Bangkok Highlights, Tipps & Infos – 11 Must-Dos in Thailands Hauptstadt

Bangkok Highlights Tipps & Infos: Auf dem Gelände des Königspalastes in Bangkok

Bangkok Highlights: Die 9-Millionen-Metropole ist ein faszinierender Mix aus traditioneller Kultur und moderner asiatischer Großstadt. Man findet hier unzählige Tempel, prunkvolle Paläste, moderne Wolkenkratzer, traditionelle Märkte, köstliches Streetfood und überdimensionale Shopping-Malls. Passionierte Citytripper, sowie Leute, die alle Facetten von Thailand kennenlernen möchten, sollten hier unbedingt ein paar Tage bleiben. Auch wir haben uns insgesamt 5 ganze Tage in das Gewusel der Millionenmetropole geworfen und die vielen Eindrücke in uns aufgesaugt.
In diesem Beitrag bekommt ihr Tipps & Infos für euren Städtetrip und eine Liste mit 11 Must-Dos und Sehenswürdigkeiten, die ihr in Bangkok unbedingt machen bzw. besuchen müsst.



Wo liegt Bangkok?

Bangkok liegt in Zentralthailand kurz vor der Mündung des Chao Phraya am Golf von Thailand. Die Stadt ist tatsächlich die perfekt gelegenste Hauptstadt, die ich kenne, da sie wirklich sehr mittig liegt. Sie ist für Traveller der zentrale Verkehrsknotenpunkt, denn egal ob in den Norden, Süden, Osten oder Westen Thailands, es gibt überallhin gute Flug-, Bus- und Zugverbindungen zu den gewünschten Reisezielen.
Wir fuhren z.B. von Bangkok mit Zug und Bus nach Sukhothai, sind von Chiang Mai wieder zurück nach Bangkok geflogen, um von dort mit dem Nachtzug in den Süden weiter zu reisen.

Von Frankfurt nach Bangkok haben wir mit Zwischenlandung in Abu Dhabi 12 Stunden reine Flugzeit gebraucht. Per Direktflug kann Bangkok sogar in nur 10 Stunden angeflogen werden.




11 Must-Dos für Thailands Hauptstadt

Bevor ich hier mit Reiseinformationen und Tipps um die Ecke komme, beginne ich gleich mit den Highlights & Sehenswürdigkeiten. Denn diese geben euch schon mal ein grobes Gefühl dafür, wie vielseitig Bangkok ist und wieviel Tage ihr für den Aufenthalt einplanen solltet.
Die Reihenfolge ist kein Ranking und die Auswahl basiert nur auf Bangkoks Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die wir tatsächlich unternommen bzw. besucht haben. Los geht’s!


Nr. 1: Fahre mit dem Express-Boot auf dem Chao Praya River

Damit ist keine typische Touri-Bootstour gemeint, sondern eine Fahrt mit einem Chao Praya Express-Boot. Diese sind öffentliche Verkehrsmittel, die alle paar Minuten an den vielen Anlegern am Chao Praya halt machen, um euch gemütlich von A nach B zu befördern. Die Bootsfahrten durch die Millionenmetropole mit seiner Skyline sind ein cooles Erlebnis und vermitteln einem feinstes Urlaubsfeeling. Wir haben sie sehr genossen.

Einige Sehenswürdigkeiten wie der Königspalast, der Wat Arun, Chinatown und die Khaosan Road liegen direkt am oder in der Nähe dieses Flusses. Wer ein wenig Entspannung sucht, kann sich einfach mal bis zum Endpunkt und wieder zurück schippern lassen und dabei auch noch sehr viele Einrücke von der Stadt erhaschen.

Die Fahrten sind günstig und die Boote fahren in ca. 20 minütigen Abständen. Ausführliche Infos bekommt ihr auf thaisabai.de.



Nr. 2: Befriedige deine Kaufsucht in den riesigen Shopping-Malls

Die asiatischen Malls sind riesig! Wer das erste Mal in Asien unterwegs ist, sollte sich diese nicht entgehen lassen. Die deutschen Einkaufszentren sind ein Witz dagegen. In Bangkok sind die Adresse für exzessives Shopping das Central World, das MBK Center und das Siam Paragon (sowie das Siam Center und Siam Discovery Center nebenan) im zentralen Stadtteil Pathum Wan. Alle genannten Shopping-Monster liegen teilweise direkt nebeneinander, so dass wir am Ende oft nicht mehr genau wussten, in welchem der Komplexe wir uns gerade befanden. Auf bis zu 7 Etagen findet ihr hier unzählige Einkaufsläden, Restaurants, Cafés, aber auch ganze Food-Courts, eine Bowling-Bahn, das Siam Ocean World oder die thailändische Version von Madame Tussaud’s, um nur einiges zu nennen. Hier könnt ihr unzählige Stunden verbringen.

