Endlich wieder Nordsee – 3 Tage in Sankt Peter-Ording – Unsere Highlights

Strandkörbe und Pfahlbauten (Klos und DLRG) am Strand von Sankt Peter-Ording

3 Tage in Sankt Peter-Ording: Sandstrände, Dünenlandschaften, das Wattenmeer und sich von der Meeresluft einfach mal wieder den Kopf richtig freipusten zu lassen, danach haben wir uns gesehnt. Und ihr wahrscheinlich auch, denn sonst wärt ihr ja nicht auf dieser Seite gelandet. In diesem Artikel erfahrt ihr alles über unseren 3-tägigen Aufenthalt an der Nordsee: Ihr bekommt einen kurzer Abriss darüber, wie wir die Tage in SPO verbracht haben, eine Auflistung unserer Highlights, Infos zu unserer Unterkunft und einige Restauranttipps. Wie immer gibt es am Ende des Artikels eine Map, auf der alle wichtigen Spots verzeichnet sind.


Die Sehnsucht nach der Nordsee

Ein Aufenthalt an der Nordsee ist bei mir schon ewig lange her. In den letzten Jahren waren wir eher an der Ostküste zu finden: Seeland in Dänemark, Grömitz in Deutschland und Kolberg in Polen. Das sollte sich aber nun ändern. Das nordfriesische Sankt Peter-Ording, kurz SPO, stand schon lange auf unserer Liste, vor allem auf der Liste von der Maus. Jetzt wo wir seit knapp einem Jahr stolze Hundebesitzer sind, ist es aufgrund der dortigen Hundestrände und genereller Hundeakzeptanz noch mehr in den Fokus gerückt. Im März 2021 fassten wir den Entschluss und buchten eine Unterkunft für 3 Nächte über das Pfingstwochende, mit Geld-zurück-Garantie, falls der Lockdown bis Ende Mai anhalten sollte.


SPO wurde Modellprojekt für Tourismus während der Pandemie

Der Aufenthalt stand also die ganze Zeit auf der Kippe. Doch glücklicherweise durfte Sankt Peter-Ording, sowie andere ausgewählte Orte Schleswig-Holsteins, ab Anfang Mai als Modellprojekt für Tourismus herhalten. Dies war mit einer Einhaltung bestimmter Auflagen verbunden.Während in Mecklenburg-Vorpommern Urlauber im Mai wieder zurückgeschickt worden sind, schien es so, als ob unser Kurzurlaub sich realisieren würde. Und so kam es, dass Ann-Katrin aka die Maus, Lolo the Cockapoo und ich 3 entspannte Tage bei sehr wechselhaftem Wetter in Sankt Peter-Ording (kurz SPO) verbringen konnten.



Unsere 3 Tage in Sankt Peter-Ording in Kurzform

Tag 1 – Der Anreisetag

Die Anreise mit dem Auto ist für uns Hannoveraner vergleichsweise kurz. 291km an einem Freitag morgen waren dank der entspannten Verkehrslage schnell zurückgelegt. Schon einige Kilometer vor SPO, als ich das erstem Mal wieder Deiche, Schafe und Kühe gesehen habe, habe ich es geliebt. Kindheitserinnerungen an Reisen auf Sylt und Föhr wurden wach.
Da wir unsere Unterkunft erst um 15 Uhr beziehen konnten, wir jedoch schon um 10:30 in SPO waren, begann unser Aufenthalt mit einem herrlich-sonnigen Strandbesuch. Es tat so gut wieder am Meer zu sein und Lolo liebte den Hundestrand über alles.


Das schöne Wetter schlug aber in einen heftigen Regenschauer über, der uns 500 Meter vor dem Parkplatz übermannte. Unser Sprint konnte uns nicht retten, wir waren klitschnass als wir uns ins Auto retteten. Wir drehten die Heizung auf volle Pulle und fuhren rüber ins touristische Zentrum im Ortsteil Bad.


