Thailand-Rundreise 3 1/2 Wochen: Bangkok, Chiang Mai, Koh Phangan & Sukhothai

Thailand Rundreise 3 1/2 Wochen Fischerbotte mit Thailand Flagge am Ao Chaloklum in Koh Phangan

Zuletzt aktualisiert am 24. September 2022

Thailand-Rundreise 3 1/2 Wochen. Denkt man an Thailand, kommen einem einerseits paradiesische Strände, scharf gewürztes Thaifood und Tempel in den Sinn, andererseits auch Sex- und Pauschaltourismus. Mir jedenfalls ging es so. Thailand ist das meist besuchte asiatische Reiseland von Deutschen und auch aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis war gefühlt die Hälfte schon dort. Während mich Länder wie Laos, Kamboscha oder Vietnam mehr reizten, wollte meine besser Hälfte unbedingt mal nach Thailand zu reisen. Ihre Euphorie steckte mich an und so kam es, dass wir 3 1/2 Woche im „Land des Lächelns“ verbrachten.
In diesem Beitrag gebe ich euch einen Einblick in unsere Route, Reiseziele und den Reiseablauf, sowie wertvolle Tipps und Hinweise für euren Thailand-Urlaub.


Reiseziele und Route

Was mich an Thailand gereizt hat, war die Kultur: Tempel, Buddismus, eine völlig andere Welt, aber natürlich auch die Strände! Thailand hat viele Facetten und viele sehenswerte Orte, die ich am liebsten alle gesehen hätte. Wir entschieden uns aber für weniger Ziele, die wir dafür ausgiebiger erkunden wollten. Folgende Ziele und Regionen kam nach mehreren Wochen Recherche und Planung zusammen:

Nordthailand: Sukhothai und Chiang Mai (Kultur, Geschichte und Natur im Norden)
Südthailand: Die Insel Koh Phangan im Golf von Thailand (Bade- und Chillurlaub)
Zentralthailiand: Bangkok (Citytrip) als Start- und Endpunkt der Reise.




Bangkok

Die asiatische Riesenmetropole (mehr als 9 Mill. Einwohner) ist Ort der An- und Abreise. Hier triff Moderne auf Tradition, Hochhäuser auf Tempelanlagen und Paläste und schicke Restaurants auf Streetfoodstände und Garküchen. Als passionierte Citytripper wollten wir die Stadt ausgiebig erkunden und planten insgesamt 5 Nächte ein (3 am Anfang, 2 am Ende). Märkte, Sehenswürdigkeiten und Shopping-Malls brauchen nun mal etwas Zeit.

Zum Artikel: Bangkok Sehenswürdigkeiten & Tipps – 11 Must-Dos für Thailands Hauptstadt



Sukhothai

Die im 13. Jh. gegründete Stadt Sukhothai liegt 433 km nördlich von Bangkok und wird als Wiege Thailands bezeichnet. Hier wurde die Thai-Schrift entwickelt und der Buddhismus eingeführt. Wer sich für die Geschichte Thailands interessiert, ist hier genau richtig.

Die Hauptattraktion ist Alt-Sukhothai bzw. der Historische Park mit seinen unzähligen Tempeln.

Wer nicht vor hat den Norden zu bereisen, aber dennoch die Geschichte Thailands beschnuppern möchte, kann stattdessen die Tempelanlagen der frühere Königstadt Ayutthaya besuchen (ca. 90 km nördlich von Bangkok). Für uns jedoch bot sich Sukhothai als Zwischenstopp nach Chiang Mai hervorragend an.

Zum Artikel: Sukhothai, die alte Königstadt – Die besten Sehenswürdigkeiten und Tipps



Chiang Mai

300 km weiter nördlich und nur etwas mehr als 100 Km von der Grenze Myanmars entfernt, liegt die ebenfalls geschichtsträchtige Stadt Chiang Mai. Es sind nicht nur die vielen Tempeln (insbesondere die goldene Anlage Doi Suthep) locken Touristen an, sondern auch die landschaftliche Schönheit des Umlands.

