultstätten, die ebenfalls Reliquien des Lord Buddha enthalten sollen. Errichtet wurden sie von der Royal Thai Force in den Jahren 1987 (60. Geburtstag des Ex-Königs) und 1992 (60. Geburtstag der Königin. Aus diesem Grund befindet sich hier wohl auch ein kleines Militärmuseum.

Um die Stupas wurde ein ebenso majestätischer Blumengarten mit einigen Wasserspielen, kleinen Holzbrücken und anderweitigen Deko-Schnickschnack angelegt. Superschön! Ein weiteres Highlight an diesem Ort ist die spektakuläre View vom Berg. Eine View, die man eigentlich von dem höchsten Punkt des Doi Inthanon erwartet hätte.



5.2.4 Doi Inthanon Nationalpark, Stop Nr. 4: Hmong-Markt

Next Stop war ein indigener Markt des hier ansäßigen Hmomg-Volkes. Die Hmong sind eine Volksgruppe, die sowohl in den Bergen Thailands als auch in Laos, Vietnam und China leben. Neben den größten Auberginen, die wir bis dato gesehen, verkauften sie traditionelle Batikhemden, Holzflöten und Schmuck.
Im Anschluss fuhren wir zum Mittagessen in ein Restaurant in der Nähe des Touristenbüros des Nationalparks. Das war ok.



5.2.5 Doi Inthanon Nationalpark, Stop Nr. 5: Sirithan Wasserfall

Der nächste Stop war einem weiteren Wasserfall geschuldet, den Sirithan Wasserfall. Auch dieser war easy per kurzen Fußmarsch entlang kurzen Weges zu erreichen. Am Ende wartet eine Aussichtsplattform auf uns, von welcher der Wasserfall mehr oder weniger von oben betrachtet werden konnte. Der Sirithan Wasserfall war ebenfalls sehr beeindruckend, wenn auch nicht ganz so imposant wie der Wachirathan Wasserfall.



5.2.6 Doi Inthanon Nationalpark, Stop Nr. 6: Karen Hilltribe Village

Last but not least bekamen wir mit dem Besuch eines Karen Hilltribe Village noch einen Einblick in das ländliche Leben. Die Karen sind ein ethnisches „Bergvolk“, das sowohl in Myanmar als auch in Thailand zu Hause ist. In Myanmar wurden sie jedoch während der Militärdiktatur vertrieben, weshalb viele von ihnen nach Thailand flüchteten.

Die am Doi Inthanon ansässigen Karen (aber auch die Hmong) bauten hier lange Zeit Opium an. Doch Dank groß angelegter Anbauprojekte – vom König ins Leben gerufen – switchten sie auf den Anbau von Blumen, Obst und Gemüse um. Darüberhinaus betreiben sie Viehzucht oder stellen Textilien her.

Die Bewohner des sehr überschaubaren Dorfes lebten in Pfahlhäusern. Wir sahen den arbeiteten Frauen beim Weben und konnten einen Blick in ihre Gärten werfen. Selbsthergestellte Produkte gab es hier keine zukaufen, aber Spenden zur Erhaltung der Dörfer waren gern gesehen. Alles in allem ein netter kurzer Einblick, obwohl ich solche Besuche im Rahmen einer Tour immer als recht unauthentisch empfinde und immer ein wenig Zoo-Vibes verspüre.



5.2.7 Fazit Doi Inthanon

Der Doi Inthanon Nationalpark ist ein Must-See für Natur- und Landschaftsfreunde. Die königlichen Pagoden, die Wasserfälle, der höchste Punkt Thailands, das alles sind Eindrücke, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ob der Besuch jetzt im Rahmen einer Tour, die ihr entweder über Get your Guide* online oder bei örtlichen Tour Anbietern buchen könnt, geschehen muss? Definitiv nicht. Ihr könnt den Doi Inthanon Nationalpark auch auf eigene Faust besuchen und euch dafür ein Motorrad oder ein Auto mieten*. Ihr fahrt dann einfach den Highway 108 und das letzte Stück auf der Landstraßen 1009. Die meisten Spots sind am Ende des Beitrag auf einer Map verzeichnet

5.3 Weitere mögliche Aktivitäten rund um Chiang Mai

  • Ziplining
  • Wildwasserrafting
  • Quad-Touren
  • Höhlen- und Jungle-Touren
  • Mountainbiking



6. Non-Chiang-Mai-spezifische Thailand-Experiences

Neben den ganzen Ausflügen, Märkten und Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai, machten wir hier auch einige Non-Chiang-Mai-spezifische Thailand Experiences, die wir bis dato weder in Bangkok noch in Sukhothai gemacht haben.

