Nicaragua Backpacking 2 Wochen: Pazifikstrände, Vulkane & Kolonialstädte – Ein Reisebericht

Titelbild: Nicaragua Backpacking 2 Wochen - der große Tripreport mit Route, Preise, Infos. Es zeigt Bendja und die Maus auf der Landebahn in Ometepe mit Vulkan im Hintergrund

Zuletzt aktualisiert am 7. April 2024

Nicaragua Backpacking 2 Wochen: Wie, wo reist ihr hin? Was gibt es da zu sehen? Ist es dort überhaupt sicher? Wo liegt das überhaupt? Ja, Nicaragua ist kein Allerweltsreiseziel, was uns anhand dieser Fragen immer wieder bewusst wurde. Aber genau das war es, was uns schon länger gereizt hat. Diesen Winter war es endlich soweit. Wir packten unsere Backpacks und bereisten den Westen des größten mittelamerikanischen Staates.

Auf dem Programm standen Vulkan-Hikes, Kolonialstädte-Besichtigungen, Insel-Life, sowie Baden und Surfen an den wilden Stränden des Pazifiks. In diesem Beitrag erfährst du alles über unsere Reiseroute, Reiseplanung, Stopps und Eindrücke. Zusätzlich versorge ich euch mit nützlichen Tipps und Infos, damit ihr für eure Nicaragua-Reise bestens vorbereitet seid. Wie immer findet ihr am Ende des Beitrags alle erwähnten Spots in einer Map. Viel Spaß!

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Bene von Bendja on Tour. Ein Reise-Enthusiast vor dem Herren

Bene

Autor, Betreiber und „Reisereporter“ von Bendja on Tour

Hi, ich freue mich, dass Du hier gelandet bist. Ich bin Bene, der Dude hinter Bendja on Tour. Mit meinen Travel-Tipps und Reiseberichten möchte ich dazu beitragen, eure Reisen ein stückweit legendärer zu machen.

1. Planung und Entstehung der Reiseroute

Nicaragua wäre von uns beinahe schon Anfang 2022 bereist worden. Eigentlich war Costa Rica geplant, aber eine gute Freundin schaffte es, uns neugierig auf Nicaragua zu machen. Wir hatten es als Reiseland vorher überhaupt nicht auf dem Schirm, aber nachdem wir uns ein wenig mit dem Land befassten, hätten wir es gegen Costa Rica getauscht. Da aber Ende 2021 dort Wahlen stattfanden und nicht abzusehen war, wie es sich politisch entwickelt, ließen wir Vorsicht walten und reisten stattdessen nach Mexiko
Zwei Jahre später kam uns Nicaragua wieder in den Sinn und dieses mal war es dann soweit!

Warum überhaupt Nicaragua?

  • Es ist um einiges günstiger als sein touristisch deutlich ausgeprägterer Nachbar Costa Rica.
  • Der Tourismus steckt in den Kinderschuhen mit Fokus auf Öko- und Individualtourismus.
  • Landschaftlich sehr special: 20 Vulkane und diverse Seen und Lagunen.
  • Es gibt besuchenswerte Städte (im Gegensatz zu Costa Rica) mit Kolonialgeschichte.
  • Die Entfernungen sind kurz, was es einem ermöglicht, viele Orte zu besuchen, ohne dass ganze Reisetage dafür beansprucht werden müssen.
  • Es ist das sicherste Reiseland Mittelamerikas in Bezug auf Gewaltkriminalität betrifft. Die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, ist hier am geringsten.
  • Aber: Schwierig ist die politische Situation. Die Regierung hat über die Jahre die Demokratie ausgehebelt und sichert sich mit diktatorischen Mitteln die Macht.

Routenplanung und Zeitraum

Unser zur Verfügung stehender Reisezeitraum war der 25.12. bis 13.01., also insgesamt 20 Reisetage bzw. fast 3 Wochen. Während unserer Planungsphase kamen wir auf die Idee, einen Stopp in Miami einzulegen, um die Cousine der Maus zu besuchen, was wir dann auch taten. 3 Tage planten wir dafür ein. Ein weiterer Reisetag geht für die Rückreise drauf, weil wir ja „gegen die Zeit“ fliegen und jene Transatlantikflüge oft über Nacht gehen. Somit blieben 16 Tage bzw. 15 Nächte für Nicaragua übrig, die es nun sinnvoll zu verteilen galt.


Bendjas Inspirationsquellen für Reiseziele

  • 1000 Places to see before you die„*: Gehört ins Bücherregal eines jeden Travel-Enthusiasten.
  • Der „Atlas der Reiselust„*: Bestes Stöberwerk in Sachen Reiseinspiration. Den habe ich mir vor einigen Jahre zu Weihnachten geschenkt und er ist seitdem voll im Einsatz 🙂


Im Fokus: Nicaraguas Westküste

Aufgrund des verhältnismäßig kleinen Zeitfensters von 15 Nächten, konzentrierten wir uns ausschließlich auf die Westküste Nicaraguas. Fast alle relevanten Sightseeing-Spots und Sehenswürdigkeiten liegen dort. Genau wie die 4 großen Städte Nicaraguas. Auch 90% der Bevölkerung lebt in der Pazifikregion. Der Osten hingegen ist voller Regenwald und ist infrastrukturell sehr unerschlossen. Das Hauptreiseziel im Osten sind die Corn Islands in der Karibik und hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir dort auch hingeflogen.

Vier Orte standen im Grunde von Anfang an fest:

1. Die Stadt León
2. Die Stadt Granada
3. Die Vulkaninsel Ometepe
4. Der Pazifik- und Surfort San Juan del Sur

Als 5. Ziel suchten wir noch einen entspannten verschlafenen Pazifikort für den Abschluss der Reise. Das Rennen machte Popoyo. Jetzt ging es nur noch darum, wie wir die Tage verteilen und in welcher Reihenfolge wir die Orte abklappern.

Weitere möglichen Ziele wären noch der Kratersee Laguna de Apoyo und die Stadt Estelí im zentralen Hochland als die Kaffee- und Zigarrenregion. Dafür war leider nicht genügend Zeit, aber so ist das nunmal beim Reisen.

Die fertige Route im Überblick

Und so sah dann am Ende die fertige Planung inkl. Aufenthaltsdauer an den jeweiligen Orten aus.

  • 4 Tage Las Peñitas / León
  • 2 Tage Granada
  • 3 Tage Ometepe
  • 3 Tage San Juan del Sur
  • 3 Tage Popoyo (wurde spontan in 2 Nächte und 1 Nacht in Managua umdisponiert)

Gesamtzahl der Übernachtungen = 15 (+3 in Miami)


2. Reisevorbereitungen und co

Visum

Als deutsche Staatsangehörige wird bei der Einreise kein Visum verlangt, wenn man weniger als 90 Tage zu touristischen Zecken im Land bleibt. Man muss bei der Einreise eine Touristenkarte kaufen (10USD). Auf dem Landweg muss man außerdem eine Einreisegebühr von 2 USD zahlen. Wichtig natürlich: Der Reisepass muss bei eurer Einreise noch 6 Monate gültig sein!

ESTA-Antrag (Wichtiger Tipp bei Flügen über die USA!)