Ihr erreicht das Siam Paragon sehr gut mit dem BTS Skytrain (Haltestelle: Siam). Die anderen erwähnten Malls sind alle fußläufig erreichbar.

Zwei kleine Tipps am Rande:
1. Verschiebt ausgiebige Shopping-Touren lieber auf das Ende der Reise, um nicht euere ganzen Einkäufe auf eurer Rundreise mitschleppen zu müssen.
2. In Asien übertreiben es die Menschen sehr gerne mit Klimaanlagen! Erkältete Touris sind keine Seltenheit. Es ist daher nie verkehrt ein dünnes langärmliges Kleidungsstück dabei zu haben.




Nr. 3: Catch den Traveller-Vibe auf der Khaosan Road

Wenn ich hier von der Khaosan Road rede, meine ich das gesamte Travellerviertel Banglampoo, das sich im westlichen Teil des bangkok’schen Stadtkerns befindet. Die einst legendäre Khao San Road – bekannt aus dem Roman „The Beach„, von Alex Garland, bzw. dessen Verfilmung feat. Leonardo di Caprio – ist inzwischen eine verrückte Partymeile geworden mit Beer Pong und allem drum und dran. Wir haben sie in der Sylvesternacht in seinen wildesten Ausprägungen erleben dürfen, was ein Erlebnis für sich war.

Wesentlich gediegener und ansprechender ist die parallel verlaufende Rambuttri Road bzw. die Soi Rambuttri, wo sich auch unser Hotel (Rambuttri Village Plaza) befand. Hier findet ihr nette Restaurants, entspanntere Bars, Massagestudios und Verkaufsstände mit allerlei Ramsch. Kulinarisch Unbefangene können sich hier auch an geröstete Heuschrecken und Skorpione heranwagen.

Wir haben hier unsere 3 1/2-wöchige Thailand-Rundreise begonnen und finden, dass diese Gegend sich optimal zum Akklimatisieren eignet. Die Nähe zum Chao Praya River mit den Expressbooten ist ein weiterer Pluspunkt für dieses Gegend.



Nr. 4: Hab einen Drink zum Sonnenuntergang auf einer Rooftop-Bar

Wer es etwas schicker mag, für den sind die unzähligen Rooftop-Bars genau das richtige. Wir hatten das Glück, dass sich auf dem Dach unseres zweiten Hotels, (JC Kevin Sathorn Hotel) die Zoom Sky Bar befand, wo wir an zwei Abenden den Sonnenuntergang bewundern konnten. Diese kann ich euch wärmsten empfehlen. Sie ist loungig, nicht zu teuer und vor allem nicht überfüllt! Sie öffnete um 17:30 Uhr.

Film-Freaks zieht es seit dem Film Hangover 2 sicherlich vermehrt zur Lebua Sky Bar. Mit umgerechnet 38 Euro für einen Cocktail seid ihr dabei. Die Hotelzimmer im Lebua at State Tower sind Verhältnis zum Cocktail um einiges günstiger. Ausführliche Infos & Bilder über die Bar findet ihr auf travelontoast.de

Bangkok bei Nacht sollte man unbedingt einmal von oben mit einem Drink in der Hand erlebt haben. Und Rooftop-Bars dafür gibt es in Hülle und Fülle. Auf therooftopguide.com werden ganze 46-Rooftop Bars vorgestellt.

Dresscode in den meisten Bars: Smart-casual



Nr. 5: Mache einen Abstecher nach Chinatown

Auch Bangkoks Chinatown ist eine kleine Welt für sich, nach dessen Besuch der restliche Teil Bangkoks fast schon westlich anmutet. Es ist chaotisch, es ist laut und es ist bunt. Anhand der farbenfrohen Reklameschildern voller chinesischer Schriftzeichen erkennt ihr dass ihr dort seid.