Neben dem Doi Inthanon Nationalpark, der auch den höchsten Berg Thailands beherbergt, gibt es eindrucksvolle Wasserfälle, diverse Elefanten-Camps, und viele möglichen Outdoor-Aktivitäten. Mountainbiking, River-Rating, Quad-Touren und Ziplines sind nur einige von ihnen.



Koh Phangan

Mit der Insel Koh Phangan liebäugelte ich seit ich einen Artikel in der Reise & Preise gelesen habe. Sie liegt südlich von Koh Thao und nördlich von Koh Samui im Golf von Thailand.

Bekannt ist Koh Phangan vor allem für seine monatlich stattfindenden Fullmoon-Parties. Uns interessierten aber die Strände und die Natur der Insel. Pauschaltouristen und Hotelbunker gibt es hier nicht.

Da wir uns nicht auf eine Ecke der Insel festlegen konnten, planten wir an drei verschiedenen Orten der Insel zu nächtigen.



Reiseführer

Behilflich bei unserer Thailand-Recherche war uns der Thailand-Reiseführer von Stefan Loose. Dieser leistete uns auch während der Reise hervorragende Dienste. Ich würde bei einer nächsten Thailand-Reise wieder darauf zurückgreifen.


Reisevorbereitungen


Visum 🛂

Da wir als deutsche Staatsangehörige weniger als 31 Tage im Land blieben und die Rückreise mittels Flugticket o.ä. nachweisen konnten, mussten wir kein Visum beantragen.

Aktuelles: Ab dem 1.10.2022 bis zum 31.03.2023 dürfen sich deutsche Staatsbürger 45 Tage ohne Visum aufhalten! (Quelle: ADAC, hier findet ihr auch Infos zu aktuellen Corona-Bestimmungen)

Impfungen 💉

Die Empfehlungsliste vom RKI ist ziemlich lang. Neben Diphterie, Polio und Tetanus sollte man definitiv Hepatitis A und Thypus haben.

Gegen Cholora haben wir ne Schluckimpfung und zur Japanischer Enzephalitis wird auch geraten. Was uns fehlte war Tollwut, da zu derzeit kein Impfstoff vorhanden war. Konsultiert am besten euren Hausarzt, um auf Nummer sicher zu gehen.


Buchungen der Unterkünfte 🛌

Die Unterkünfte haben wir – bis auf die letzten beiden Nächte in Bangkok – vier Monate vor der Reisebeginn über Booking.com und Agoda.com gebucht. Nette Unterkünfte sind uns voll wichtig. Die Zeiten, in denen wir einfach nur irgendeine Matratze brauchten, sind vorbei 🙂
Für die letzte Unterkunft auf Koh Phangan (das über unserem normalen Budget liegende Panviman-Resort) haben wir uns ein Schnäppchen über TUI ergattern können. Da lohnt es sich auch mal vorbeizuschauen.

Insgesamt mussten wir für unsere 22 Nächte im Land nur Unterkünfte für 20 Nächte buchen, da wir zwei Nächte in Nachtzügen verbrachten haben.

Die preisliche Range lag zwischen 24€ (Sukhothai) und 108,50€ (Koh Phangan). Im Schnitt kamen wir auf
52€ pro Nacht
. Die einzelnen Unterkünfte stelle ich euch weiter unten im Tripreport vor, aber ich zeig euch schon mal Bilder 🙂



Flüge nach Thailand ✈️

Geflogen sind wir mit Etihad Airways und wir waren super zufrieden. Auch in der Thailand-Facebook-Gruppe wird diese Fluggesellschaft immer wieder empfohlen. Gebucht haben wir über die Webseite der Fluggesellschaft.
Pro Person zahlten wir 654,41 €.

Die reine Flugdauer von Frankfurt nach Bangkok betrug hin 12 Stunden mit Zwischenlandung in Abu Dhabi (3 1/2 Stunden Aufenthalt) und zurück 14 Stunden für die gleiche Strecke

Durch die Zwischenlandung in Abu Dhabi wurde die Gesamtflugdauer quasi in der Mitte halbiert. Das hatte den Vorteil, dass wir nicht länger als knapp über 7 Stunden im Flieger saßen. Falls ihr zu den Menschen gehört, die im Flugzeug tief und fest schlafen können, ist der Nachteil, dass ihr nicht durchschlafen könnt.