Wie bereits erwähnt, braucht man für den Zwischenstopp in der USA – auch wenn ihr vom selben Flughafen direkt weiterfliegt – einen ESTA Antrag. Das Ganze kostet 21$ und ihr solltet ihn spätestens 72 Stunden vor Abreise beantragen. Macht das am besten direkt bei der offizielle Website des Department of Homeland Security.


Flüge

Gute Flüge zu finden war ein schwieriges Unterfangen.

Während es noch möglich, war für 800€ nach Mexico zu reisen, musste man für Nicaragua wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Es gibt auch keine Direktflüge aus der EU und so ist man fast immer gezwungen, über die USA zu fliegen, was wegen Esta & Co und des Ein- und Ausreisevorgangs beim Transfer sehr aufwändig ist. Am günstigsten waren die Flüge mit einer „schlechten“ Verbindung. Das bedeutet eine Reisezeit von 30 Stunden aufwärts mit nächtlichem Aufenthalt an irgendeinem x-beliebigen Flughafen in den USA. Ansonsten ging es so ab roundabout 1500€ pro Person los (die Preise gelten für die Hinreise zwischen Weihnachten und Neujahr. Ein paar Wochen später wäre es deutlich günstiger gewesen).

Da wir eh den Aufenthalt in Miami einplanten, buchten wir die Flüge separat. Wir bezahlten für die Flüge nach Miami (Hannover-Zürich-Miami) und zurück (Miami-München-Hannover pro Person 1403,25€ (allerdings mit Premium Economy auf dem Hinflug für 150 € mehr). Geflogen sind wir hin mit Swiss Air und zurück mit der Lufthansa* – beides gebucht über die Lufthansa.

Die Flüge mit der kolumbianischen Fluggesellschaft Avianca von Miami nach Managua kosteten uns 499,23 € pro Person.
Das waren mit Abstand die teuersten Flugreisenpreise unserer Travel-Laufbahn. Danke an dieser Stelle an die weltweite Inflation und die Weihnachtsferien!


Backpacks reisetauglich machen

Lang ists her seit wir das letzte Mal backpacken waren und wir hatten wieder richtig Bock drauf. Die letzten Reisen waren Roadtrips oder Städtetrips, wo wir mit Rollkoffern unterwegs waren. Unsere Backpacks haben derweil brav im Keller gechillt und auf ihren nächsten Einsatz gewartet. Sie haben auch ganz gut gemüffelt. Aber Sagrotan* und ganz viel winterliche Frischluft auf dem Balkon machten sie wieder reisetauglich.

Ich habe vorher noch ernsthaft überlegt, meinen 70-Liter-Rucksack von Outdoorer* gegen einen von Vaude* oder Deuter* einzutauschen. Aber ich hab ihm noch ein Chance gegeben und werde ihm auch auf der nächsten Rucksackreise treu bleiben.

Reiseführer für Nicaragua?

Bei Reiseführern hat man normalerweise die Qual der Wahl: Baedeker, Marco Polo, Dumont, Lonely Planet, Michael Müller. Nicht so für Nicaragua! Für Nicaragua existiert nur ein einziger deutschsprachiger Reiseführer und zwar von Reise Know-How* aus dem Jahre 2017. Für die Planung und Infos zu den Sehenswürdigkeiten, zu den Orten sowie zu Land und Leuten hat er seinen Zweck bestens erfüllt. Restaurants, Preise und Fahrpläne waren natürlich etwas veraltet. Keine Ahnung, ob hier eine Aktualisierung geplant ist.

Wenn ihr etwas aktueller sein wollt und Englisch für euch kein Problem ist, dann kann ich euch den Lonely Planet* von 2019 empfehlen. Den hat mir meine Schwiegermutter geschenkt und der war ein nützlicher Zusatz.


Buchen der Unterkünfte

Wir buchen unsere Unterkünfte immer vor der Reise, weil geile Unterkünfte bedeuten Quality-Time und Erholung und sie steigern unsere Vorfreude immens. Außerdem haben die „Nicas“ während unserer ersten Tage auch Ferien und Vieles soll dann auch gerne ausgebucht sein.

Die preisliche Range bewegte sich von 43 € in Popoyo bis hin zu 120€ pro Nacht in Granada.

Somit kamen wir auf 91 € pro Nacht.


3. Reisebericht: Nicaragua Backpacking in 15 Tagen

So Leude, nun geht es zum Erfahrungsbericht unserer Rundreise inkl. Stopps, Highlights, Hotels und Fazit zu den einzelnen Orten.
Unser vorangegangener Aufenthalt in Miami wird separat verbloggt und sobald der Artikel fertig ist, wird er genau hier verlinkt. Außerdem wird es im Laufe der Zeit Artikel zu den einzelnen Destinationen geben.

Die Einreise und Ankunft in Managua

Nach zwei sonnigen Tagen verließen wir Miami um kurz nach 14:00 Uhr im strömenden Regen.

Die Avianca Airlines brachte uns in etwas mehr als 2 1/2 Flugzeit sicher an den Aeropuerto Internacional Augusto César Sandino in der Hauptstadt Managua, wo wir um 16:00 Uhr landeten. Der Landeanflug gab uns schon einen kleinen Vorgeschmack, da wir aus dem Flugzeug den Momotombo Vulkan bewundern konnten. Für die Einreise hatten wir ein Formular im Flugzeug auszufüllen, was wir bei der Passkontrolle vorzeigen mussten. 

Die Einreise verlief reibungslos und der Beamte am Schalter war recht freundlich. Wir wurden natürlich nach dem Grund der Einreise und nach unseren Berufen gefragt. Hier sei anzumerken, dass Journalisten nicht ins Land gelassen werden (siehe Auswärtiges Amt unter „Einreiseverweigerung“). Reiseblogger sind davon zum Glück nicht betroffen. 

Am Airport besorgten wir als erstes Bargeld aus ‘nem ATM und für uns beide eine Sim-Karte des Anbieters Claro für unsere Handys mit 20GB Datenvolumen. Das hat für die gesamte Reise gelangt. 

Preise werden entweder in Cordoba als in US-Dollar ausgezeichnet.
Der Dollar ist ein anerkanntes und gängiges Zahlungsmittel

„Bendjas Travelinfos“

Stopp Nr. 1: Las Peñitas & León (Tag 1 – 4)

Kurzinfo:
Las Peñitas wird gerne als Stadtstrand von León bezeichnet. Es liegt 20-30 Minuten von Leon entfernt und ist wahrlich ein verschlafenes Nestchen.

León selbst ist die zweigrößte Stadt Nicaraguas. Sie beherbergt die größte Uni des Landes und gilt als das intellektuelle und liberale Zentrum. Die bedeutendsten Poeten und Dichter kommen von hier (wie z.B. Rubén Dario) und revolutionäre Strömungen gingen von hier aus. Dies, so wie die Nähe zu einigen Vulkan, sind der Grund, warum León ein wichtiger Eckpfeiler einer Nicaragua-Rundreise darstellt.


Anreise nach Las Penitas
Über unsere Unterkunft in Las Penitas haben wir einen Fahrer organisiert bekommen, der uns für 80$ die 114 km in 2 ½ Stunden zum Ziel brachte. Die Anreise mit Chicken Bus – ja so heißen die Linienbusse hier – wäre zwar eine günstigere Option gewesen, aber auch eine mit viel Umsteigen und Wartezeiten.

