Abhängen im Coco Grove, Siquijor (Philippinen Tag 21)

Traumstrand Tubod Beach

Abhängen im Coco Grove, Siquijor: Ich heiße euch willkommen zum chilligsten Tag unseres Urlaubs. Wir hingen die meiste Zeit im Resort herum und unsere Freizeitgestaltung bestand aus Hängematten-Hopping, Kajaking im Tubod Beach, Sonnenuntergangs-Watching und Seele baumeln lassen. Chillt mit uns am schönsten Orts Siquijors, dem Coco Grove Resort, ab oder geht einfach hier direkt zum nächsten Beitrag. (Link erscheint hier sobald der Beitrag online ist). 




Morgens im Coco Grove


Salamandas Restaurant

Das Salamandas Restaurant mauserte sich zu unserem Frühstücksplace No.1. Schickes Ambiente, Strand und Meerblick und super Küche. Inzwischen sind wir mit den meisten Angestellten sehr down und wurden immer super freundlich mit Sir Benjamin and Misses Ann-Katrin begrüßt. Ich glaube auch, dass wir gute Gäste sind, nett, freundlich, dankbar, wertschätzend und wir machen nie Ärger.



Hängematten-Hopping und Co

Danach spazierten wir zum südlichen Ende des Resortstrands und schauten, ob sich hier und da noch ein paar „Hidden Spots“ befinden, die wir noch nicht entdeckt haben. Wir entdeckten ein paar Hängematten und eine kleine Holzschaukel, die für eine kleine Fotosession herhielten. Instagramers werden sich hier richtig austoben können.



Kajaken im Coco Grove

Etwas später lieh ich mir ein Kajak. Diese stehen den Hotelgästen kostenlos zur Verfügung. Das Wasser am Tubod Beach (so heißt der Strand des Coco Grove Beach Resorts) war frei von nennenswerte Strömungen und so konnte ich ganz gemächlich, ohne jegliche Anstrung den Strand rauf und runter paddeln. Ich verließ den Resortstrand wagemutig und paddelte Richtung Norden, wo ich mir die Strände der anderen Unterkünfte begutachtete. Auch nett, aber das Coco Grove ist wirklich das Nonplusultra. 



Wie ist das Resortlife mit ca. 200 anderen Resort-Gästen? 

Dass das Resort 91 Zimmer hat, mag vielleicht erschreckend wirken, weil man vermuten könnte, dass es dort überall voll ist, aber dem ist nicht so. Das Gelände ist rießengroß und allein der Strandabschnitt ist fast ’nen Kilometer lang. Dann gibt es 3 Restaurants und 3 Pools und die ganzen Bungalows und Cottages sind weit auf dem Gelände verstreut. Tagsüber sind die meisten Gäste auch unterwegs. Die Bandbreite der Gäste umfasst junge bis alte Pärchen, als auch Familien aus aller Herren Länder. Auch größere Reisegruppen finden den Weg hierher. Zweimal wurden wir „Opfer“ von Reisegruppen-Invasionen: Einmal eine französische Reisegruppe, alles ältere und miteinander befreundete Pärchen, die ihr Leben genossen und ein paar Tage später ein Jugend-Fußballmannschaft, die natürlich auf mehr auf Action waren. Diese Gruppen waren dann doch irgendwie omnipräsent und irgendwo hat man einem einen von denen gesehen, aber das störte nicht wirklich. Man findet immer ein ruhiges Plätzchen.


Mittags outside of da Resort


Tricycle statt selber fahren

Zum Mittagessen bewegten wir unsere faulen Ärsche dann doch aus dem Resort. Allerdings waren wir so im Chill-Modus, dass wir ein Tricycle nahmen, antstatt selber mit einem Scooter zu fahren. Vor dem Resort stehen immer einige Tricycle-Fahrer, die dort auf Kundschaft warten.

Ziel der Fahrt war das hippe Monkey Business (ca. 5 km) in das Ann-Katrin seit dem ersten Tag, als wir dran vorbeigefahren sind, verliebt war. Paar Tage zuvor waren wir schon mal dort für Milchshake, Eis und Kaffe. UnserFahrer setzte uns ab und teilte uns mit, das er einfach auf uns wartet. Mir ist es immer etwas unangenehm, während  wir uns die Bäuche voll schlagen, aber ich denke, ein sicherer Kunde ist ihnen lieber, als zu riskieren, länger ganz leer ausgehen. Ich weiß nicht, wie ausgelastet die Tricycle-Fahrer hier sind.