Zeitverschiebung 🕐

Thailand ist uns in den Wintermonaten 6 Stunden und in den Sommermonaten nur 5 Stunden voraus.



Währung & Preisniveau 💰

Die Thailändische Währung ist der Baht (THB).
Wechselkurs: 1 Euro = ca. 37 Baht (Stand 04/2022).

Geld heben wir immer am Automaten ab. Wir benutzen dafür meist unsere Visa & Mastercard und kaum noch die Maestro Karten unserer Hausbanken.

Das Preisniveau liegt etwas bis deutlich unter dem Europäischen. Für südost-asiatische Verhältnisse ist Thailand vermutlich etwas teurer (wir kennen nur die Philippinen dort ist es etwas etwas günstiger). Generell gilt für Thailand: der Norden ist viel preiswerter ist als die Urlaubsinseln.

Reisegepäck

Es war Zeit an der Zeit für einen neuen Trekkingrucksack. Ich entschied mich für einen 70l Backpack* von der Firma Outdoorer. Der kostet inzwischen 79,95€ und hat seitdem zwei vierwöchige Asienreisen bestens überstanden.




Tripreport 3 1/2 Wochen Thailand

Nach der ganzen Planerei konnte es nun endlich losgehen. Hier folgt nun endlich der überblicksartiger Reisebericht unserer Thailand-Rundreise.

Anreise: (1 Nacht)

Übernachtung: Im Flugzeug

Tag 1: Mit dem ICE ging es von Hannover nach Frankfurt. Abflug nach Bangkok um 21:55 Uhr.



1. Bangkok (3 Nächte)

Übernachtung: Rambuttri Village Plaza*
Preis pro Nacht: 33,61 € (Superior Double with Breakfast)

Tag 2: Ankunft am Abend. Mit dem Taxi ins Hotel, das sich im Backpackerviertel in der Nähe der Khaosan Road befindet. Nach dem Check-In erkundeten wir ein wenig unsere Gegend.

Tag 3: Mittags ging es mit dem Chao Phraya Express Boat über den Chao Phraya River nach Chinatown. Von dort aus fuhren wir weiter mit dem Taxi in die riesige Central World Mall, wo wir einige Stunden drin verbracht. Abends haben wir wild den Jahreswechsel auf der Khaosan Road gefeiert.

Tag 4: Wir fuhren auf den Baiyoke Tower und bestaunten Bangkok von oben. Danach wieder in den Mall rumgelungert (Central World & Siam Paragon). Abends eine chillige Outdoor-House-Party am River City Einkaufszentrum direkt am Chao Phraya River, wo ein Freund aus unserer Heimatstadt aufgelegt hat.

Bangkok hat uns schonmal super gefallen und wir freuten uns, kurz vor Abreise noch fast 3 volle Tage in dieser Stadt verbringen zu können!



2. Sukhothai (2 Nächte)

Übernachtung: Foresto Sukhothai*, Preis pro Nacht: 24 € (Superior Double) –> Tip!

Tag 5: Verkaterte Anreise. 4 1/2-stündige Zugfahrt nach Phitsanulok. Von dort 1-stündige Busfahrt bis nach Sukhothai. Spätnachmittags/Abends erkundeten wir noch etwas die Umgebung.

Tag 6: Besuch der super beindruckenden Historischen Park von Sukhothai. Später im Ort probierten wir die legendäre Sukhuthai-Noodle-Soup und besuchte abends den genauso legendären Saturday Night Market.

Supernicer Ort und trotz der sehenswerten Historischen Altstadt ist der Ort relativ untouristisch. 2 Nächte waren perfekt! Mehr Infos bekommt ihr hier in meinem Sukhothai-Artikel.



3. Chiang Mai (3 Nächte)

Übernachtung: Come Chiangmai Lanna Boutique House (umbenannt in: The Travellers Arms*),
Preis pro Nacht 32€ [Superior]) —> Tip!

