Happy Place in Ronda bei Moalboal (Tag 11: Tripreport Philippinen)

Türkises Meer, kleiner Strand und Palmen beim Les Maisons D'Itac in Ronda, Cebu, Philippinen

Happy Place in Ronda bei Moalboal! Nach 3 Tagen Famillie, 3 Tagen in den Bergen, 1 Tag in Manila, 1 Tag in Minagnilla und diversen Reisetagen beginnt nun der entspannte Teil unseres Trips. 5 Tage werden wir in bzw. in der Nähe von Moalboal bleiben und unser Leben chillen. Um dieses zu verwirklichen haben für eine traumhafte und beinah luxuriöse Unterkunft ausfindig gemacht – für nicht mal 60 € die Nacht.
Viel Spaß mit dem 11. Tag unserer Philippinenreise.


How not to catch a bus

Noch befinden wir uns in Minglanilla im Appartement meines Vaters und die Schwester seiner Freundin kochte uns lecker philippinisches Frühstück. So gegen 9.30 machten wir uns dann auf dem Weg zu unserem heutiges Ziel Ronda – 10 km nördlich von Moalboal. Mein Dad und Mai begleiteten uns bis zur Haupstraße, von wo wir vor hatten einen der Überlandbusse aus Cebu City zu catchen. Leider war das Glück uns nicht hold. Kein einziger Bus hat gehalten, weil sie alle proppenvoll voll waren und niemand aussteigen wollten. Nun hatten wir die Wahl nach Cebu zurückfahren, um dort in einen Bus zu steigen oder einfach ein Taxi zu nehmen. Die erste Variante würde zwar kaum was kosten, aber viel zu lange dauern, daher entschieden wir uns für Variante Nr. 2!


From Minglanilla to Ronda/ Moalbaol mit dem Taxi

Der Taxifahrer schätzte, dass es uns um die 2500 Peso (ca. 43 Euro) kosten wird. Am Ende war es sogar etwas günstiger und für die fast 70 km Strecke hat der Fahrer nicht ganze zwei Stunden gebraucht. Unsere Unterkunft war das Les Maisons D’ Itac. Etwas strange, dass es eine Unterkunft auf den Philippinen einen französischen Namen hat, aber gut. Es befindet sich ca. 2-3 km vor dem Ortskern Rondas und liegt direkt am Meer. Das letzte Stück dorthin fuhren wir durch kleinere Seitenwege vorbei an den Häusern und Gärten der Einheimischen. Der Taxifahrer und wir warfen noch mal einen kritischen Blick auf Google Maps, da wir schon die Befürchtung hatten, uns verfahren zu haben, da hier wirklich null touristische Infrastruktur existierte. Nach insgesamt 1,5 km Fahrt durch das “ursprüngliche Philippinen” erreichten wir am Ende des Schotterwegs den Eingang zu unserem Happy Place. Wir waren ganz gespannt!

Unser Happy Place für 5 Days: Das Les Maisons D’Itac

Unsere “Zimmer”

Der Hotel Manager Brian und seine freundliche Crew checkten uns ein und brachten uns zu unserer Unterkunft. Die Anlage war genau so schön und gepflegt wie auf den Bildern: Pool, Palmen und das Meer vor der Nase, dass sich in seinem leuchtenden Türkis von seiner besten Seite zeigte. Gebucht haben wir das “Maison Ulysses“, ein zweigeschössiges Häuschen, bei dem das Wohnzimmer im Erdgeschoss komplett offen ist. Es hatte zwei Liegen, von denen man direkt aufs Meer schauen konnte und eine Lounge-Ecke mit Sofas und Tisch. Die Treppe hoch führte uns in unser wunderschönes Schlafgemach, das ebenfalls recht special war, da es in den Fenstern keine Scheiben hatte, sondern so löchrige Holzquadrate (kann man sicher besser beschreiben, aber guckt einfach die Bilder). Alles war picobello sauber – ein absolutes Träumchen. Kostenpunkt: 58€ die Nacht – inklusive Frühstück! Kann man in Deutschland für dieses Geld überhaupt irgendwo übernachten?

View from Les Maison D' Itac at the ocean
View aus unserem “Wohnzimmer”

So genießt man das Leben

Die ersten Stunden in unserem happy Place in Ronda war einfach nur “Living the Good Life” angesagt. Chillen in der Hängematte, Kaffee und Säfte trinken und im Meer baden, dass btw nur 3 Meter von unserer Unterkunft entfernt ist. Abgerundet wurden das alles durch ein 3-Gänge Menü bestehend aus Salat, Lachs, Reis und frischen köstlichen Mangos. Da das Les Maison D’ Itac nur 5 Zimmer/ Unterkünfte zu vermieten hat und dieses auch noch sehr weitläufig verteilt sind, bekommt, die anderen Hotelgäste kaum mit. Man hat hier wirklich seine Ruhe.

“Wer dem Trubel in Moalboal entgehen möchte, für den wird das Les Maisons D’Itac die perfekte Wahl sein”

Bendja Travelempfehlungen



Scooter-Ride in Rondas Ortszentrum

Brian organisierte uns für den Aufenthalt 1 Scooter, der am Nachmittag zu uns gebracht wurde. Ich weiß nicht mehr hundertprozentig, was wir dafür zahlten, aber es dürften so zwischen 300 – 400 php (5 – 7€) pro Tag gewesen sein. Der erste Scooter Ride am späteren Nachmittag machte des philippinischen Inselurlaubsfeeling komplett. Wir fuhren in den 3.6 km enfernten Hauptort zum Public Market, um ein wenig Proviant einzukaufen. Der Public Market in Ronda ist eigentlich ein kurzer Straßenabschnitt mit Geschäften auf beiden Seiten. Sehr wuselig, aber wir genießen es mitten im Treiben der Einheimischen zu sein. Da sich in Ronda wenig Touristen befinden, waren die Maus und ich hier auch ein bisschen die Attraktion.
Auf dem Rückweg wurden wir kurz vor unserer Unterkunft von den Kindern auf der Straße euphorisch begrüßt: “Hey Mum, hey Sir, how are you?!”. Das ist immer so sweet! Aber auch die Erwachsen, die an Versammlungssplatz abhingen oder Sipa spielten (so eine Art Fußballtennis) winkten uns freundlich zu.


Bilderbuch Sunset

Abends wurde einfach weitergechillt. Da Ronda sich an Cebus Westcoast befindet, haben wir den Sonnenuntergang auf unserer Seite, den wir in vollen Zügen wie Kontrolleure genossen. Checkt mal die Farben auf dem Bild, Leute!
Die paradiesische Teil des Urlaubs hat begonnen!


Tag 11 auf der Map



Das erwartet euch morgen

Morgen besuchen wir den Kawasan Falls, einer dieser Seigthseeing-Spots , für den viele der Hot-Spots-Jumpenden Touris extra für eine oder max. 2 Nächte nach Moalboal reisen, um dann schnell weiter durchs Land zu hetzten. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher am traumhaften Lambug Beach, den wir ganz für uns alleine hatten, da der Großteil der Reisenden diesen (zum Glück) nicht auf dem Schirm hat.
See you tomorrow!
Hier gehts zum nächsten Tag (Tag 12): Kawasan Falls und Lambug Beach

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