  • 18:00 Uhr Hymne: Auf dem Sunday Night Market machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit der 18.00 Uhr Hymne. Los ging es mit einer Ansage aus diversen Lautsprechern. Alle Menschen blieben stehen, beendeten ihre Tätigkeit und richteten sich auf, ehe die thailändische Nationalhymne erklang. Ich war etwas verwirrt und bin noch einige Sekunden weiterspaziert, bevor ich realisierte, was los war. Du Maus lachte mich ein wenig aus. Seid also nicht wie ich! Das nicht Stehenbleiben gilt nämlich als Respektlosigkeit und kann sogar mit Busgeld geahndet werden.
    Die Hymne (aka Phleng Chat) erklingt übrigens jeden Tag einmal um 8.00 und einmal 18.00 Uhr an öffentlichen Plätzen, im TV und im Radio.
  • Thai-Massage: Auf dem Sunday Night Market wurden Fußmassagen am Straßenrand angeboten. Nach 6-7 Tagen in Thailand dachte ich, es wird mal Zeit die thailändischen Massage-Skills auszutesten. Die Fußmassage war dann so wohltuend, dass ich von nun an stets Ausschau nach Massage-Häusern hielt und mir während der gesamten Reise 6-7 Massagen gönnte. Für eine Stunde klassische Thai-Massage bezahlt man in etwa 300 bis 400 Baht (ca. 8,30 bis 11 €).
  • Mönche am Morgen: Das erste Mal bekamen wir mit, wie Mönche früh morgens durch die Straße zogen, um Opfergaben einzusammeln. Vor unserem Hotel saßen drei Einheimische, die darauf warteten, ihre Spenden (meist in Form von Essen, Geld, aber andere Dinge) loswerden wollten. Auf die Weise sollen schlechte Taten kompensiert werden.

Um 18.00 Uhr ertönt an öffentlichen Plätzen die thailändische Nationalhymne. Alle Menschen bleiben dann stehen und unterbrechen ihre Tätigkeiten, um ihrem Land Respekt zu erweisen. Seid dann nicht wie ich und geht einfach verpeilt weiter.

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7 Weitere Infos zu Chiang Mai

7.1 Transport

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich in Chiang Mai fortzubewegen:

  • Songthaews: Eine Art Sammeltaxi, wo feste Routen fahren. Es ist die gängigste Art sich in Chiang Mai fortzubewegen. So fuhren wir in einem solchen vom Busbahnhof zur Unterkunft, von Unterkunft zum Doi Suthep (mit einmal umsteigen) und von der Unterkunft zum Airport. Es gibt Festpreise, die sich so zwischen 20 und 50 Baht (ca. 0,56 – 1,40€) bewegen.
  • Fahrräder: Gefühlt gab es an jeder Ecke kleinen Fahrrad-Verleihe, mit denen ihr gemütlich in der Altstadt oder auch außerhalb spazieren fahren könnt. Mit ca. 50 Baht am Tag seid ihr dabei. Mit dem Fahrrad durch die Straßen zu cruisen haben wir geliebt.
  • TukTuks: Selbstverständlich gibt es auch in Chiang Mai Tuktuks (kleine dreirädrige Motorräder). Tuktuk-Fahrer warten oft an belebten Plätzen auf Fahrgäste. Sie fahren euch direkt zu den gewünschten Zielorten (wie Taxis). Die Preise hängen von der Entfernung ab.
    —> Wichtig: Vorab den Preis erfragen und auch den Preis nach unten Feilschen ist erlaubt.



7.2 Reisezeit Chiang Mai

Wir waren Anfang Januar in Chiang Mai und somit während der besten Reisezeit. Wir hatten auch tatsächlich perfektes Wetter! Temperaturen um die 30 Grad, immer Sonne und keinen einzigen Tropfen Regen.
Als beste Reisezeit für Chiang Mai gelten die Monate von November bis März/April. Von Mai bis Oktober ist die Regenzeit, wobei der Juni der regenärmste Monat ist. Muss man wissen, ob man sich das antun möchte. Eine Klimatabelle zu Chiang Mai findet ihr auf worldweather.wmo.int.