In Bad hingen wir noch eine halbe Stunde im Auto ab, bis es aufgehört zu regnen. Bei der Suche nach Nahrung landeten wir im modern daherkommenden Restaurant Deichkind, wo ich ’nen leckeren friesischen Fischteller aß. Wenn ich am Meer bin, esse ich so viel Fisch und regionale Gerichte wie geht.Derweil ließ sich die Sonne auch wieder etwas blicken. Danach machten noch einen Schlenker ins Hund von Eden, der Hundeboutique Number 1 in SPO, und haben etwas Zeugs für unseren Rabauken geshoppt. Um halb 4 sind wir dann zu unserer schnieken Unterkunft, der Kajüte Sieben, in den Ortsteil Dorf gefahren. Uns gefiel der Charme dieser Gegend mit den vielen Reetdachhäuser viel besser als der Ortsteil Bad.


So gegen 18 Uhr machten wir uns auf in die Dorfstraße, dem Zentrum unseres Ortsteils. Wir konnten uns zwischen den vielen hübschen Restaurants nicht entscheiden. Als wir mitbekommen haben, dass die meistens einen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden war, verlangten, hat sich das Entscheidungsproblem erledigt. Wir landeten bei einem mittelmäßigen Bringdienst/ Italiener, bei dem ein 48 Stunden alter Test reichte.
Im Anschluss machten wir noch einen Spaziergang durch die dorfer Dünenlandschaft, die uns wiederum sehr gut gefallen hat. Das lag mit Sicherheit auch an der Abendsonne.



Tag 2 – Schietwetter in SPO

Tag 2 fiel so halb ins Wasser, da es hat sich richtig eingeregnet hat. Daher lümmelten wir den Vormittag entspannt in unserer Wohnung rum. So gegen Mittag fuhren wir zur Drive-In Teststation und refreshten unser negatives Corona-Ergebnis. Am Nachmittag wagten wir uns trotz des Wetters über die Seebrücke im Ortsteil Bad auf den Strand. Und wir waren nicht die einzigen. Etwas weird war die bestehende Maskenpflicht auf der Brücke. Wie auch immer, ich weiss, die Nordsee kann rough sein, aber der Wind in Kombination mit dem Nieselregen heute war zu wild. Leider hatte das dortige Pfahlhaus-Restaurant Arche Noah am Strand leider zu. Dafür lernten wir die windschützende Funktion von Strandkörben zu schätzen.


Auf dem Rückweg wollten wir bei Gosch einkehren, aber die Schlange vor dem Eingang war uns einfach zu lang. Wir fuhren wieder zurück nach Dorf und aßen leckere Krabbensuppe und mittelmäßige(n) Finkenwerder Scholle und Pannfisch im urigen Wanlik-Hüs. Danach schlenderten wir durch die Läden und shoppten ein wenig. Für zu Hause kauften wir im Deicheck Café fantastischen Kuchen, wo wir es uns dank etwas Sonnenschein in wenig auf unserer kleinen Terrasse gemütlich machen konnten. Um 18 machten wir noch eine großzügige Gassirunde in den Dünen und auf dem superwindigen Deich. Die Idee 2km zum Böhler Leuchtturm zu spazieren, haben wir aufgrund Kälte und Wind verworfen. Wir machten uns einen chilligen Abend. Das Abendessen bestellten wir zur Abholung beim Fischhaus SPO, einem beliebten Restaurant in Dorf.

Tag 3 – Ein sonniger Pfingstsonntag

Am Sonntag begrüßte uns die Sonne freundlich und ich war sofort hyped. Schnell den Plan geschmiedet als erstes den Ausflug zum 19 km entfernten Leuchtturm Westerheversand zu machen. Mit im Gepäck: Eine Thermoskanne Kaffee und ein paar Snacks vom Bäcker. Die Leuchtturmkulisse und die Schafe auf dem Deich sorgten für den richtigen Nordseeflavour beim Picknick. Ebenfalls schön anzusehen waren die knallgelben Rapsfelder auf dem Weg dorthin.

