Trip nach Cebu City zur SM Seaside (Tag 14: Philippinen Tripreport)

SM Seaside Cebu Haupteingang

Trip nach Cebu City: Anstatt in Moalboal am Strand zu chillen oder eine Bootstour nach Pescador Island zu machen, saßen wir schwitzend bei 34 Grad im unklimatisierten Überlandbus auf dem Weg ins in die SM Seaside Mall nach Cebu City. Der Grund war das Ableben meiner geliebten Canon Powershot G5x Fotokamera beim gestrigen Schnorcheln am White Beach. Nichts desto trotz sollte der Besuch einer der größten Malls Asiens und vor allem die Busfahrt mit den einheimischen Leuten zu einem Erlebnis werden, dass unsere Reise bereicherte.
Viel Spaß mit dem 14. Tag unserer Philippinenreise.


Ein betrübter Morgen

Das erhoffte Kamera-Wunder blieb leider aus, so wie die Kamera auch. Ich war hin – und hergerissen, ob wir nun wirklich nach Cebu City für eine neue Kamera fahren oder nicht. Schließlich könnte sie sich im Laufe des Tages vielleicht noch melden. Außerdem war das Wetter fantastisch und wir hätten ein tollen Tag in Moalbaol verbringen können. Ich spürte aber, dass ich den Urlaub nicht mehr vernünftig hätte genießen könnte, wenn ich die Erlebnisse nicht adäquat festhalten könnte. Is ja schön, dass euch Handy-Fotos reichen, für mich haben die aber einfach nicht die nötige Tiefe. (Wie die Kamera kaputt ging, erfahrt ihr übrigens hier)

Trip nach Cebu City

Nach ein wenig hin und her ist die Entscheidung gefallen: Es geht nach Cebu City. Und da die Maus sich immer Sorgen um mich macht und mich im Ausland nie alleine wegfahren lassen würde, war sie gezwungen mitzukommen. Doch zuerst fuhren wir mit dem Scooter runter nach Moaboal, um zu gucken, ob es in dem dortigen Einkaufscenter (Gaisano Town Center Moalboal) vielleicht doch einen adäquaten Kameraladen gibt, aber Fehlanzeige. Also stiegen wir in einen der vorbeifahrenden Überlandbusse der Firma Ceres. Die Fahrt war eigentlich ziemlich entspannt. Er war nur halb voll und unterwegs waren nur Einheimische. Durch das offene Fenster beobachteten wir das Leben in Cebu und ließen uns frischen Fahrtwind um die Ohren pusten, was die Hitze erträglich machte. Wir fuhren auch wieder durch Minangnilla, der Ort wo wir meinen Vater vor 4 Tagen erst besuchten.


SM Seaside


Die erste Ernüchterung

Nach 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir an dem riesigen runden Supermall angekommen. Schon von außen ist es ein ziemlich beeindruckendes Bauwerk, dessen runder Bau an ein Fußballstadion erinnert. Eröffnet wurde die Mall 2015 und ist somit ein modernes glänzendes Prachtstück. Die Größe der Mall ist aber auch zugleich ein Fluch, da man doch sehr schnell die Übersicht verliert. Unser primäres Ziel war die Technikabteilung aka die Cyberzone! Die Ernüchterung kam jedoch schnell. Es gab vielleicht zwei, drei Fotoshops, die aber nur eine sehr geringe Auswahl an Kameras hatten, entweder teure Spiegelreflexkameras, die aber für mich überhaupt nicht in Frage kommen oder Digitalkameras im unteren Preisbereich. Ich hätte am liebsten die PowerShot G5x wieder, oder etwas im gleichen Preisgegment ( Panasonic Lumix o.ä. für so 500 €. Stattdessen gab es aber unzählige Handy- bzw. Smartphone-Läden, was mir auch einleuchtete, weil die Fotokultur der Philippinos und generell bei Asiaten sehr selfie-lastig ist. An Viewpoints macht man eben keinen Fotosstop, sondern einen Selfie-Stop. Was nun?


Frau Schlau hatte 1 gute Idee

Zum Glück bin ich mit Frau Schlau verheiratet, die auf die Idee kam, mal in einem der größeren Kaufhäusern nach zu schauen. Und siehe da, sieh hatte recht. Der “The SM Store” hatte tatsächlich eine gut sortierte Technikabteilung in der sie immerhin die Canon G7X hatten, einen fast ebenbürtigen Ersatz. Wir kauften auch gleich noch eine Dome für die GoPro. Das ist so eine durchsichtige Kugel, wo man die GoPro reinpackt für Unter-und Oberwasserbilder- also obere Hälfte ist über Wasser und die untere unter Wasser. Ihr werdet im weiteren Blogverlauf noch einige Bilder davon sehen. Preislich sind die Technikprodukte nicht wesentlich günstiger als in Deutschland. Die Kamera hat ca. 500 Euro gekostet und die Dome 60 € gekostet.
Nun war ich endlich wieder gechillt und konnte mich auf den restlichen Urlaub freuen. Musikalisch untermalt wurde unser Einkauf von einem Verkäufer, der während Arbeit eine zum Verkauf stehende Karaoke-Maschine nutze und es auch drauf hatte. Ich stellte wieder fest, wie sehr die Philippinos Lovesongs und Balladen lieben!