Entlang der trubeligen Yaowarat Road findet ihr Nudel-Restaurants, Streetfood-Stände, geröstete Pekingenten in Schaufenstern, fliegende Händler am Straßenrand und Trödelläden en Masse. Aber auch ein Abstecher durch die Seitenstraßen und zum Old Market ist lohnenswert. Am Osten endet Chinatown am Hua Lamphong Bahnhof, dem alten Hauptbahnhof Bangkoks. Vom Ende der westlichen Seite habt ihr es nicht mehr allzuweit zum Königspalast, dem Wat Phra Kaeo und dem Wat Po, die ich euch gleich noch verstellen werde.

Anreise:
Per Expressboot: Ratchwong Pier
Per Metro: Haltestelle Wat Mangkon



Nr. 6: Besuche den Wat Phra Kaeo, den Wat Pho und den Königspalast

Ein absolutes Must See und kulturelles Highlight ist das Gelände rundum den Königspalast im Stadtteil Sanam Luang. Die ganze thailändische Baukunst, die goldenen Buddhas und Chedis, die Dekorationen und Wandmalereien im Wat Phra Kaeo, in denen das Leben Buddhas aufgezeigt wird und der Wat Pho, der den 46 Meter langen liegenden Buddha beherbergt, sind eine spannende Reise in Thailands Kultur und Vergangenheit.

Es ist dort zwar voller Touristen, aber davon solltet ihr euch nicht abschrecken lassen. Auch nicht von den Guides, die sich dort anbieten. Ganz im Gegenteil! Wir gehen sonst auch lieber auf eigene Faust mit irgendwelchem Infomaterial auf Erkundungstour, aber hier ist ein Guide wirklich sehr lohnenswert. Schnickschnack sind hingegen die Wahrsager, die angebliche die Zukunft aus deiner Hand ablesen. Unsere Vorhersagen sind jedenfalls nicht eingetreten ;-).

Highlights auf diesem Gelände
– Der ruhende Buddha im Wat Pho
– Der Bot des Smaragd Buddha im Wat Phra Kaeo (Bot ist die Abkürzung f. Ubosot. Es handelt sich um das heiligste Gebäude eines Tempels (Wat)).
– Wie der Palast von innen aussieht, kann ich euch nicht sagen, denn der kostete noch mal extra Eintritt und wir haben für den Tag mehr als genug gesehen.

Ganz wichtig: Kleiderordnung beachten! Tragt keine zu kurzen Hosen oder Miniröcke. Und kreuzt dort auch nicht schulterfrei oder mit offenen Latschen oder Sandalen auf! Zur Not könnt ihr euch dort aber lange Stoffhosen oder Tücher um die Schultern zu bedecken ausleihen.

Anreise per Expressboot:
zum Chang Pier oder Tha Tian Pier.
Per Metro: Haltestelle Sanam Chai
Preise: 500 Bat (13,72€, Stand 05/2022).



Nr. 7: Picknick im Lumphini Park

Wenn euch in Bangkok mal alles zu viel wird, ihr der Reizüberflutung entkommen möchtet oder ihr euren Füßen eine wohlverdiente Auszeit gönnen möchtet, dann begebt euch in den grünen Lumphini Park, dem kleineren Pendant zu New Yorks Central Park. Ihr könnte euch hier Tretboote mieten und euch auf den idyllischen Parkteichen treiben lassen oder eure mitgebrachten Snacks auf einer der vielen Parkbänken genießen. Dabei bekommt ihr mit etwas Glück Wasserschildkröten und mit Sicherheit Warane zu Gesicht, die zwar etwas spooky aussehen, aber ziemlich harmlos sind.

Am späten Nachmittag, wenn die Temperaturen sich allmählich senken, könnt ihr den vielen Einheimischen bei ihren Workouts oder beim Absolvieren ihrer Laufeinheiten beobachten. Wir haben hier unseren letzten Sonnenstunden erlebt, bevor nachts um 2 Uhr wieder zurück nach Deutschland geflogen sind.

Öffnungszeiten: von 4.30 bis 21:00 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos.
Anreise: Skytrain oder Metro – Haltestelle Silom.



Nr. 8: Mit dem Skytrain durch die Stadt

Wenn ihr die verschiedenen Facetten der Stadt kennenlernen wollt, gehört eine Fahrt mit dem BTS Skytrain unbedingt dazu. Zum einen erlebt ihr die Stadt wie die Einheimischen, zum anderen seht ihr die Stadt auch noch mal aus einer anderen Perspektive, denn die Skytrains gleiten auf etwa 10 Meter Höhe über die Hauptverkehrsstraßen Bangkoks. Die großen Shopping-Malls, der Lumphini Park oder das Jim Thompson Haus liegen alle an Skytrain- Stationen. Somit könnt ihr mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen 🙂

Es gibt insgesamt zwei Skytrain-Linien.
1. Die hellgrüne Sukhumvit-Linie
2. Die dunkelgrüne Silom-Linie
Gute Skytrain-Anbindungen habt ihr von den Stadtteilen Sukhumvit, Siam/ Pratunam oder Sathorn und Silom.