Back in SPO machten wir wieder unseren obligatorischen Corona-Test am Drive-in beim Westküstenpark. Um kurz nach 12 fuhren wir zum Strand. Diesmal nutzen wir die Strandüberfahrt im Norden und parkten auf dem Strandparkplatz. Dort war schon der Bär los. Von der Ferne sahen wir bereits vielen Lenkdrachen ihre Kreise ziehen. Der Parkplatz erinnerte mich an ein Festival Parkplatz. Die Leute chillten vor ihren Camper und Wohnwägen auf ihren Camping-Stühlen und -tischen und genossen das Leben. Unser Plan: Spaziergang Richtung Süden zur Strandbar 54° Nord, um dort was zu snacken. Die Schlange dort war übelst lang, doch dank unserer Genügsamkeit dürften wir an ihr vorbei (dazu später mehr). Und so saßen wir plötzlich auf der sonnigen Terrasse über dem Meer mit Blick auf die Kitesurfer. Dazu lecker Pommes und Krabben mit Ofenkartoffel. Herrlich.


Gestärkt ging es zum nördlichen Hundestrand, wo Lolo sich noch mal richtig austoben konnte. Der restliche Tag stand im Zeichen des Chillens. Wir hingen auf unseren Terrasse und gönnten uns ein weiteres Mal Take-away vom Fischhaus SPO!
Danke für diesen Top-Tag, SPO!


Tag 4 – Abreise

Für Pfingstmontag war wieder schlechteres Wetter angesagt, weshalb für uns entschieden haben nach dem „Check-Out“ SPO direkt zu verlassen und stattdessen im sonnigen Hamburg einen halben Tag zu verbringen und uns dort mit ’nem Freund von uns zu treffen. Auf dem Weg nach Hamburg machten wir noch einen kurzen Stop am Eidersperrwerk, das als ein weiteres Ausflugsziel für SPO-Touristen angepreist wird. Das hat sich entgegen meiner Erwartung sogar gelohnt. SPO, ich bin mir sicher, wir sehen uns noch mal!


Unsere Highlights von Sankt Peter-Ording

Es folgen 7. Gründe/ Aktivitäten, weshalb auch Ihr Sankt Peter-Ording einen Besuch abstatten solltet:

1. Der Strand

Ich habe in meinem Leben noch nie so einen krassen, riesigen Strand gesehen. Er ist 12km lang und 2 km breit. Der Strand ist so riesig, dass das Meer beinah nebensächlich wird. Diese Weite ist einfach nur abgefahren. Vor allem im nördlichen Teil, hat es sich beinah an so angefühlt als stünde man in einer Sandwüste, wenn das Meer und die Dünen aus der Sichtweite sind.


Ganz im Norden und ganz im Süden befinden sich der Hundeauslaufflächen. Dort war es selbst am sonnigen Pfingstsonntag sehr leer gewesen. Dazwischen befinden sich einige Kilometer Hauptstrand, der über 3 Hauptzugänge zu erreichen ist:
Vom Ortsteil könnte ihr sogar mit dem Auto auf dem Strandparkplatz zu parken. Kostenpunkt: 8 Euro. Der zweite Strandzugang bringt euch ziemlich exakt in die Mitte des Strandes. Dort befindet sich die fantastische Strandbar 54 Nord. Eines unsere Highlights.
Bei dem südlichsten Strandzugang handelt es sich um die Seebrücke, über die hier noch genau berichten werde. Südlich von der Seebrücke befindet eine weitere Hundeauslauffläche.

Um über Hauptzugänge auf den Strand zu kommen, benötigt ihr eine SPO-Gästekarte. Sie kostet 3 € und ist für einen ganzen Tag lang gültig. Diese könnt ihr direkt bei den Zugängen kaufen oder ihr habt sie, so wie wir, von eurer Unterkunft gestellt bekommen. Zum Hundestrand in Ording könnt ihr auch über den Deich zum Strand gelangen, dort ist meines Wissen, keiner Gästekarte notwendig.