Die Fahrt durch Managua und später übers Land war natürlich super spannend. Aus dem Fenster gucken, Fahrzeuge, Menschen und Gebäude bestaunen, Eindrücke aufsaugen und mit dem Fahrer Santos schnacken. Es war Feierabendverkehr und die Sonne ging grad unter. Vieles erinnerte uns an die Philippinen und an Mexiko. Gegen 19 Uhr erreichten wir die Nayal Lodge in Las Peñitas, womit nun offiziell der Urlaub eingeläutet wurde.

Entfernung Managua – Las Peñitas: 114 km
Länge des Aufenthalts in Las Peñitas / León: 4 Nächte
Unterkunft: Nayal Lodge Hotel*
Preis pro Nacht: 87,99 €

Unser Aufenthalt in Las Peñitas und León
Die Unterkunft in Las Peñitas war in allen Belangen top und nur 50 Meter vom Strand entfernt. Meine erste Amtshandlung war morgens nach dem Sonnenaufgang den Pazifik zu begrüßen. Der erste Glücksmoment des Urlaubs! Nach einem entspannten Vormittag in der fantastischen Nayal Lodge fuhren wir mit einem Chicken Bus nach Leon.

Die bunten Wohnhäuser mit ihren Dachziegeln erinnerten uns sehr an San Cristobal de las Casas in Mexiko. Wir bestaunten mehrere christliche als auch eine indigene Kirchen, aßen am Mercado Central local Food (Tortitas!) und bestiegen das Dach der weißen Kathedrale von León.


Am nächsten Tag hikten wir – nach einem erneut superchilligen Vormittag -auf den Telica Vulkan, wo wir den rauchigen Krater und einen fantastischen Sonnenuntergang betrachteten. Es war btw unser erstes Vulkanerlebnis. Das Ganze wurde von Maribios Tours organisiert und dauerte insgesamt 8 Stunden. Hin- und Rückweg je 2 ½ Stunden, 1 Stunde Auf- und Abstieg und 1 Stunde chillen am sautiefen Krater und ein kurzer Hike zum Sunset Spot. Es war absolut überragend! Zumal die Maus und ich die einzigen Tourteilnehmer waren.

Die Hauptattraktion ist eigentlich Volcano-Boarding auf dem Cerro Negro.
Ist mit Sicherheit sehr funny, aber wir entschieden uns für das überragende Naturerlebnis.

Bendjas Travelinfos


Der dritte Tag stand dann wirklich nur im Zeichen des Chillens: Strandspaziergänge, mit Fahrrädern den Ort erkunden, im Pool und im Meer baden, frischen Fisch speisen und abschließend den letzten Sonnenuntergang des Jahres genießen. Ach ja, es war Silvester und wir haben kurz überlegt, ob wir irgendwo feiern gehen, was wir aber nicht taten. Ich wollte gucken, ob in der Nähe des Hotels Leute auf der Straße gehen, aber Fehlanzeige. Aber vereinzelte Raketen und kleine Feierwerke gab es zu sehen. Dies war nach Thailand unser zweites Silvester im Ausland!.

Fazit Las Peñitas & León:
Las Penitas hat uns sehr gefallen. Es ist verschlafen und idyllisch und die Nayal Lodge* war ein richtiger Happy Place. Der endlose Strand ist ein Träumchen und obwohl dort auch einige Surf-Hostels am Start sind, ist abends dort nichts los. Auch Boutiquen oder eine Art Flaniermeile gibt es dort keine. Manchen könnte es zu langweilig sein, wir fanden es genau richtig.

Leon war auch cool und sehenswert. Das Highlight war das Dach der Kathedrale, aber auch sonst kann man hier guten Gewissens mehrere Stunden oder auch 1-2 Tage verbringen. Wenn ihr die Vulkan-Aktivitäten plant, werdet ihr die Stadt aber so oder so besuchen.

  • Leider ist die Nayal Lodge zur Zeit nicht buchbar. Zwei Monate nachdem wir da waren, hat es dort einen verheerenden Brand geben, dem auch die Haustiere der Besitzer ums Leben kam.😢
    Catalina und ihr Team arbeiten mit vollem Eifer an dem Wiederaufbau. Auf gofoundme.com läuft eine Spendenkampagne. Wir hoffen, dass sie schnell wieder öffnen können!


Stopp Nr. 2: Granada & Massaya Vulkan (Tag 4-6)

Infos
Granada ist mit 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Nicaraguas und befindet sich am Westufer des Nicaraguasees. Sie ist sehr kolonial geprägt und streitet sich schon seit etlichen Jahren mit León um den Titel der schönsten Stadt. Gegensätzlich sind die Städte in sofern, dass Leon eher progressiv liberal und Granada konservativ ist. Granada befindet sich ebenfalls am Vulkangürtel und scharrt somit auch einige Vulkane um sich. Der bekannteste ist der Massaya Vulkan.

Anreise:
Nach dem Frühstück ging mit einem Shuttle (Van) nach Granada, der im Nachbarort Poneloya und in Leon noch andere Traveller einsammelte. Einige wurden vorher am Laguna de Apoyo abgesetzt, ein ebenfalls sehr beliebtes Reiseziel, das leider nicht mehr in unseren Zeitplan passte. Die Fahrt kostete 25$ pro Person und dauerte so um die 3 Stunden.

Entfernung Las Penitas – Granada: 154 km
Dauer des Aufenthalts: 2 Nächte
Unterkunft: Casa Bubu Guest House*
Preis pro Nacht: 120€

Unser Aufenthalt in Granada
Das Casa Bubu war ein Träumchen und wahrlich eine Ruheoase. Sie befand sich nur 2 Blocks vom Zentrum entfernt und somit waren fast alle Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Die Häuserfassaden waren hier ähnlich bunt wie in Leon, aber knalligere Farben. Das Wahrzeichen der Stadt ist die gelbe Kathedrale direkt am Parque Central gelegen. Wir shoppten Klamotten in nicen Boutiquen, kauften lokale Kunst in einem Atelier und nicaraguanische Zigarren. Wir besichtigten das Casa de Los Tres Mundos, bestiegen den Kirchturm La Merced und warfen uns in das Gewusel des Local Markets.

Außerdem stand auch die Tour zum Massaya Vulkan auf der Agenda, der 27 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Das Besondere ist der Blick in die brodelnde Lava von einer Aussichtsplattform aus. Das ganze war ohnehin schon sautouristisch, aber bei uns kamen noch superviele Feiertags-Touristen hinzu. Immerhin können wir jetzt sagen: wir haben die brodelne Lava eines Vulkans gesehen.

Fazit Granada
Granada ist eine schöne farbenfrohe Stadt, durch die es sich super bummeln lässt. Es gibt hier ein kulinarisch breitgefächertes Food-Angebot und die Stadt ist optimaler Ausgangspunkt für viele Ausflüge. Da wir am 1. und 2. Januar da waren, war es hier aber super trubelig und so konnte z.B. die Calle La Calzada aka „die schönste Straße der Stadt“ überhaupt nicht glänzen, weil es dort abends einfach nur voll und sehr laut gewesen ist.

Ein Downer war die übermäßig hohe Präsenz der Pferdekutschen, die die Touris umherkutschierten. Die Pferde stehen den ganzen Tag in der Sonne, koten erbärmlich in ihre hinten angebundenen Beutel und haben einfach nur ein Scheissleben. Die taten uns schon sehr leid.



