Rainy Day am Panagsama, ay! (Tag 15: Tripreport Philippinen)

Bangkas am rainy Panagsama Bay

A rainy Day am Panagsama, ay! Die Wetter-App hatte recht, Regen ohne Ende. Wir schnorchelten trotzdem am Panagsama Beach und versuchten im trüben Wasser ein paar Fische zu finden – ohne Erfolg. Doch dann geschah das, womit wir niemals gerechnet haben, aber lest selbst! (Ok Clickbait der schlechtesten Sorte, aber wenn ihr wissen wollt, wie man das Beste aus einem Regentag auf den Philippinen macht, dann seid ihr hier richtig.) Viel Spaß mit dem Tripreport des verregneten 15. Tages unserer Philippinen-Reise.


Was heute ansteht

Es ist 6 Uhr morgens und der letzte volle Tag in Ronda bei Moalboal steht an. Wir wollen zum Panagsama Beach zum Schnorcheln, denn dort chillen Meeresschildkröten. Gestern Abend haben wir uns dort schon mal umgeschaut und der dortige Urlaubs-Vibe hat uns sehr zugesagt.
Außerdem spielen wir mit dem Gedanken eine Bootstour zum Pescador Island Marine Park zu unternehmen. Die einzige kleine Insel die man hier so ansteuern kann. Aufgrund der Wettervorsage wird sie aber vermutlich eh ins Wasser fallen. Wir werden es sehen.


Hood-Fotographie

Meine gestern neu in Cebu gekaufte Foto-Kamera (Canon G7X) wurde am morgen gleich warmgeknipst. Erst schoss ich Fotos in der Anlage des Les Maison d’Itac, danach fuhr ich mit dem Scooter durch die Neighbourhood. Die am Strand “parkenden” Auslegerboote, die auf Stangen sitzende Hähne und die von Palmen umringten Wohnhäuser der Einheimischen waren nette Motive, die einen netten Einblick in das alltägliche Leben der Pinoys geben. Ansonsten ist das Wetter bisher noch richtig gut, unvorstellbar, dass es sich noch ändern soll. 


Typisch philippinisch

Nach dem Frühstück ging es los. Der Himmel ist inzwischen zugezogen und es fielen schon ein paar Regentropfen. Das geht manchmal ratz fatz auf den Philippinen. Die Fahrt nach Moalboal nutze ich ebenfalls dazu, noch einige Motive festzuhalten. Zu erwähnen wäre das “Ronda Loves You” Schild, denn diese bunten kitschigen Schilder sieht man in vielen Städten auf in den Philippinen. Ich fühle mich geliebt.
Der Friedhof ist es ebenfalls wert euch zu zeigen, da die Toten hier nicht wie bei uns unter der Erde vergraben werden, sondern in Sarkophagen eingemauert werden. Jedes Jahr zu Allerheiligen trifft sich der ganze Ort auf dem Friedhof und es wird auf den Gräbern getrunken, gegessen, gelacht und an die Toten erinnert. Ein wahres Happening, das ich 2005 einst miterleben durfte.
Als drittes Motiv möchte ich euch noch eine Kirche kurz vor Moalboal zeigen, die Saint Augustine Parish mit der geilen Jesus Figur oder wer immer das auch ist. Philippinos sind in den meisten Landesteilen katholisch und sehr gläubig (Meine Mutter war es auch sehr ).


Fishport Moalboal

Als wir in Moalboal angekommen sind, hatte sich der Wetterbericht leider zu 100% bewahrheitet – Regen in Strömen. Wir fuhren zuerst zu dem Fishport bzw. Bootsableger, von wo aus die Bootstouren nach Pescador Island starten. Im Tourist Information Center wurde uns mitgeteilt, dass die Boote trotz des starken Regens rausfahren. Nagut, windig war es ja nicht, aber bei diesem Wetter auf dem Meer rumzueiern, war jetzt nicht die allerverlockenste Vorstellung. Es sah auch nicht so aus, als ob es sich im Laufe des Tages nochmal ändern wird. Sehr schade. In einer fischen Duftwolke warteten wir unter dem Vordach eines kleinen Lebensmittelgeschäftes bis der Regen etwas nachließ. Dann ging’s weiter zum Panangsama Beach.

Panagsama Beach


Der Lage-check

Der Regen war wieder am Start und alles war komplett grau. Kein Südsee-Urlaubs-Tropen-Feeling. Einige Bangkas (Auslegerboote) lagen draußen und man sah einige hartgesottene Schwimmwesten um sie herum schnorcheln. Gut, dachten wir uns, draußen wird man auch nass und Trübsal blasen wegen des Wetters bringt einen auch nicht weiter. Let’s do the snorkeling! Übrigens kann von Beach hier eigentlich nicht die Rede sein. Es ist eigentlich nur eine kleiner Betonweg, von dem man über ein paar Stufen runter ins Wasser gehen kann (bei Ebbe wird ein kleiner Sandstreifen sichtbar). Es ist hier daher nicht paradiesisch schön wie am z.B. Lambug Beach, aber der belebte touristische Flair macht es hier sehr nett. Primär geht es hier ja auch um Schnorcheln und Wasserschildkröten, wobei ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, bei dem Wetter auf eine zu treffen. 