Tag 7: Weiterreise mit Bus. Erkundung der Umgebung und dabei zufällig auf dem berühmten Sunday Night Market gelandet.

Tag 8: Tagesausflug zu einer Mahout-Elefantenfarm und damit einen Lebenstraum wahr werden lassen. Bin jedoch einem mit zwiespältigen Gefühl zurückgekommen, da die Elefanten keinen glücklichen Eindruck gemacht haben. Abends sind wir durch die hübschen Straßen Chiang Mais flaniert.

Tag 9: Tour in den Nationalpark Doi Inthanon mit dem Mae Klang Waterfall, Sirithan Waterfall und zwei Tempelkomplexe im Gebirge. Außerdem standen wir auf dem höchsten Punkt Thailands (2.565 Meter).

Tag 10: Besuch des goldenen Tempels Wat Phra That Doi Suthep.
Mittags mit dem Fahrrad durch die historische Altstadt geradelt. Dabei auch dem Ruinentempel Wat Chedi Luang einen Besuch abgestattet.

Chiang Mai ist ein ein Ort, an dem man gut länger bleiben kann, vor allem als Aktivurlauber. Auch wir hätten gerne 1-2 Tage länger hier verbracht.





Weiterreise von Chiang Mai nach Koh Phangan (1 Nacht)

Übernachtung: Im Nachtzug von Bangkok nach Chumpon

Fortsetzung Tag 10: Am späten Nachmittag Flug nach Bangkok mit Air Asia. Von dort ging es nachts mit dem Zug in den Süden nach Chumpon, um von dort aus morgens die Fähre nach Koh Phangan zu nehmen.



4. Koh Phangan 10 Nächte

Südküste Koh Phangan (3 Nächte)

Übernachtung: Sea Love Bungalows*,
Preis pro Nacht ca. 35€(Bungalow, Balkon + Meerblick) –> Tip!

Tag 11: Von Chumpon ging es mit einem Lomprayah High Speed Katamaran nach Koh Phangan. Chillen in unserer Unterkunft und baden am Strand. Später einen Scooter ausgeliehen und die Gegend erkundet.

Tag 12: Den Ort Thong Sala mit seinen Local Märkten, Boutiquen und Geschäften explored. Kite Surfern an unserem Strand zugeguckt. Bestes Massaman-Curry in einem kleinen Local-Garküche gegessen.

Tag 13: Scooter-Tour quer über die Insel ins Fischerdorf Ao Chuloklum. Dort am traumhaften Malibou Beach gebadet und am Haad Khom vorbeigeschaut. Später noch den Ao Mao Hat im Nordosten inspiziert. Zwischen durch zwei Wasserrutschen-Jumps beim Slip ‚N‘ Fly gemacht. Abends über den Samstag-Markt in Thong Sala spaziert und eine fürstliche Seafood-Platte im „Fishermans“ verspeist.



Westküste Koh Phangan (3 Nächte)

Übernachtung: Chills Resort
Preis pro Nacht: 48,20€ (leider inzwischen dauerhaft geschlossen! Es war so schön dort…)


Tag 14: Umzug in den Westen Koh Phangans ins Chill’s Resort. Danach noch mal nach Chaloklum zum Malibou Beach. Später besorgte ich Geburtstagsgeschenk, Blumen und Kuchen für die Maus in Thong Sala.

Tag 15: Geburtstag von der Maus. Bisschen mit dem Hotel Kajak gepaddelt und im Pool gebadet. Leider etwas verregneter Tag, daher den Tag in der Unterkunft verchillt. Abends gab es feinstes Mexican Food im Restaurant „Little Mexico“.

Tag 16: Den Nord-Westen erkundet. Dabei den Wasser-Parkour Wipe Out Koh Phangan entdeckt und Action gemacht. Abends die fantastische „Bar Amsterdam“ entdeckt, die eine Wahnsinnsview auf das Meer bietet.