Einzelticket: zwischen 16 und 59 Baht (0,44€ – 1,63€, Stand Mai 2022).
Tagesticket: 140 Baht (3,87€)



Nr. 9: Steige auf den Wat Arun

Der sogenannte Tempel der Morgenröte ist ebenfalls ein Pflichtbesuch. Auch wenn er vom Chao Praya bestens zu sehen ist, solltet ihr den Tempel aus der Nähe betrachten. Der sogenannte Prang (Tempelturm) ist mit chinesischem Porzellan bestückt. Auf einer ziemlich steilen Trappe geht es auf die oberste Ebene, auf der ihr einmal um den Prang herum spazieren könnt.

Der Wat Arun ist auch oder vor allem nach Sonnenuntergang ein echter Hingucker, da er im goldenen Lichte erstrahlt. In den Genuss könntet ihr kommen, wenn ihr abends zur oder von der Khaosan Road mit dem Boot unterwegs seid.
Er liegt gegenüber vom Gelände des Königspalastes, des Wat Phra Kaeo und dem Wat Po. Daher bietet es sich an, den Wat Arun mit dem Besuch dieser Sehenswürdigkeiten zu kombinieren.

Öffnungszeiten: 8-18 Uhr.
Eintrittspreis: 50 Baht (1,37€, Stand 05/2022)
Anfahrt: Die meisten Expressboote halten nur gegenüber am Königspalast. Dort müsst ihr aussteigen und von dort mit einer einen andere Fähre übersetzen. Die Expressboote mit der orangenen Farbe halten aber auch direkt am Wat Arun Ferry Pier.



Nr. 10: Baiyoke Tower II oder Mahanakhon Tower

Während ihr die Skybars eher für die Abendstunden aufsparen solltet, könnt bzw. solltet ihr tagsüber auf die höchsten Gebäude Bangkoks steigen. Lange Zeit gab der Baiyoke-Tower II mit seinen 304 Metern (inkl. Antenne) hier den Ton als höchstes Gebäude an. Seine Highlights sind die sich drehende Aussichtsplattform des Sky Walk Revolving Roof Decks (84. Stock) und der Außenfahrstuhl mit Blick nach draußen. Das Gebäude beherbergt außerdem das Baiyoke Sky Hotel, einige Restaurants und Shopping-Areas.

Öffnungszeiten Aussichtsplattform: 10:00 bis 22:30 Uhr.
Eintritt: 300 Baht (8,23 €, Stand 05/2022), ab 18 Uhr kostet es 400 Baht (10,97 €).
Für Hotelgäste des Baiyoke Sky Hotels ist die Plattform for free.

Seit 2017 überragt der Maha Nakhon (oder auch King Power Mahanakhon Tower) den Bayouki Tower um 9 Meter. In diesem gibt es eine Aussichtsplattform mit Glasboden! Zwei Jahre später wurde dieser wiederum vom Magnolias Waterfront Residences Tower um einen weiteren Meter übertroffen.



Nr. 11: Besuche das Jim Thompson Haus

Das Jim Thompson Haus haben wir an unserem letzten Tag besucht, ohne dabei große Erwartungen zu haben. Am Ende war es einer unsere Lieblings-Highlights ins Bangkok, denn das ehemalige Domizil Jim Thompsons entpuppte sich als wundervolle Ruheoase inmitten der großen Wolkenkratzer, Skytrains und dem Heavy Traffic. Jim Thompson war ein ehemaliger US-Amerikaner, der nach dem zweiten Weltkrieg dem aussterbenden Seidenbusiness in Thailand neues Leben einhauchte. Bei seinem Wohnhaus handelt es sich um ein traditionelles Teakholz-Haus, mit superhübscher Gartenanlage. In einer kurzen 20-minütigen Führung wird man durch das Haus geführt in dem u.a. viele Kunstschätze, die Mr. Thompson sammelte, bestaunt werden können.