2. Speisen in einem Pfahlbau-Restaurant

Die Pfahlbauten am Strand sind so etwas wie das Wahrzeichen Sankt Peter-Ordings. Weshalb man sich zumindest einen Kaffee oder einen kleinen Snack gönnen sollte. Die mir bekannten Restaurants sind, von Norden nach Süden gesehen, die Silbermöwe, die Strandbar 54° Nord, das Arche Noah und die Seekiste.


Der Besuch der Strandbar 54° Nord am sonnigen Pfingstsonntag, war fast schon unser heimliche Top-Highlight während der 3 Tage. Warum? Man hat dort einfach das richtige Urlaubsfeeling: Draußen sitzen bei klarem Sonnenschein, unter uns das Meer, die Plexiglasscheiben, die klare Sicht auf die Kite-Surfer und Wellenreiter, die chillige Mucke und superfreundliche Bedienung. Auch die Pommes und meine Ofenkartoffel mit Krabben waren superlecker. 



Der ultimative Warteschlangen-Tipp!:

Wenn ihr draussen in der Schlange steht, achtet auf die Supervisor-Ansagen. Wir standen gerade 2 Minuten an und befanden uns am „ca. 1 Stunde-Wartezeit-Schild, als der Supervisor rief: „Für drinnen ist ein Platz frei, wer möchte?!“ Keiner aus der Schlange wollte. Eine Minute später die selbe Durchsage: Wir schauten uns fragend an, meldeten uns und durften an der ganze Schlange vorbei.  Drinn war es gar nicht so schlimm. Man kann nach draussen gehen, frische Luft schnappen und Fotos knipsen.
Nachdem wir unsere Getränke-Bestellung aufgaben, fragte uns die Bedienung, ob wir nicht nach draußen wollen, es ist gerade was frei geworden. Jackpot! Genügsamkeit zahlte sich aus! Eine Stunde später trubelten die Leute, die vor uns in der Schlange standen langsam ein.


3. Das Zentrum vom Ortsteil Dorf

Ein kleiner Shopping-Bummel durch das charmante Dorf ist sehr zu empfehlen: Und wenn ihr nordfriesische Reetdachhaus-Romantik haben wollt, dann seid ihr hier genau richtig! In der Dorfstraße findest du nette und geschmackvolle Boutiquen, Shops, Cafés und eine große Auswahl an Restaurants Wenn ihr in einer Ferienhaus gemietet habt, wird es sich vermutlich in Dorf befinden, weshalb ihr früher oder später dort eh vorbeikommen werdet. Aber für alle anderen sei gesagt: ein Abstecher dorthin lohnt sich auf alle Fälle! Wir fanden es super nett dort.


4. Die Seebrücke

Zur 1 km lange Seebrücke gelangst du vom touristischen Zentrum in Bad. Sie ist der südlichste der drei Hauptzugänge zum Strand. Die Wahrscheinlichkeit ist also gegeben, dass ihr dort so oder so vorbeikommt. Nichts desto trotz: Der Spaziergang über die Brücke ist herrlich, da sie anfangs durch die weiten Salzwiesen verläuft. Der Wind bläst einem ins Gesicht und man sieht das Meer allmählich näher kommen. Am Ende der Brücke könnt ihr am Pfahlbau-Restaurant Arche Noah mit Meerblick einkehren. Ansonsten findet ihr am dortigen Strand die typischen weissen SPO- StrandkorbKolonien, einen großen Spielplatz und etwas weiter links davon den südlichen Hundestrand. 

Also wir unseren Spaziergang machten hatten wir richtiges Schietwedder, wie man im Norden zu sagen pflegt. Regen und starker Wind, unser Hund war mittelmäßig begeistert, weil er da unten den ganzen Sand ins Gesicht bekommen hat. Dennoch: ein Spaziergang über die Seebrücke gehört zum Pflichtprogramm.

An der Seebrücke muss man seine SPO-Gästekarte zeigen oder sie am Kassenhaus für 3 Euro kaufen. 