Stopp Nr. 3: Ometepe (Tag 6-9)

Infos zu Ometepe:
Ometepe war der Ort auf den ich mich am meisten freute. Es handelt sich um eine ziemlich große Insel mitten im Nicaragua See, die zwei fast gleichhohe Vulkane beherbergt. Hier erwarteten uns Wasserfälle, Dschungelwanderungen und viele Kilometer cruisen auf dem Scooter oder Quad. Es ist die optimale Insel für Abenteurer, Explorer und Naturfreunde.

Anreise:
Um nach Ometepe zu kommen, mussten wir ganz abenteuerlich in einem total überfüllten Chicken Bus (1,64$) bis zum Ort Rivas fahren. Von dort ging es weiter mit Bici-Taxi 6 km nach zum Hafen in San Jorge. Hier wurden wir vom Fahrer gut übers Ohr gehauen (20$!🥴) – dabei wissen wir doch eigentlich, dass man immer vorher den Preis aushandelt! Nehmt aber am besten ein normales Taxi, statt euch von den Bike-Typen beim aussteigen vollquatschen zu lassen.

Mit einer kleinen Autofähre (100 Cordoba / 2,74$) ging es dann nach Ometepe. Berichten zufolge kann die Überfahrt recht wild werden, wenn es windet, aber bei uns war es ziemlich entspannt. Eine Stunde hat die Fahrt gedauert. Im Hauport Moyogalpa wurden wir von einem Fahrer unserer Unterkunft abgeholt. Die Insel ist nämlich groß und wir mussten nochmal 31 km zurücklegen, um auf die andere Seite der Insel zu gelangen. Dort wohnten wir in einem Ort namens Balgue. Insgesamt waren wir knapp 5 Stunden unterwegs.

Entfernung Granada – Balgue Ometepe: 109 km
Dauer des Aufenthalts: 3 Nächte
Unterkunft: La Bambouseraise*
Preis pro Nacht: 115€

Unser Aufenthalt auf Ometepe
Die Unterkunft – das La Bambouseraise – war schon ein reines Erlebnis. Es handelte sich um ein Stelzenhaus mitten im Dschungel. Vor uns ein Feld mit bunten Pfauensträuchern, wo uns Schmetterlinge und Kolibris einen Begrüßungstanz aufführten. Der Knaller war der Blick auf den 1700 Meter hohen Vulkan Conceptión. Das Areal war riesig, die einzelnen Unterkünfte weit verteilt. Am Ankunftstag haben wir auch nichts gemacht, außer dort zu chillen.

Für die anderen zwei Tage mieteten wir uns einen ATV-Quad, das man nicht zwingend benötigt, außer man möchte wie wir den San Ramon Wasserfall besuchen und nicht 4 Stunden dafür wandern. Aber auch für unseren holprigen Dschungelweg zur Unterkunft war das Gefährt sehr praktisch.
In Ometepe besuchten wir das Ojo de agua, eigentlich hübsch, aber schon morgens unter der Woche eher Schwimmbad-Atmosphäre mit vielen einheimischen Urlaubern (Ferien).

Ansonsten schlenderten wir durch Moyogalpa, machten ein obligatorisches Landebahn-Vulkan-Foto (siehe Titelbild) und genossen den Sonnenuntergang auf der Sandbank des Punta Jesus Maria.
Am zweiten Tag waren wir nur auf „unserer Seite“ der Insel, wo wir zum Wasserfall San Ramon wanderten. Dies war definitiv das Ometepe-Highlight. Der anschließende Abstecher zum Punta Peru mit incredible Vulkan View rundete unser Inselabenteuer perfekt ab.

Fazit Ometepe
Ometepe war mein Lieblingsort in Nicaragua. Die grüne Natur, die Sightseeing-Spots, das Food-Angebot und das Lebensgefühl beim über-die-Insel-Cruisen waren der Hammer. Ometepe ist auch einfach ein Ort, den es so auf diesem Planeten nicht noch mal gibt! Eine Doppel-Vulkan-Insel inmitten eines riesigen Süßwasser-Sees. Ein Träumchen!
Achso, 3 Tage waren zu wenig! Man hätte noch einen Vulkan besteigen können, Ziplining oder ne nice Kajak-Tour uvm. machen können.



Stopp Nr. 4: San Juan del Sur (Tag 9 – 12)

Infos zu San Juan del Sur
San Juan del Sur in der südlichen Pazifikküste Nicaraguas ist der Backpacker- und Surf-Hotspot in Nicaragua schlechthin und vermutlich das gefragteste Reiseziel bei Travellern aus aller Herren Länder. Es ist darüberhinaus für seine Parties bekannt, die am „Sunday Funday“ ihren Höhepunkt in der Woche hat.

Anreise
Nachdem wir nach der Fährüberfahrt wieder auf dem Festland angelangt waren, nahmen wir direkt am Hafen einfach einen wartenden Taxista, der uns nach San Juan bzw. zu unserer Unterkunft an den Playa Marsella brachte. Insgesamt brauchten wir knapp 4 Stunden.

Entfernung Balgue (Ometepe) – Playa Marsella (San Juan del Sur): 78 km
Dauer des Aufenthalts: 3 Nächte
Unterkunft: Vintage Surf Lodge (Airbnb)
Preis pro Nacht: 90€

Unser Aufenthalt in und um San Juan del Sur:
Unterkunftsmäßig war es wieder mal ein Träumchen. Stylisch, supersauber, Vintage. Gelegen am Berghang mit Blick auf die Bucht des Playa Marsella. Die Besitzerin war allerdings etwas anstrengend. Statt ein „Hallo, herzlich Willkommen, bekamen als erstes die Ansage, warum wir das Tor nicht richtig zu gemacht hätten. Ansonsten war sie aber ganz in Ordnung. 🙂

Am ersten Tag begutachteten wir die Playa Marsella, aßen dort lecker Fisch und bestaunten das Krokodil an der anliegenden Lagune. Am zweiten Tag waren wir den ganzen Nachmittag am Playa Maderas (warum müssen die so ähnlich heißen?) und machten dort einen Surfkurs, den zweiten unseres Lebens (den ersten machten wir in J-Bay, Südafrika). Das hat gleich soviel Bock gemacht, dass wir nach einer kurzen Pause direkt noch eine Surf-Lesson dranhingen. Einen vorzüglichen grilled Lobster am Strand gab es zur Belohnung.


Erst am 3. Tag war es an der Zeit San Juan del Sur auch mal zu besuchen. Ein Ort über den wir übrigens unterschiedliche Meinungen gehört haben, aber uns hat es dort sehr gut gefallen. Kleine süße bunte Häuserchens, viele Surf- und Klamottenläden, wo wir das ein oder andere Teil mitnahmen und das Foodangebot ist auch super. Der halbmondförmige Strand ist ebenfalls sehenswert, vor allem wenn man von der Christus-Statue drauf schaut!

Zum krönenden Abschluss betrachteten wir abends den Sonnenuntergang vom Hush Maderas*, einem Hostel bei uns um die Ecke.