Snorkling with a Sea Turtle

Beim Neptune Diving Resort liehen wir uns Taucherbrille und Flossen. Außerdem konnten wir dort für eine kleine Gebühr Schließfächer mieten, für unsere Wertsachen. Beste! Endlich mit der Maus gemeinsam Schnorcheln ohne alle paar Sekunden zu gucken, ob wir bestohlen wurden. Jetzt nur noch Stufen runter und rein ins wärmende Nass! Die Sicht bei trüben Wetter ist nicht so klasse und wir sahen auch kaum Fische, aber nach ein bisschen Hin- und Her-Geschnorchle kam dann der Momen: Direkt unter mir schwamm eine Meeresschildkröte! Das war ein Flash, sag ich euch, zumal ich gar nicht nach ihnen gesucht habe. Zu sehen wie schwerelos diese Lebewesen durch das Wasser gleiten lässt Raum und Zeit vergessen. Glücksgefühle hoch hundert und so. Wir gaben unser Bestes sie mit der GoPro gut einzufangen und anmutig neben ihr her zu schwimmen. Nebenher hat geklappt, anmutig weniger. Nach ein paar Minuten verschwand sie in den tiefen des Meeres.



Und jetzt noch der Sardines-Run hinterher!

Wir schnorchelten etwas weiter raus Richtung Auslegerboote zu den anderen Schnorchlern. Es war kurz hinter dem Riff. Ich mag keine Riffs, ich fühl mich da einfach nicht wohl. Eine irrationale Angst in mir befürchtet dort in die Tiefe gesogen zu werden. Dennoch erwartetet uns die zweite Überraschung: Der Sardinien-Run. 1000 von Sardinen wie sie in einem Schwarm in ca. 4-5 Meter Tiefe an der Riffkante entlang sausen. Die schlechte Sicht war hier leider etwas nachteilig. Hinzu kommt meine Riff-Angst, weswegen wir uns nicht wirklich richtig rantraute. Auf dem GoPro-Shot sind sie auch nur ganz kurz zur erahnen! Die kann man als richtiger Taucher sicher viel krasser Erleben, aber es war trotzdem ein Erlebnis sieh überhaupt zu sehen. Ich dachte immer, dieser Sardines-Run wäre weiter draußen und nur per Boot zu erreichen. Whatever, so haben wir beide „Hauptattraktionen des Panagsama Beaches“ in nur einen Schnorchel-Gang miterlebt. Supergeil.


Souvenirs, Shakes ‘n’ Massage

Still a rainy Day am Panagsama, Ay! Denn auch nach dem Schnorcheln goss es weiter in Strömen. Wie gut, dass hier touristische Infrastruktur vorherrscht und wir einfach in Souvenirläden stöbern oder im netten French Coffeeshop 1 köstlichen Milchshake genießen konnten. Außerdem hatten wir Glück und ergatterten einen freien Slot mit kurzer Wartezeit im „Moalboal Spa & Massage“. Ich gönnte mir eine halbe Stunde Rückenmassage und die Maus eine Pediküre. Sehr empfehlenswert zumal das Ambiente mit dem ganzen Bambus mir dort sehr gut gefallen hat.


Abendvibes und Sternenhimmel

Als der Regen am späteren Nachmittag nachgelassen hat, fuhren wir zurück nach Ronda. Dort packten wir schon mal grob unsere Sachen für die morgige Weiterreise und machten uns einen entspannten Abend. Natürlich war es etwas schade, dass das Wetter heute so gar nicht auf unserer Seite war, aber in Anbetracht dessen, dass wir die 2 Wochen bisher durchgehend bestes Wetter hatten, war es ok. Wir haben das beste aus einem Rainy Day am Panagsama Bay gemacht.
Unmerklich haben sich abends die Wolken verzogen und ein krasser Sternenhimmel ist zum Vorschein gekommen. Bei Meeresrauschen, Grillenzirpen, Sterne en Masse und einem leckeren San Miguel ließen wir den letzten Abend ausklingen. Was ist das für 1 nices Life hier? Salamat Moalboal!



Tag 14 auf der Map




Fortsetzung folgt

Das wars mit dem Tag Nr 14 unseres Philippinen-Trips. Am nächsten Tag ging es weiter nach Siquijor, der sogenannten Hexeninsel auf die wir über-gespannt waren. Obwohl es quasi eine Nachbarinsel von Cebu ist, hatten wir eine recht abenteuerliche Weiterreise mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln zu meistern. Auf den Philippinen ist das aber ein ganz normaler Move. Aber lest selbst
Zu Tag Nr. 15: coming soon


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