7.3 Wohin als nächstes?

Mögliche Anschluß-Reiseziele wären:

  • Nordwesten: Nach Pai – Backpackervibes und Alternative Thai-Kultur
  • Nordosten: Chiang Rai mit seinem weißen Tempel (Wat Rong Khun)
  • In den Süden: Sukhothai, die alte Königstadt (von wo wir herkamen)
  • Bangkok: wisst ihr selber 🙂

Für uns ging es weiter auf die Insel Koh Phangan, in den Golf von Thailand. Jetzt fragt ihr euch sicher „Wie das?“. Flug und Nachtzug machten es möglich! Unser Flug von Chiang Mai nach Bangkok mit Air Aisia ging um 17:30 Uhr und landete um 18:45 in BKK. Am späten Abend ging dann unser Nachtzug, der uns nach Chumphon brachte, von wo aus morgens die Fähren nach Ko Thao, Koh Phangan und Ko Samui gehen.

Fazit Chiang Mai 3 Tage

Chiang Mai hat uns richtig gut gefallen, die vielen Tempel und der Vibe in der Altstadt war ganz nach unserem Gusto. Wie ihr seht, bekamen wir in man in 3 Tagen trotz zweier Ausflüge auch genug von der Stadt zu sehen. Zwar haben wir nicht alle sehenswerten Tempel oder Märkte abgrasen können, aber das Bedürfnis danach hatten wir auch nicht. Da wäre ich fast lieber noch in das ulkige 3-D-Museum gegangen. 😀
Ein Tag mehr zum planlos durch die Gegend schlendern und sich treiben lassen wären aber nicht schlecht gewesen. Zwei Tag mehr wären sogar noch besser, dann hätten wir noch ’ne Zipline-Tour u.a. gemacht. Wie ihr seht hängt die perfekte Dauer vor allem davon ab, was ihr noch so an Outdoor-Aktivitäten und Ausflügen im Umland machen wollt. Ohne dieses wären sogar 2 Tage völlig in Ordnung.

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8. Chiang Mai auf der Map



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📷 Alle Bilder wurden mit einer Panasonic Lumix* geknipst.

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9.Weitere Artikel zu unserer Thailand Rundreise



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4 thoughts on “Thailands Rose des Nordens: Chiang Mai in 3 Tagen

  1. Ich wusste gar nicht dass es einen internationalen Flughafen gibt der aus Deutschland angeflogen wird. Wie genial!
    Ich war gerade auch erst dort und bin gleich eine Woche gewesen. Mit dem Zug aus Bangkok bzw Ayutthaya angereist, was wirklich bequem war.

    Liebe Grüße Janine

    1. Hi Janine, danke für deinen Kommentar. Ich verfolge deine Reise ja n bissel auf IG und krieg da ganz starke Asiensehnsüchte.
      Der Flughafen wird natürlich nicht per Direktflug aus Deutschland angeflogen (falls meine Formulierung das zu verstehen gab 🙂). China Airlines bietet aber zb eine Verbindung an, die nicht über BKK, sondern über Taipeh geht. Mit Singapur Airlines kann man über einen Zwischenstop in Singapur einreisen.

      Liebe Grüße zurück

      Bene

      *Ich habe den Abschnitt nun etwas umformuliert.

  2. Bene, was vermisse ich es auf den Nightmarktets umherzuschlendern und alles in mich reinzustopfen. Chiang Mai liest man ja dann doch öfter, aber das mit der Hymne habe ich noch nirgendwo gelesen.

    Kann mir gut vorstellen, wie es dir ging. Man versteht ja doch nichts und weiss nicht genau, wie man sich verhalten soll. Hast du das mit der Hymne noch woanders erlebt? Ich hab während meinen Reisen in Thailand nämlich noch nie mitbekommen.

    Liebe Grüsse

    Lisa von wanderwithlilu

    1. Hi Lisa,

      jetzt wo du fragst, erinnere ich mich tatsächlich an kein weiteres Erlebnis, wo die Hymne gespielt wurde. Das wundert mich im Nachhinein auch etwas. Vermutlich waren wir zur „Zeit der Hymne“ einfach nicht mehr an öffentlichen Plätzen. Ich habe im Artikel jetzt mal einen Link zum Wikipedia-Artikel über die sogenannte Phleng Chat beigefügt.

      Liebe Grüße

      Bene

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