Nord-Ost Küste Koh Phangang (4 Nächte)

Übernachtung: Panviman Resort, Preis pro Nacht: 108,50€ (Superior Hotel Room) —> Tip!

Tag 17: Umzug ins luxuriöse Panviman Resort, dass sich direkt zwischen den beiden Traumstränden Thong Nai Pan Beach und dem Thong Mai Pan Yai Beach befindet. Wetter immer noch durchwachsen.

Tag 18: Scooter-Tour in Richtung Süden. Dabei den Just for FunHochseilgarten mit Fisch Spa besucht (Coole Besitzer!)

Tag 19: Nach 4 Tagen Wolken endlich wieder Bombenwetter und intensiv die beiden oben genannten Strände bei uns genossen.

Tag 20: Tour an die Ostküste zum schönen Haad Than Sadet Beach. Dabei einen Zwischenstop an den kleinen Than Sadet „Wasserfällen“ eingelegt. Später auf die andere Seite der Insel zum Sonnenuntergang in die Bar Amsterdam und zum Schluss auf den Saturday-Night-Market in Thong Sala.



Rückreise nach Bangkok: (1 Nacht)

Übernachtung : Nachtzug

Tag 21: Rumhängen im Panviman und Kajaken am Strand. Am späten Nachmittag nach Thong Sala, um mit der Autofähre nach Surat Thani rüber. Von dort aus ging es weiter mit dem Nachtzug nach Bangkok.

Koh Phangan hat uns sehr gefallen. Der Vibe ist entspannt und von den Parties haben wir nichts mitgekriegt. Man muss einfach nur die Gegend um Hat Rin meiden. 10 Tage waren planerisch schon recht viel, aber gesehen haben wir längst nicht alles. 5 Tage würde ich aber mindestens veranschlagen.



5. Bangkok again (2 Nächte)

Übernachtung : Anantara Sathorn Hotel (inzw. JC Kevin Saatkorn Bangkok Hotel),
Preis pro Nacht: 56€ (Premier Room)

Tag 22: Ankunft in Bangkok und den Rest des Tages mit Magenverstimmung im Hotelzimmer verbracht…. (Schuld war vermutlich der Kaffee eines Händlers im Zug)

Tag 23: Mit dem Wat Po, dem Wat Arun und dem großen Palast drei der Top-Sehenswürdigkeiten Bangkoks besucht. Abends auf der Zoom Sky Bar Bangkok bestaunt und später wieder mit dem hier lebenden Kumpel Essen gegangen.

Tag 24: Das schnuckelige Jim Thompson House besichtigt, durch das Siam Center und Siam Paragon (Shopping Malls) spaziert und im Lumphini Park gechillt. Vor dem Abflug noch eine letzte Thai-Massage gegönnt. Um 02:15 Uhr ging es dann mit dem Flieger zurück nach Deutschland.

Zu unserem Bangkok-Aufenthalt gibt es bereits einen eigenen Artikel, in dem ich euch unsere Highlights vorstelle —> Zum Artikel



Rückflug nach Deutschland (1 Nacht)

Tag 25: Ankunft in Frankfurt um 09:10 Uhr. Ende der Reise ;-(

Danke fürs Mitreisen. Es folgen noch einige Infos und Tipps zu Thailand und ein abschließendes Fazit. Also drann bleiben

Trauer im Flieger bei der Heimreise



Unsere Spots auf der Google-Map





Wissenswertes und Tipps für euren Urlaub in Thailand


Unterwegs in Thailand

Auf unsere Thailandrundreise waren mit einer Vielzahl Verkehrsmittel unterwegs: (Nacht-)Züge, Busse, einem Flugzeug, einer Fähren, einem High Speed Katamaran, Scooter, Taxen, Boote, sog. Songthaews & Tuk Tuks.

Bis auf den Flug von Chiang Mai nach Bangkok haben nichts im Vorfeld buchen müssen.

Was das Reisen durch das Land betrifft, ist der (Nacht-)Zug immer dem Reisebus vorzuziehen. Zum einen sollen Diebstähle in Bussen keine Seltenheit sein (Wertsachen im Handgepäck lassen!) und zum anderen passieren überproportional oft Busunglücke mit Todesfällen in Thailand. Ein Schlafzügen lässt es sich besser schlafen, das Gepäck hat man in seiner Nähe und günstig ist es obendrein auch noch.