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr. (Letzte Führung um 17 Uhr)
Eintritt u. Führung: 200 Bat (5,49€, Stand 05/2022)
Haltestelle Skytrain: National Stadium


Weitere Sehenswürdigkeiten & Highlights

  • Golden Mount! (Tempelanlage auf 79 Meter hohen Berg mitten in BKK)
  • Nighlife in Sukhumvit
  • Tagesausflug zum den schwimmenden Märkten in Damnoen Saduak
  • Wat Benchamabophit (ein weiterer sehr hübscher Tempel)
  • Pak Khlong Talat (Flower Market)
  • Little India (zwischen Chinatown und Königspalast)

Falls ihr richtig viel Zeit in Bangkok habt, empfehle ich euch das Buch 555 Tipps für Bangkok von Stefan Diener u. Florian Blümm.

Wie wir unsere Tage in Bangkok verbracht und all die Sehenswürdigkeiten unter einen Hut gebracht haben, könnt ihr meinem Artikel: Thailand Rundreise 3 1/2 Wochen entnehmen.



Allgemeine Infos & Wissenswertes

Hier noch ein paar nützliche Infos & Tipps meinerseits für euren Bangkok-Aufenthalt.


Wieviel Tage in Bangkok?

Wir waren insgesamt 5 Nächte dort (3 bei der Ankunft und 2 vor dem Rückreise). Da wir von der Insel Koh Phangan morgens mit dem Nachzug zurückgekommen sind und wir am letzten Tag erst nachts zurückgeflogen sind, hatten wir insgesamt 5 volle Tage + 1 Abend (Ankunft) dort. Wir haben uns zum Teil treiben lassen und uns auch 2 mal mit einem Freund aus der Heimat getroffen.

Ich denke, dass 3 volle Tage benötigt werden, um die von mir genannten Highlights und Sehenswürdigkeiten in Bangkok entspannt zu besuchen. Länger geht immer, denn es gibt dort sauviel zu sehen und zu erleben!



Wo in Bangkok übernachten?

Wir haben in zwei verschiedenen Gegenden übernachtet, die ich euch beide auch empfehlen kann.

Während der Anreise übernachteten wir im Rambuttri Village Plaza im Stadtteil Banglampoo in der Nähe der Khaosan Road. Cooles Hotel, nicht zu teuer und mit Pool auf dem Dach. In Bangampoo gibt es generell genügend Guest-Häuser und Hostel auch für sehr Budgets. Ein idealer Ort zum akklimatisieren und um mit anderen Travellern in Kontakt zu kommen.

Zum Abschluss unserer Reise wohnten wir im modernen Stadteil Sathorn, wo wir Skytrain-Anbindung, Wolkenkratzer und Rooftop-Bars vor bzw. über unserer Nase hatten und wir nicht all zu weit weg von den Shopping-Zentren und dem Lumphini Park waren.
Dort übernachteten wir im JC Kevin Sathorn im 32. Stock und hatten somit eine grandiose View auf BKK.



Beste Reisezeit Bangkok

Die beste Reisezeit in Bangkok ist der deutsche Winter von November (Ende der Regenzeit in den meisten Regionen Thailands) bis März. Der heißeste Monat ist der April mit Temperaturen um die 35 Grad. Ein ausgedehnter Citytrip ist während der Regenzeit von Mai bis Oktober aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit weniger empfehlenswert.

Wir hatten sowohl im Dezember als auch im Januar keinen einzigen Regentag, immer Sonnenschein und verhältnismäßig angenehme Temperaturen zwischen 28 und 32 Grad.

Fortbewegung in Bangkok

In Bangkok gibt es viele Wege, um von A nach B zu kommen. Mit den Skytrains und den Chao Praya Expressbooten kennt ihr bereits zwei Möglichkeiten aus diese Beitrag. Weiterem Optionen:

Metro (MRT): Die Metro existiert in Bangkok seit 2004 und ist eine weitere Option, um dem Heavy Traffic in Bangkok zu entgehen. Je nach Uhrzeit fahren sie von bis zu alle 3 Minuten bis hinzu allen 7 Minuten. Auf der Übersichtskarte der Metro sind auch die Skytrains verzeichnet. Die Tickets MRT Tickets gelten allerdings nicht für den Skytrain. Ausführliche Infos findet ihr auf faszination-suedostasien.de

Taxis: Taxifahren ist in Bangkok nicht teuer, so lange ihr auf Folgendes achtet: Lasst euch keinen Festpreis aufschwatzen. Besteht drauf, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Wenn der Fahrer sich querstellt, nehmt einfach ein anderes Taxi. Eine gute Alternative sind Uber– oder GrabTaxis, denn eine etwaige Diskussion um das Einschalten des Taxameters fällt weg. Sie sind aber keineswegs günstiger!