Fazit San Juan del Sur
San Juan del Sur ist ein Ort, den man besucht haben sollte. Nirgends konnte man besser flanieren, in Cafés rumhängen und durch coole Läden bummeln als hier. Die Strände und drumherum sind ein Träumchen. Unser Tip wäre es nach einer Unterkunft außerhalb Ausschau zu halten, denn erstens gibt es dort viel hübscherer Unterkünfte, mit Meerblick von irgendwelchen Hügeln und zweitens habt ihr eure Ruhe, wenn es euch in SJDS abends zu wild werden sollte. Wer Party möchte ist hier so oder so richtig.


Stopp Nr. 5: Popoyo (Tag 12 – 14)

Infos Popoyo:
Popoyo ist ein kleiner, chilliger, abgelegener Ort am Pazifik, der langsam im Kommen ist. In meinem Reiseführer* steht er nicht mal drin. Hier findet man kilometerlange Sandstrände, schroffe Felsformationen und beste Bedingungen fürs Surfen. Wir versprachen uns von dem Ort nochmal richtig runterzukommen, bevor es wieder zurück in die Heimat geht. Eventuell sollte noch eine Surfstunde genommen und ein Urlaubstattoo gestochen werden.

Anreise:
Entlang der Küste sind es nur 48km bis nach Popoyo. Allerdings sind die Straßen dort so bumpy, dass unser Taxi den Weg „zurück“ bis nach Rivas fuhr und dort wieder landeinwärts einbog. 2 Stunden haben wir gebraucht. Je näher wir Popoyo kamen, desto sandiger wurden die Straßen. Das galt auch für Popoyo selbst, wo wir um 13 Uhr ankamen.

Entfernung San Juan del Sur – Popoyo: 75 km (über Rivas), entlang der Küste (48km)
Dauer des Aufenthalts: 2 Nächte (ursprünglich geplant waren 3)
Unterkunft: Suyo Cabañas (ursprünglich), stattdessen Hotel Punta Teonoste*
Preis pro Nacht: ursprünglich 60 €, stattdessen 138,24 €

Erste Unterkunft 1 Flop
Unsere Unterkunft liegt direkt am Strand und besteht aus 6 Cabañas in zwei Reihen gestaffelt. Für die erste Nacht hatten wir eine Cabaña im hinteren Bereich. Für die beiden anderen Nächte konnten wie die vorderste ergattern. Die Lage war es, die uns dazu verleitete, in einer Unterkunft mit Gemeinschaftsküche und -bad zu wohnen.

Beim Eindruck sah alles tutti aus, so wie man es von einem mit 9.4 Punkten bewerteten Airbnb erwartet. Wir chillten, guckten uns den Strand an und gingen Einkaufen. Beim Einräumen der Einkäufe fiel der Maus auf wie pekig, verklebt und dreckig die Griffe,Türen, Wasserhähne, Spüle und Kühlschrank in der Küche waren. Ziemlich schnell entschieden wir, dass wir es so keine drei Tage aushalten werden. Zusätzlich hat uns auch der Strand vor der Tür nicht aus den Socken gehauen.

Und so flüchteten in ein anderes Hotel auf der anderen Seite des Ortes.(Übrigens buchten wir dort nur 2 statt 3 Nächte, weil unser Flug am Abreise Tag früh ging und wir dafür schon um 05.30 Uhr hätten losfahren müssen. Wir entschieden uns deswegen dafür, die letzte Nacht in der Hauptstadt zu verbringen).


Jetzt aber wirklich zum Aufenthalt
Pünktlich nach dem Sonnenuntergang erreichten wir unser neues zu Hause. Es lag abgeschieden in einer einsamen Bucht und es erinnerte uns vom Stil stark an Resorts in den Philippinen. Auf jeden Fall waren wir damit sehr happy. Unser Bungalow war hübsch und das Meer lag nur 40 Meter vor unserer Nase.

Für die restlichen 1 1/2 Tage mieteten wir uns einen Scooter, weil wir wirklich sehr ab vom Schuss wohnten und zweitens war der Ort total zerklüftet. Es gibt im Grunde 3 Hauptspots (Guasacate, Popoyo und Jiquite, wo der Strand aber Playa Popoyo heißt), die alle nur über staubige Straßen im Hinterland miteinander verbunden waren. Die markanteste Landmark ist der Magnific Rock, der die Beginner Bay und den Playa Popoyo voneinander trennt. Die View vom Restaurant des Magnific Rock Surf Ressort* auf die Strände war überragend.

Am Abreisetag gönnten wir uns direkt nach dem Frühstück noch eine Surfstunde an der Beginner Bay. Hier hatten wir richtig gute Erfolgserlebnisse und haben 20 bis 30 Meter bis zum Strand hin die Wellen geritten. Mit diesem Glücksgefühl konnten wir den Urlaub guten Gewissens ausklingen lassen. Wir haben noch etwas in der Unterkunft gechillt. Es gab auch keine Checkout-Time, wir durften das Zimmer räumen, wann es uns passte.

Fazit Popoyo:
Es hat ein bisschen gedauert, bis wir warm geworden sind, was vielleicht auch mit daran lag, dass wir so abgelegen wohnten und nicht Teil des Surfer- und den Laidback-Vibes, der den Ort auszeichnet, waren. Denn er hat tatsächlich einige nice Cafes und Foodspots, sowie ein paar Boutiquen, Surfshops und 2-3 Tattoostudios. Am Ende hat es uns dort sehr gut gefallen und haben uns sogar so hart gechillt, dass ich mit dem Lesens meines Buches anfangen konnte. Das will was heißen! 🙂

Das Surferlebnis in Popoyo war so hammer, dass wir für uns diesen Sommer für eine 1 Woche in ein Surfcamp in Portugal eingebucht haben.

Bendja über Surfen in Popoyo


Stopp Nr. 6: Managua (Tag 14 u.15)

Infos zu Managua
Die Hauptstadt Nicaraguas mit 1.000.000 wird von den meisten Travellern gemieden. Es soll dort auch ein paar Ecken geben, die man als Touri lieber meiden sollte. Bei der Ankunft in Nicaragua machte mich die Stadt allerdings sehr neugierig. Daher war ich froh, die Stadt doch noch ein wenig kennenzulernen.

Anreise:
Fahrt nach Managua. Es hat ein bisschen gedauert bis wir wieder Asphalt unter den Rädern hatte. Und wir freuten uns dass es wieder ein paar Vulkane zu sehen gab. Wir erreichten Managua vor dem Feierabendverkehr, so dass wir um kurz vor 4 Uhr im Hilton Hotel ankamen, das sich mitten im Centro Nuevo befindet. Wir stellten fest, dass sich nur ein Block weiter eine große Shopping-Mall befand, die von uns unsicher gemacht werden sollte.

Entfernung Popoyo – Managua: 105 km
Dauer des Aufenthalts: 1 Nächte
Unterkunft: Hilton Princess Hotel*
Preis pro Nacht: 133 €

Unser Aufenthalt:

Hier fühlten wir uns an die Aufenthalte in Manila zurück erinnert. 1. sah die Gegend dort mit den von Palmen gesäumten Straßen und repräsentativen Gebäuden so aus die Geschäftsviertel in Manila, 2. hingen wir in Manila am letzten Reisetag auch immer in Malls ab. Unser erstes Ziel im Metrocentro Managua war – ganz nach alter Travel-Tradition – der Foodcourt im obersten Stockwerk. Danach war etwas Schaufensterbummeln angesagt und die Maus fand hier einige ihrer asiatischen Lieblingsläden für Klimbim & Co (kennt ihr Miniso?). Ich versackte derweil für kurze Zeit in einer riesigen Spielhölle.