In Bangkok sind Taxen den Tuk Tuks vozuziehen, da sie keine überhöhten Preise aufrufen (können, wenn Ihr auf ein eingeschaltetes Taxameter besteht) .Trotzdem sollte man einmal mit einem Tuk Tuk gefahren sein – für die Experience.



Die beste Reisezeit für Thailand

Es gibt nichts besseres als der Kälte im Winter zu entfliehen! Daher legten wir unsere Reise in den Januar (+ 2 Tage Dezember). Aber wie sieht es dort im Januar aus?

Wir hatten in Bangkok und im Norden immer bestes Wetter. Auf Koh Phangan war das Wetter etwas launischer. Ein richtiger Regentag, 3-4 Tage mit grauen Wolken und vereinzelten Regenschauern, sonst aber sehr nice.

Allgemein gilt:
Regenzeit ist von Mai bis Oktober, Trockenzeit von Dezember mit März. Dies betrifft vor allem den Norden und die Westküste, also die Andamanenküste.

Der Golf von Thailand (Ostküste) soll in den Sommermonaten (Juni bis August) noch sehr gut zum Baden geeignet sein. Das perfekte Reiseziel für Eltern mit schulpflichtigen Kindern und für diejenigen, die beruflich an die Schulferien gebunden sind.




Sprache

Die thailändische Sprache ist für Europäer ziemlich tricky. Es gibt 44 verschiedene Konsonanten und 32 Vokale, außerdem gilt es auch Tonhöhen zu beachten. Es ist daher nicht einfach sich einen adäquaten Grundwortschatz anzueignen, um mit den Thais vernünftig zu kommunizieren können. Relativ wenig Thais sprechen okayes Englisch. Also bleibt einem da Zeichensprache oder Google Translate.

Hallo – Săwătdee (gspr. Ssauwatdie)
Auf Wiedersehen – Laa găwn (gspr. la gon)
Dankeschön – Kăwpkoon (gspr. Kohh kun)
Ja – Chai
Nein – Mài chài (ausg. Mei ssei)

Ich eigne mir immer ein paar Worte mit der Sprachlern-App von Nemo an, die gibt es in etlichen Sprachen und die ersten 100 Wörter sind free. Motivierte, die gründlicher Thailand lernen wollen, können es z.B. mit dem sehr gut bewerteten Buch Thaikurs für Anfänger* probieren.



Land & Leute

Wir haben die Thailänder als sehr höfliche und respektvolle, aber auch recht zurückhaltende Menschen wahrgenommen. Da viele kein Englisch können, war Smalltalk mit Taxifahrern oder Servicekräften leider kaum möglich. Ca. 95% der Einwohner bekennen sich zum Buddhismus. Morgens sieht man oft Mönche beim Einsammeln von Opfergaben durch die Straßen ziehen, in den Tempeln oder vor Schreinen sieht man viele Leute beten. Das alles ist schon cool zu beobachten!



Sicherheit und Kriminalität

Generell ist das Reisen in Asien relativ sicher, was Gewaltkriminalität gegen Touristen angeht, auch wenn es schon vereinzelt zu solchen Delikten gekommen ist. Regionen wie Mittel- und Südamerika oder z.B: Südafrika sind diesbezüglich um einiges gefährlicher. Aufpassen sollte man auf seine sieben Sachen in Menschenmengen, wie z.B. auf Märkten.

About Thai-Food

Allein der Gedanke an die vielen Curry-Gerichte in allen möglichen Varianten (Green = sehr scharf, Massaman = gelbe Version u.a. mit Kartoffelstücken, Zimt, Nelken, etc., Panaeng = rote mit Kokosmilch),an die köstliche Chicken Thai-Basilikum Pfannen mit Reis und Spiegelei (Gai Pad Grapow), an das geile Bratreis (Kao phat), an den erfrischend aber auch sauscharfen Papaya-Salat (Som tam), an die gebratenen Reisnudeln mit Gedöns (Phat thai) oder die vorzüglichen Kokos-Suppe (Thom Ka) lassen mir das Wasser um Mund zusammenlaufen.