5. Die Dünenlandschaften

Die Dünenlandschaften in SPO sind zahlreich und vielseitig. Entweder sind sie aus Sand oder mit Gräsern und Kraut bewachsen. Super chillen lässt es sich im Norden im Stadtteil Ording in den Sanddünen, über die ihr auch direkt zum Hundestrand gelangt. Dort gibt es einige wenige Abschnitte in denen ihr euch aufhalten dürft. Packt die gemütliche Decke ein und picknickt windgeschützt in den Sanddünen.

Die bewachsenen Dünenlandschaften befinden weiter landeinwärts, z.B. in Bad oder in unserer Hood Dorf zwischen Deich und Wohnsiedlung. Dort habt könnt ihr wirklcih unendliche Spaziergänge unternehmen. Entweder runter zum Böhler Leuchtturm oder über den Deich zum Strand.


6. Leuchtturm Westerheversand

Grüne Deiche, weisse Schafe und ein rot-weißere Bilderbuch-Leuchtturm im Hintergrund sorgen für Nordfriesland-Romantik vom Feinsten. Der fotogene Leuchtturm Westerheversand ist ein Pflichtbesuch meiner Meinung nach! Er befindet sich ca. 19 km von Sankt Peter-Ording entfernt und liegt auf der Halbinsel Eiderstedt. Er ist 40 Meter hoch und sein Licht ist bei klarer Sicht, sogar von Helgoland auszumachen. Ihr könnt eine Radtour dorthin machen oder mit dem Auto hin. Von Mai bis Juli lohnt sich der Weg dorthin alleine schon, wegen der viele knallgelb leuchtenden Rapsfeldern an denen ihr vorbei kommen.

Vom Parkplatz sind es noch ca. 2 km Fußmarsch durch das Salzwiesen-Vorland. Uns hat sogar der Blick von den Teichen genügt. Wir haben mit ’nem Kännchen Kaffee bei den Schafen und Lämmer gechillt und das Setting genossen, fernab der zum Leuchtturm pilgernden Menschen. 
Eine Turmbesichtung ist möglich, allerdings nur in Kombination mit einer Führung. Anmelden dafür könnt ihr auch beim Tourismusverein Westerhever-Poppenbüll e.V.


7. Eidersperrwerk mit Imbiss

Hier habe ich ehrlich gesagt nicht soviel erwartet und mich gewundert, warum das Sperrwerk überhaupt als SPO-Sehenswürdigkeit angepreist wird. Auf unserer Rückreise sind wir dem auf die Spur gegangen und was soll ich sagen: Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, wie die Wassermassen da durchfließen. Das Sperrwerk wurden in den Jahren 1967 bis 1973 zum Schutz von Sturmfluten erbaut wurde. Der Grund war die großen Sturmflut 1962.

Ihr könnt zum einen von oben die Sicht aufs Meer genießen oder es von der Landseite betrachten. Direkt daneben hat sich eine Küstenvogelkolonie angesiedelt, wo etliche Lachmöwen und Küsten-Flussseeschwaben am brüten waren.  Parken sollte ihr auf der Südseite des Sperrwerk, denn erstens seid ihr direkt am Sperrwerk und zweitens befindet sich dort auch eine Aussichtspavillon mit Imbiss-/ Souvenirladen. Dort bekommt ihr fantastische Fischbrötchen. Wir gönnten uns ein Krabben- und ein Räucheraal Brötchen.
Es lohnt definitiv während der An- und Abreise dort zu halten, falls ihr dort vorbeifahrt. Vom Sperrwerk fahren übrigens auch die Ausflugsschiffe zu den Seehundsbänken. 