Tuktuk: Tuktuks sind motorisierte Dreiräder. Sie sind im Vergleich zum Taxi um einiges teurer. Sie haben keine Taxameter integriert, weshalb ihr immer einen Festpreis auszuhandeln habt. Für kurze Strecken bei starken Verkehr, kann es eine gute Alternative zum Taxi sein, da sie aufgrund ihrer kleinen Größe flexibler im Straßenverkehr ist.
Außerdem sind Tuktus einfach kultig, daher sollte man auf jeden Fall einmal mit ihnen gefahren sein.



Sicherheit & Kriminalität

Thailand ist prinzipiell ein recht sicheres Reiseland. Die Stadt Bangkok ist laut Kriminalitätsindex sicherer als beispielsweise London, Paris oder Rom. Überfälle und anderweitige Gewalttaten gegen Touristen kommen so gut wie nicht vor. Auch um eure Kameras, Uhren oder Handtaschen müsst ihr euch in der Regel keine Sorgen machen.

Allerdings gibt es einige Maschen mit denen versucht wird, Profit aus Touristen zu schlagen. Uns versuchten Tuktuk-Fahrer in der Nähe des Königspalastes weiß zu machen, dass der Königspalast geschlossen sei. Sie wollten uns stattdessen eine andere Tempeltour andrehen. Der Palast war natürlich nicht geschlossen! Später erfuhren wir, dass bei dieser angebotenen Tempeltour Schneidereien sowie Souvenier- und Juwelierläden angesteuert werden, wo aufdringliche Verkäufer euch versuchen ihre überteuerte Ware anzudrehen.

Einen Artikel über häufig vorkommenden Scams in Bangkok findet ihr auf flocutus.de.




Empfehlungen Reiseführer

1. Stefan Loose – Thailand hat uns hervorragende Dienste auf unserer Rundreise geleistet. Auch die Infos zu Bangkok sind sehr ausführlich. Ich würde jederzeit noch mal darauf zu greifen.
2. Marco Polo: Bangkok ist Für diejenigen, die keine Lust haben mit einem dicken Buch durch BKK zu laufen oder die nur kurz in Bangkok sind.
3. 555 Tipps für Bangkok für diejenigen, die länger in BKK sein werden.



Bangkok auf der Map





Ich hoffe, der Betrag über unsere Bangkok Highlights hat euch gefallen. Alle Fotos wurden mit einer Panasonic Lumix DMC geschossen. Wenn ihr weitere Must-Dos habt, die unbedingt erwähnt werden müssen, dann lasst es mich wissen. Falls ihr keinen Beitrag mehr verpassen wollt, könnt ihr meinen Blog abonnieren. Fragen könnt ihr mir gerne in den Kommentaren stellen.

Besten Gruß und eine großartige Zeit in BKK!
Bene


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3 thoughts on “Bangkok Highlights, Tipps & Infos – 11 Must-Dos in Thailands Hauptstadt

  1. Ihr macht uns gerade wieder richtig Lust auf Bangkok (und auf Thailand generell). Aus verschiedenen Gründen ist Asien noch ein weitestgehend blinder Punkt auf unserer Reisekarte, aber das werden wir in naher Zukunft hoffentlich endlich ändern! 🙂

    Euere Bangkok-Tipps werden wir dann auf jeden Fall im Gepäck haben. 🙂

    Viele Grüße

    Nina

    1. Hi Nina,

      es freut mich dich/euch hier zu lesen :-). Sie wie es euch mit Asien geht, so ging es uns bis vor kurzem mit Latein- und Mittelamerika. Thailand ist auf jeden Fall ein guter Einstieg für Asien-Noobs, aber auch die Philippinen solltet ihr da mit ins Auge fassen, denn durch die spanische Kolonialherrschaft ähneln einige Teile und Städte ein wenig an Süd- und Mittelamerika (mich zumindest hat in Mexiko einiges an die Philippinen erinnert).

      Viele Grüße zurück

      Bene

      1. Hi Bene,

        das halten wir auf jeden Fall mal im Hinterkopf! ☺️😍

        In Südamerika waren wir gerade erst unterwegs und träumen jetzt noch von Ecuador (und besonders den Galapagos-Inseln).

        Viele Grüße

        Nina

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