Auf den Insel bekommt darüber hinaus Seafood vom Feinsten und dann gibt es ja auch noch unendlich vielen Streetfoodstände, leckere Früchte und frische Kokosnüss zum Schlürfen etc. pp. Und für wen das alles nichts ist, der kann vor allem in Bangkok, aber auch auf Koh Phangan auf verschiedene internationale Küchen ausweichen.

Thai-Food ist einfach köstlich, aber manchen vielleicht zu scharf. Als Thai-Food-Anfänger sollte man das Essen in den ersten Tagen mai pet (nicht scharf) bestellen.




Fazit Thailand-Rundreise 3 1/2 Wochen

Wir haben die 3 1/2 Wochen in Thailand sehr genossen. Wir fanden den Mix aus Kultur, Großstadt, Natur und Inselurlaub perfekt und können jedem nur empfehlen, sich nicht nur auf die Inseln zu beschränken. Ich bin richtig froh darüber, diese faszinierende Kultur, die Religion und Lebensweisen der Thais kennengelernt zu haben und ihr solltet das auch tun!
Die Vibes auf Koh Phangan waren super entspannt, trozt der vielen anderen Urlauber. Mit Sextourismus und ballerman-artigen Partytouristen hatten wir auf der gesamte Reise keine Berührungspunkte.

Allerdings ist Thailand schon sehr touristisch, was es für Asien-Neulinge natürlich einfacher macht, aber eben auch an Authentizität einbüsst. In Koh Phangan waren gefühlt die Hälfte aller Menschen Urlauber.

Thailand sollte man auf jeden Fall mal besucht haben. Es eignet sich vor allem für Asieneinsteiger sehr gut!

Musikvideo (Selfmade) zum Urlaub

Ich hatte zum Zeitpunkt der Reise eine kreative Phase und habe Rap-Tracks geschrieben. Auch der Thailandurlaub wurde Thema eines lyrischen Ergusses. Hiermit präsentiere ich euch den Song „Grüße in die Heimat (i daut it).“


Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen! Alle Bilder wurden übrigens mit einer Panasonic Lumix DMC* geschossen. Ihr könnte mir gerne Feedback in der Kommentarspalte da lassen und natürlich meinen Blog abonnieren, denn es sind noch Thailand-Artikel zu den einzelnen Reisezielen in Vorbereitung. Viel Spaß bei eurer Thailandreise(planung)!

Euer Travelblog-Noob Bene


Weitere Links zu unserer Thailand-Reise


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4 thoughts on “Thailand-Rundreise 3 1/2 Wochen: Bangkok, Chiang Mai, Koh Phangan & Sukhothai

  1. Danke für den tollen Bericht! Ich war vor vier Jahren in Thailand und will unbedingt nochmal zurück. Damals war ich eher im Süden des Landes, weswegen ich nächstes Mal gerne in den Norden will. Euren Artikel muss ich mir für meine nächste Reise also unbedingt speichern! Kapkunka!

    1. Hey Lena, danke für dein Feedback. Ja unbedingt den Norden machen! Wir haben ihn eigentlich auch nur angekratzt, aber Chiang Mai und Sukhothai sind auf jeden Fall Must-Sees, die du einplanen solltest.
      Laa Gòn 🙂
      Bene

  2. Ich liebe liebe liebe Thailand einfach wahnsinnig! Die Menschen sind sehr herzlich, das Essen – Schmackofatz! Nach deinem Bericht hab ich fürchterliches Fernweh und würde am liebsten direkt in den Flieger steigen.

  3. Hi Lisa, vielen Dank für deinen netten Kommentar! Ich hatte beim Schreiben des Beitrags genau das selbe Bedürfnis.Und das Thai-Food dort ist auch noch mal eine ganz andere Hausnummer, als das was wann man hierzulande so bekommt! 🙂

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