Alles in allem war es nochmal ganz interessant, sich unter die kauflustigen Nicas zu begeben und Metropolenluft zu schnuppern, wodurch wir noch neue Facetten des Landes kennenlernen durften. Ich bin auch sehr froh, dass sich die Maus gegen meinen Vorschlag, nämlich in einer billigen Absteige in Flughafennähe zu pennen, ausgesprochen hatte und das Hilton Hotel gefunden hat. So verbrachten wir die letzte Nacht im bequemsten Bett unserer Reise. Außerdem hatte die Maus ja auch am nächsten Tag Geburtstag.

Fazit Managua
Das, was wir beim Durchfahren der Stadt so gesehen haben, hat uns gut gefallen und neugierig auf die Stadt gemacht. Das Centro Nuevo war ganz nach unserem Gusto. Gerne hätte ich noch die anderen Sightseeings-Spots der Stadt gesehen: z.B. den Nationalpalast ., den wir nur kurz aus dem Auto gesehen haben, die Malecòn-Ufer-Promenade oder den Plaza de la Revolución. Wenn ihr Zeit und einen Faible für Großstädte habt, dann plant ruhig einen vollen Tag in Managua ein. Ich bin mir sicher, es lohnt sich.


Abreise:
Ein weiterer Grund für das Hilton war übrigens, dass es dort schon ab 6:00 Uhr Frühstück gibt und wir vor der Abreise nochmal ausgiebig frühstücken konnten. Zum Flughafen waren es 25 Minuten und mit ein wenig Delay flogen wir gegen 10:25 nach Miami. Die Einreise in Miami ging tausendmal schneller als auf der Hinreise und somit hatten wir noch genug Puffer für die schönen Dinge des Lebens. In unserem Fall war es der Zugang zur Flughafen Lounge mit free Food und Drinks, den wir durch unser Miles & More Business-Class-Uprade für den Flug nach Deutschland erhielten.


1st Time Business-Class (aka wie man als ganz normaler Backpacker halt travelled)
Der Rückflug in der Business-Class war für mich natürlich ein absolutes Erlebnis. Meine Aufregung wollte ich mir aber nicht anmerken lassen und so versuchte die Aura eines Vielfliegers raushängen zu lassen. Klappte aber nicht. Ich musste alle Knöpfe und Sitzeinstellungen ausprobieren, begutachtete alle Goodies, die man so ausgehändigt bekam und dokumentierte das ganze fotografisch.

Für das Essen standen drei Drei-Gänge-Menüs zur Auswahl und wir wurden mit Namen angesprochen. Das Beste war aber, dass man einfach mal liegend fliegen konnte. Ein ganz anderes Lebensgefühl, meine Freunde!
Für die Maus war es natürlich auch ein amtlicher Geburtstagsrückflug und ich habe sie noch nie so viel am Stück im Flugzeug schlafen sehen. Im verschneiten Deutschland angekommen, hatten wir ein Hauptziel vor Augen. Lolo, unseren Hund, von Schwiegermuttern abzuholen. Den haben wir nämlich sehr vermisst.


4. Resümees, Tipps & Wissenswertes

So Leude, es folgen noch wissenswerte Infos, die ich thematisch zusammengefasst habe. Abgerundet wird das Kapitel durch ein abschließendes Fazit.


Fortbewegung von A nach B

Das Hauptverkehrsmittel ist der Chicken Bus. Die meisten Busse kommen im gelben Farbton daher und erinnern daher ein wenig an die Ami-Schulbusse. Es gibt sie aber auch in allen möglichen bunten Farben. Chicken Busse sind sehr günstig und darüberhinaus eine lohnenswerte authentische Reiseerfahrung. Sie können aber auch gerne mal richtig voll werden und an dieser Stelle möchte ich meine Bewunderung an den Ticketverkäufer aussprechen, der sich mehrmals durch den vollen Bus durchgekämpft hat.

Ansonsten gibt es immer die Möglichkeit ein Taxis zu nehmen oder ein Shuttle-Van als Transportmittel zu nutzen, der feste Strecken zu bestimmten Zeiten fährt. Die Optionen sind wesentlich teurer, dafür spart man aber eine Menge Zeit. Aufgrund unserer kurzen Reisedauer entschieden wir uns fast immer für die schnellste Variante.

Bei den Taxi-Fahrern war es so üblich, dass sie einem danach ihre Telefonnummer mitgegeben haben, was super praktisch war.

In den Städten gibt es sogenannte Bici-Taxis. Das sind Fahrräder, die vorne mit einer Sitzbank ausgestattet sind. Sie sind sehr langsam und die Fahrer kommen gut ins Schwitzen. Die Fahrer lassen sich ihre Arbeit auch was kosten. Es ist quasi das Verkehrsmittel, wo man am schnellsten das Gefühl hatte, dass man preislich abgezogen wird. Es ist halt sehr intransparent alles.

Nicaragua als Selbstfahrer?

Unsere Freundin, die uns Nicaragua schmackhaft gemacht hat, riet uns ab das Land als Selbstfahrer zu bereisen, weil hier alle total crazy fahren würden. Der Eindruck hat sich für uns aber nicht bestätigt und ein Roadtrip auf eigene Faust wäre hier easy möglich gewesen. Auch die Van und Taxifahrer sind ganz entspannt gefahren – überhaupt kein Vergleich zu den Philippinen!

Mietwagen könnt ihr ganz easy online z.B. über Check24 Mietwagen* mieten, was unsere erste Adresse in Sachen Mietwagen ist.

Benötigt man einen internationalen Führerschein?

Nein, der deutsche Führerschein ist in Nicaragua anerkannt. Bei unsere Vermietern mussten wir gar nichts vorlegen. Es kann aber passieren, dass man von der Polizei kontrolliert wird, daher ist es besser den Führerschein dabei zu haben.
Wären wir mit einem Mietauto unterwegs gewesen, hätte ich sicherheitshalber trotzdem den Internationalen Führerschein mitgenommen.

Land und Leute

Die „Nicas“ haben wir als freundlich, offen und hilfsbereit wahrgenommen, wenn auch etwas zurückhaltender als beispielsweise die Menschen in Mexiko. Man kam mit ihnen dennoch relativ schnell ins Gespräch, wenn man denn wollte. Sei es die ältere Dame im Bus, der Arbeiter auf der Fähre, der Verkäufer am Obststand, der Taxifahrer oder andere travelnde Einheimische, die sich unser Quad für eine Fotosession ausliehen.😀

Kulturelle Eigenheiten, Feste und Bräuche

Da wir zwischen Weihnachten und Neujahr da waren, haben wir einigen interessante Bräuche und Rituale mitbekommen.