“Technikprodukte sind auf den Philippinen kaum günstiger als in Deutschland”

Bendjas Travelinfos

About Mc Donalds in den Philippinen

Philippinisches Mc Donald Menu, Cola, mariniertes Hähnchen und Reis
Mc D. – Hähnchenbrust + Reis wie n Cheesy verpackt

Mit der neuen Kamera im Gepäck machten wir uns auf die Suche nach Essen und landeten irgendwie bei McDonalds. Es gab dort ein Hähnchenbrustfilet in einer überraschend leckeren Marinade und dazu Reis, der wie ein Cheeseburger in Papier eingewickelt daher kommt. Das hat schon Style! Danach machten wir uns auf den Weg nach draußen, um die Rückreise anzutreten. 
Wenn ihr mehr Infos oder einen umfangreicheren Eindruck von der SM Seaside haben wollte, empfehl ich euch das Video von meinem Lieblings-Reise-Youtuber “The Traveling Clatt.”

Die Rückfahrt


How not to catch a Bus Pt. II

Es war ca.15:30 Uhr als wir die Mall verließen und auf den Bus warteten. Nicht lange und unser Bus kam……..und fuhr einfach weiter, weil er brechend voll war und keiner aussteigen wollte. Nicht anders verlief das Ganze mit den nächsten Bussen. Nach über ‘ner halben Stunde und mehreren Bussen gaben wir auf und entscheiden uns einfach mit dem entgegengesetzten Bus nach Cebu City (übrigens fast 1-Millionen Einhwohner groß) reinzufahren. Dort am Busbahnhof wird es uns dann hoffentlich gelingen, einen Platz im Bus zu ergattern.


In the Middle of Cebu City

Nach 20 Minuten sind wir am Busterminal angekommen und kauften ein Ticket am Schalter von Ceres Liner. Der Busbahnhof war recht groß und hatte drinnen mehrere Wartebereiche, wo dann über Monitore angezeigt wurde, wann die nächsten Busse fuhren. Inzwischen war es 16:30 Uhr! 20 Minuten später saßen wir dann auch endlich im Bus und wir waren die einzigen Ausländer. Bevor er losfuhr gingen noch 1-2 Verkäufer durch den Bus, die Snacks und Früchte verkauften. Auch wenn die Umstände etwas nervig waren, nahmen wir diese Tortur mit Humor und freuten uns, dass es endlich losgehen konnte.  


Jetzt aber wirklich nach Hause

Der Trappic in Cebu war zur Rush-Hour ziemlich heaby und wir kamen nicht wirklich voran. Aber auf den Straßen Cebus gab es genug zu beobachten und genügend Fotomotive, so dass es nicht wirklich langweilig wurde. Um 17:15 fuhren wir wieder an SM Seaside Mall vorbei, wo wir vor beinahe zwei Stunden versucht haben, loszukommen. Die restliche Fahrt verlief dann aber nach Plan. Der Bus war fast die ganze Zeit über sehr voll, so dass der Mittelgang voller Fahrgäste war. Zwischendurch stand kleines süßes philippinischen Mädchen vor uns und war total fasziniert von Ann-Katrin, dass sie sie die ganze Zeit freudenstrahlend angeguckt hat. Da lachten wir natürlich freudenstrahlend zurück. Leider hab ich von ihr kein Foto gemacht, aber solche herzliche Begegnungen sind die eigentlichen Schätze einer Philippinenreise.


Back in Moalboal


Panagsama Beach Check

Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir dann in Moalboal an, wo unser Scooter parkte. Wir waren recht fertig und auch sehr hungrig. Der Entdecker in mir schmiedete unterwegs schon den Plan, abends am Panagsama Beach was zu essen. Erstens waren wir dort noch nicht und zweitens haben wir in Moalboal noch nicht außerhalb gegessen.
Nach knapp 4km Scooter-drive durch die teils dunkle Ortschaft und vorbei an einem belebten Platz, wo grad ein Basketball-Turnier am laufen war, kamen wir am Panagsama Beach an. 


Pleasure Principle Resto Bar

Uns beiden hat es dort auf Anhieb gefallen. Es war eine superchillige Flaniermeile mit entspannten Touris aus aller Herren Länder, die den lauwarmen Sommerabend genossen. Bars, Unterkünfte, Restaurants und Souvenirläden alles dicht an dicht und ohne dass es überlaufen wirkt. Wir aßen in der Pleasure Principle Resto Bar eine sehr leckere Fischplatte und schmiedeten den Plan morgen definitiv noch mal hinzufahren, um den netten Urlaubsvibe zu genießen. 


Tag 14 auf der Map




Fortsetzung folgt

Das war es mit Tag 14 und ich hoffe, der Trip nach Cebu City bzw. der Artikel hat euch gefallen. Auch wenn wir den Tag viel schöner hätten verbringen können, war der Trip doch irgendwie ein Erlebnis mit netten und interessanten Momenten und Einblicken in Land und Leute, die wir sonst nicht gehabt hätten. Danke noch mal an die Maus, die diese Tortour mitgemacht hat. Morgen geht es dann mal tagsüber an den Panagsama Beach. Die Wettervorhersage verkündete Regen, aber es kann auf den Philippinen auch heißen, dass ab und zu kurze starke Schauer auftreten und sonst die Sonne scheint. Wir werden es sehen. Bis morgen!

Zu nächsten Beitrag (Tag 15): A Rainy Day am Panagsama, ay!

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