Weitere Ausflugsziele und Aktivitäten

Es stand noch einiges auf der To-Do-/ To-See-Liste, aber 3 Tage sind einfach zu kurz. Da wären:

  • Wattwanderung Little Five oder andere: Termine zu den Wanderungen erfahrt ihr im SPO-Veranstaltungskalender.
  • Blick über die Dünen auf der Aussichtsplattform ‚Maleens Knoll‚: Diese befindet sich etwas nördlich von der Dünentherme in Bad.
  • Spaziergang zum Leuchtturm Böhl
  • Dünentherme (war coronabedingt geschlossen): Vor allem bei Schlechtwetter eine schöne Alternative. Mehr Infos bekommt ihr hier.
  • Kaffee und Kuchen im Landcafé éclair: Es liegt auf dem Weg zum Leuchtturm Westerheversand. Es öffnet um 12 und schließt um 17 Uhr. Wir sind zu falschen Zeit dran vorbeigefahren. Weitere Infos hier
  • Ausflugs in 40 km entfernte Friedrichstadt, dem Venedig des Nordens.
  • Spaziergang auf der Erlebnispromenade in Bad. Sie beginnt am Anfang der Seebrücke in verläuft in südlicher Richtung.


Unsere Unterkunft

Wir übernachteten in einer Ferienwohnung der Kajüte Sieben. 10 Wohnung in unterschiedlichen Größen stehen zur Auswahl. Wir buchten die Wohnung Bilge. Ein 45 m² großes zweistöckiges stylisches Studio-Apartment für 2 Personen. Um Erdgeschoss war die kleine Wohnküche und das Bad und oben das Schlafzimmer und Wohnbereich. Außerdem hat es eine kleine Terrasse mit Strandkorb. Die beheizten Pool und die Sauna waren wir aufgrund Corona-Auflagen leider geschlossen. Für drei Nächte bezahlten wir 534€, inkl. 12€ Hundegebühr€, 18€ für die SPO-Gästekarten (3€ pro Person u. Tag), sowie 55€ Wohnungsservice inkl. Endreinigung.
Wir waren mit der Unterkunft sehr zufrieden und können sie euch guten Gewissens weiterempfehlen. Hier ist der Link zur Kajüte Sieben-Homepage.

Sehr beliebt nicht nur bei Hundebesitzern ist übrigens das Beach Motel in Ording. Das war unsere erste Wahl, bevor wir die Kajüte Sieben empfohlen bekommen haben. Das solltet ihr euch auch mal anschauen.


Restaurant Tipps

Also eins vorweg: Wir haben in den 3 Tagen nicht selber gekocht und haben daher in einigen Lokalitäten gespeist. Im folgenden werden die Restaurants aufgelistet, wo wir es lecker fanden oder die empfohlen bekommen haben.

  • Strandbar 54° Nord: Bereits in den Highlights erwähnt: Toller Vibe, Meerblick und eine kleine aber guten Karte. An guten Tagen steht ihr Schlange. Genügsamkeit wird jedoch belohnt 😉
  • SPO-Fischhaus: In Dorf. Ein modernes Restaurant mit großer Fischauswahl. Wir haben allerdings nicht vor Ort gegessen, sondern das Essen take-away-mäßig abgeholt.
  • Deichkind: Fisch ist von bester Qualität und wird von einem renommierten Fischhändler aus Hamburg besorgt. Auch gut für Kaffee und Kuchen.
  • Gosch an der Seebrücke: War bekamen leider keinen Platz. Die Lage alleine ist es wert und mit Gosch kann man meiner Meinung nach nichts falsch machen.
  • Die Friesenstube in Dorf: War ein Tip von einem Einheimischen. Ein uriger und etwas unscheinbares Restaurant bei uns direkt um die Ecke. Leider waren bis zur nächsten Woche keine Reservierungen möglich, weil alles „weggebucht“ wurde. Reserviert euch einen Tisch eine Woche bevor ihr anreist und sagt mir danach bitte, wie es war :-). Ich ahne episches!


SPO auf der Map



Ich hoffe, euch hat der Artikel „3 Tage in Sank Peter-Ording“ gefallen und dass er euch helfen konnte. Viel Spass auf eurer SPO-Reise wünscht euch, Bene von Bendjaontour.

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