  1. Weihnachten:
    Also Weihnachten wird hier ordentlich gefeiert und gehuldigt. Die Weihnachtsdeko hängt hier noch den gesamten Januar. Die Biermarken stellen sogar extra X-Mas-Editions her. Je tiefer wir in den Januar kamen, um so weniger konnte ich dieses kitschige Weihnachtsklimbim mehr sehen. 🥴😡
  2. Burning „El Viejo“:
    Tradition zu Silvester ist es den El Viejo (der Opa) um 0:00 Uhr zu verbrennen. Mit ihm verbrennt man seine bad Habits, Laster und alles Negative aus dem Vorjahr. Keine Sorge, es handelt sich hierbei nur um einen Stoffpuppe. Diese wird aber gerne rauchend und saufend dargestellt.
  3. Neujahrbaden:
    Der erste Neujahrstag wird hier am Meer gefeiert. Es ist Tradition, dass alle sich auf den Weg ans Meer machen, um dort zu baden. Wir verließen den Pazifikort Las Penitas morgens am 1.1., und somit wurden wir (zum Glück) nicht Zeuge dieser Tradition. Laut der Besitzerin unserer Unterkunft ist es dann laut, mit viel Halligalli und Leute lassen überall im Ort und am Strand ihren Müll liegen.
  4. Die „Gigantones“:
    Eine Tradition in Léon sind die „Gigantones“ im Dezember. Die Gigantona namens Florentina ist eine riesige Puppe im farbenfrohen Kleid und Schmuck, die eine eine Spanierin verkörpert. Sie wird begleitet von El Enano cabezón , einem Zwerg mit großem Kopf, der Verse rezitiert, die die gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt und des Landes persiflieren und kritisieren. In León sind wir der Florentina mehrfach begegnet.

Verständigung in Nicaragua

Wer Spanisch spricht ist hier klar im Vorteil. In Nicaragua wird allgemein, doch besonders in den ländlichen Gegenden, kaum Englisch beherrscht. Einige Reisende fanden die Kommunikation hier schwieriger als erwartet. Da die Maus aber super Spanisch spricht, hatten wir keine Probleme. Aber auch mein Spanish war um einiges besser als in Mexiko. Ich empfehle jedem – und das nicht nur in Bezug auf Nicaragua, sondern allgemein – sich die Basics und ein paar Floskeln der Sprache des bereisten Landes anzueignen. Its 1 Door-Opener!

Kulinarik

Die nicaraguanische Küche ist jetzt nicht so outstanding wie z.B. die mexikanische, sondern mehr ein Mix verschiedener lateinamerikanischer Küchen. Aber es gab schon einige Leckereien.

Nicaraguanische Küche

Mein Highlight war das Nica-Frühstück, das mit Gallo Pinto (gebratenem Reis mit Bohnen), Spiegelei und meist Kochbananen daherkommt. Für mich als halber Filipino ein Träumchen (dort gibt es nämlich auch Reis mit Spiegelei ’n‘ Stuff) zum Frühstück. Ansonsten gibt es als Beilage gerne Tostones (fritierte Kochbananen) oder Yuca-Brei oder Kroketten oder Weißkraut.
Sehr lecker waren in León die Tortitas vom Local Markt – das ist angebratener, von Semmelmehl umhüllter, Kartoffelbrei. In Granada habt ihr die Möglichkeit Vigorrón zu probieren– eine Trilogie aus Chicharrón (frittierte Schweineschwarte), Weisskraut und Yucabrei.

Ansonsten gibt es auch viele mexikanisch angehauchte Speisen, wie Empanadas, Burritos, Tacos und Quesadillas, wobei das hier nie so geil geschmeckt hat, wie im Herkunftsland.

Am Meer wird viel Fisch gespeist und der wird gerne gegrillt, gebraten oder frittiert. Und im Vergleich zu Europa ist der Fisch dort noch ziemlich preiswert. Das war immer sehr köstlich.

Vegi und Vegan?

Für Vegetarier ist es zuweilen etwas schwierig in eine/r Comedor was zu finden. Die Maus hat dann entweder nur Beilagen oder Tostones mit Käse gegessen. Leichter wird es Vegetarier und Veganer auf der Insel Ometepe (vor allem die Ecke um Balgue) oder auch in San Juan del Sur, wo u.a mehr internationalere Küchen am Start sind, aber vor allem auch Foodspots, die die healthy-, vegetarische- oder vegane Bedürfnisse der Travellern zu stillen wissen. Obst und Obststände gibt es natürlich in Hülle und Fülle, allerdings waren wir – zum Bedauern der Maus – außerhalb der Mango-Saison da. Importiert werden diese nämlich nicht.

Sicherheit

Nicaragua ist das sicherste Land in puncto Gewaltkriminalität. Natürlich muss man auf seine Sachen aufpassen, wo viele Menschen sind, z.B. auf Märkten oder in Bussen, aber wo muss man das nicht? Wir haben uns in 99,5% der Fälle safe gefühlt. In Granada und in Managua hat man abends aber auch vereinzelt „komische“ Gestalten oder Leute, die auf den Straßen lebten, gesehen. Wir wurden in Granada auch Zeuge eines Handyraubs auf offener Straße. Ein Fußgänger entriss am helllichten Tage einer jungen deutschen Touristin das Handy aus der Hand direkt vor dem Café, in dem wir grad speisten. So etwas kann einem natürlich in jeder europäischen Großstadt passieren.

Für Urlaubsreisen benutze ich für meine I-Phone tatsächlich ein Case mit Handykette*, damit mir a) so etwas nicht passiert und b) ich auch mal aus dem Bus und von irgendwelchen Plattformen filmen oder fotografieren kann, ohne Angst zu haben, dass ich mein Handy verliere.

Politische Lage

Heikel ist in Nicaragua die politische Lage. Die einst sozialistische Regierung um Daniel Ortega hat sich über die Jahre in ein autokratisches Diktaturregime verwandelt. Wahlen werden manipuliert, es herrscht Korruption und Vetternwirtschaft, politische Gegner werden mundtot gemacht. Auch Enteignungen finden statt und Leute werden nicht mehr ins Land gelassen, wenn sie für bestimmte Hilfsorganisation tätig waren oder politisch nicht „auf Linie“ sind. Die Polizei wird von vielen Menschen auch weniger als Freund und Helfer, sondern vielmehr als repressives Kontrollorgan wahrgenommen. Nicht unüblich ist es auch, das Nachbarn o.ä. jemanden anschwärzen. Im öffentlichen Raum wird daher nicht über Politik geredet.

Als Tourist bekommt man von Alledem überhaupt nichts zu spüren. Es patrouillieren keine Soldaten mit Waffen oder so und alles geht scheinbar seinen gewohnten Gang. Man nichts zu befürchten, solange man nicht politisch aktiv ist oder sich öffentlich regierungskritisch äußert. Lasst euch also davor nicht abschrecken!

Und wenn ihr jetzt denkt „oh, ich möchte nicht in das Land, weil ich auf diese Weise ein fragwürdiges Regime finanziell unterstütze“, denkt lieber daran, dass viele Menschen auf Touristen angewiesen sind und sie sich freuen, wenn Menschen ihr Land besuchen wollen. ❤️

Wildlife

Die Tierwelt ist hier schon recht spannend, wenn natürlich kein Vergleich zur Tierwelt in Costa Rica. Aber gibt es sie hier natürlich auch, die exotische Vögel mit noch exotischeren Geräuschen. Kolibris im Schmetterlingsgarten vor unserer Terrasse. In Ometepe und San Juan del Sur sahen und hörten wir einige Brüllaffen in den Bäumen und auch an einer Gruppe Kapuzineräffchen konnten wir uns erfreuen.

Auf dem Weg vom Telica Vulkan sahen wir eine Giftschlange aus dem Auto, eine sogenannte Coral-Snake. Im Nicaragua See gibt es Bullenhaie, die wir aber zum Glück nicht zu Gesicht bekamen! Straßenhunde sieht man hier im Vergleich zu anderen Ländern verhältnismäßig wenig.

Die größte Angst der Maus, war es auf eine Tarantula aka Vogelspinnen zu stoßen. Die gibt es hier nämlich auch, aber diese Begegnung blieb uns glücklicherweise erspart.

Kosten für 2 Wochen Backpacking in Nicaragua

Obwohl Nicaragua eines der ärmsten Länder Mittelamerikas ist, sind die Preise hier prinzipiell zwar günstig, aber doch teurer als erwartet. Ich würde sogar fast sagen, es war teurer als in Mexico 2022. Das liegt natürlich auch an der weltweiten Inflation, an der laut vieler Experten in Deutschland natürlich nur die Grünen schuld sind! Im Vergleich zu Costa Rica oder auch Panama ist Nicaragua aber noch deutlich erschwinglicher. Das bestätigten Aussagen einiger Traveller, die durch Mittelamerika reisten. Es ist trotzdem teurer als in Südostasien, darauf müsst ihr euch einstellen.

Günstig sind die Preise für Restaurants, Lebensmittel und Unterkünfte. Selbst für das Hilton bezahlten wir „nur“ 133$. Wir hatten vor der Entscheidung Nicaragua zu buchen, ja auch noch mal Mexico + Belize im Blick gehabt und da waren die Preise für gleichwertige Unterkünfte fast doppelt so hoch!
Was recht teuer war, waren die Mietpreise für Roller und Quads (25$ bzw. 65$ pro Tag). Auch bei Surfstunden und Touren hätte ich mit weniger gerechnet.

Hier ein paar Preise in Euro umgerechnet:

  • Burger mit Pommes im Restaurant: 8,08€
  • Food Teller vom Local Markt: 3,79€
  • Gegrillter Lobster mit Beilagen: 12,64€
  • 1,5 Liter Wasser im Supermercado: 0,63€
  • Capucino (hippes Café): 1,77€ – 2,20€ (je nach Ort)
  • Smoothie: 2,27€
  • Surfstunde pro Person: 23,15€
  • Scooter Tagesmiete: 23,15€ – 27,78€
  • Christusstatue San Juan del Sur: 1,85€
  • Tour von Granada zum Massaya Vulkan: 46,30€

Zu erwähnen sei noch, dass es in Ometepe, San Juan del Sur und Popoyo schon merklich teurer war als in Leon, Granada und Las Penitas.

15 Tage Nicaragua Kosten (Für 2 Personen)

Hier nochmal eine Kostenübersicht unserer mehr oder weniger festen Ausgaben. Über Essen und über Souvenir- u. Klamottenkäufe habe ich nicht gewissenhaft Buch geführt. Daher fehlt der Posten.

Flüge (Hannover Miami + Miami-Manuagua, Weihnachtsferien)3805,02€
Kosten für Transfers, Shuttles, Taxi, Busse und Fähren.469,75€
Aktivitäten & Touren (Vulkane, Surfstunden, Eintrittspreise, Mieten f. Quad- und Roller)534,37€
Unterkünfte für 15 Nächte1617,80€
Gesamtsumme für 2 Personen6421,92€

Wie ihr seht, fallen vor allem die Flugkosten ins Gewicht! Wenn ihr nicht in den Weihnachtsferien reist, werdet ihr um einiges günstiger fliegen können. Aber auch bei Unterkünften und Transportkosten (wenn ihr immer schön Chicken Bus fahrt) lässt sich eine Menge Geld sparen.

Beste Reisezeit in Nicaragua

Die beste Reisezeit ist – wie bei so vielen Fernreisezielen – von Dezember bis April. Dann ist Trockenzeit und ist gibt so gut wie keine Niederschläge. Wir hatten tatsächlich nur am ersten Tag in León einen bewölkten Tag, sonst war immer Top-Wetter mit Temperaturen um die 30 Grad. Die Monate April und Mai können dann allerdings schon sehr heiß sein. In León kann es dann schon gerne um die 40 Grad werden.

Fazit Nicaragua Backpacking

Nicaragua ist ein spannendes Reiseland. Wir hatten eine fantastische Zeit und haben den Trip sehr genossen. Die Maus hat anfangs ein bisschen gebraucht, um richtig warm zu werden, weil ihr die Städte nicht so gefallen haben, wie in Mexiko. Die Städte sind meiner Meinung nach Pflicht, wenn man möglichst viele Facetten des Landes kennenlernen will. Outstanding ist ganz klar Ometepe, so einen Ort wie diesen gibt es einfach nicht nochmal. Und auch die Präsenz von Vulkanen ist natürlich auch etwas Besonderes.

Für Leute mit wenig Zeit oder auch für jene, die mehrere Länder bereisen, ist das überschaubare Nicaragua perfekt, weil man innerhalb kurzer Zeit schon sehr viel vom Land sehen kann. Ach und eine Sache habe ich ganz vergessen hervorzuheben: Die überragenden Sunsets am Pazifik sind ein weitere Grund! Also packt eure Sachen und ab nach Nicaragua!


5. Nicaragua Backpacking 2 Wochen auf der interaktiven Map


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📸 Der Großteil der Bilder in diesem Beitrag wurden mit einer Canon Powershot G7x* geknipst.

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4 thoughts on “Nicaragua Backpacking 2 Wochen: Pazifikstrände, Vulkane & Kolonialstädte – Ein Reisebericht

  1. Lieber Bene, ja, wie vorhin schon auf FB mitgeteilt: Ein spannender Artikel, der schöne Erinnerungen weckt. In vielen der von Euch besuchten Orten waren wir auch. Den Vulkan Telica haben wir nachts bestiegen, um dort den Sonnenaufgang zu erleben. Fand ich sehr anstrengend, aber unglaublich schön. Ometepe ist ein Traum. Wir konnten dort aber auch keinen Vulkan besteigen, da erkältet. San Juan del Sur fanden wir so semispannend, weil wir auf Big und Little Corn starteten und damit einfach nichts mehr mithalten konnte, was strandmäßig später kam. Bis wir wieder nach Nicaragua können, wird angesichts der politischen Lage wohl noch ein Weilchen dauern – dass Journalisten die Einreise verweigert werden kann, wussten wir nicht. Krass.
    Viele Grüße von den Hierdadorts Gabi und Michael

    1. Hi ihr Beiden!

      schön, dass euch der Artikel Erinnerungen wach werden ließ und die genau so schön waren, wie unsere. Die Corns hätten wir auch gerne mitgenommen, aber ich bin mir sicher, dass dort die Wellen nicht soviel Spaß gemacht haben 🙂
      Sunset auf dem Telica stelle ich mir überragend vor!

      Viele Grüße

      Bene

  2. Lieber Bene,

    vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Bis jetzt stand Nicaraqua nicht auf meiner Reiseliste. Vielleicht muss ich die aber noch einmal überdenken, da sich das Land schon sehr spannend anhört!

    Liebe Grüße,
    Moni

    1. Hi Moni,

      ging uns auch so, bis uns eine Freundin drauf aufmerksam machte. Wir fandens echt super dort und denken gerne an die vielen Momente zurück 🙂

      Liebe Grüße zurück

      Bene

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