Lunch im Monkeybusiness

Im Monkey Business bestellt ich mir Sizzling Pork Sisig (240 php, ca. 4 Euro),  ein traditionelles philippinisches Gericht. Das Essen wird auf einer noch brutzelnden Platte serviert, auf das am Ende ein Ei draufgeschlagen wird, dass durch die Hitze noch etwas mitgart. Genau mein Ding. Dieses Gericht habe ich 2013 das erste Mal in Manila probiert und fand’s köstlich (massarap). Für die Maus gab es Cheese Fries. Dazu gab es frischen Fruchsaft. Chillige House-Mucke sorgte für loungiges Urlaubsfeeling. 



Carabao – das Nationaltier

Der Tricycle-Fahrer brachte uns wieder nach Hause. Doch bevor wir ins Resort spazierten, wollte ich zu einem 200-300 Meter entfernten Feld spazieren, wo in den letzten Tagen ein Carabao chillte, den ich unbedingt noch fotografieren wollte. 

Carabao heißt übersetzt Wasserbüffel und hat für die Philippinien beinah einen national-symbolischen Charakter, ähnlich wie der Adler oder die Almkuh in Deutschland. Es wird als Nutztier im Agrarsektor eingesetzt. Dieses Exemplar hier hatte aber schon Feierabend badete in einem Tümpeln – vermutlich um sich der zahlreichen Mücken zu entledigen, die ihn attackierten. Über ein Nasenring war der arme Dude an einem Baum gebunden. Generell haben Tiere auf den Philippinen nicht das beste Life. Aber ich habe das Gefühl, dass es langsam besser wird. 2005 sah ich in Cardona zum Beispiel noch recht viele Haushunde, die draußen in kleinen Zwinger/ Käfigen vor sich hinvegetierten. Dieses Mal sah ich keinen einzigen Zwingerhund.

Ein Carabao im Wasser
Carabao im Water


Back im Coco Grove


Sunset mal wieder

Zurück im Coco Grove Resort pimmelten im Anschluss noch ne Weile auf unserem Zimmer herum, bis am späten Nachmittag mal wieder der Sonnenuntergang auf dem Programm stand. Es ist fast schon nichts mehr Besonderes bei den vielen Bilderbuch-Sonnenuntergängen die wir bisheriger hatten. Diesmal betrachteten wir ihn ganz chillig aus einer Hängematte heraus. Der Himmel kam am heutigen Tag in einer lilanen Färbung daher.


Dinner

Abends ging es dann wieder ins Salamandas Restaurant. Es ist lecker, es ist nett, es liegt direkt am Meer. Eins muss ich hier an dieser Stelle noch kurz erwähnen.  Es ist zwar fantastisch drei so geile Restaurants vor der Nase zu haben und für die wir nur 3 bis 5 Minuten Fussmarsch zu benötigen, aber der anderen Seite waren wir abends nie unterwegs, um geile andere Essenlocations ausfindig zu machen und mal da zu essen, wo die Einheimischen was futtern. Man isoliert sich ein wenig weg vom Inselleben und den Locals.


Fazit des Tages

Wie dem auch sei, einmal so richtig faulenzen auf Siquijor musste auch mal sein. Wenn man schon so eine geile Unterkunft hat, sollte man sie auch ausgiebig genießen. Es gibt natürlich Leute, deren ganzer Urlaub so aussieht, aber die fliegen eher weniger auf die Philippinen. Gefühlt sind die meisten Philippinenreisenden eher rastlos unterwegs. Hier zwei Tage, da zwei Nächte, 6 Inseln in 3 Wochen, etc. Auf den Philippinen ist meiner Meinung nach die goldene Mitte der richtige Weg. Wir sind in den ersten Wochen auch eher viel unterwegs und recht kurz an irgendwelchen Orten, zum Ende hin entschleunigen wir immer mehr. Der heutige Tag sollte den Entschleunigungshöhepunkt unserer Philippinereise darstellen. Morgen sehr ihr wieder mehr von dieser traumhaften Insel.



Tag 21 auf der Map




Fortsetzung folgt

Was geht morgen? Obwohl wir dachten, wir hätten jetzt alles gesehen, gab es morgen gleich zwei positive Überraschungen, die zeigen, dass es nicht immer die Hot Spots sein müssen, sondern dass es oftmals die Hidden Gems sind, die einen fast noch mehr umhauen. Das Programm war im Grunde wie vor drei Tagen: 1 Wasserfall- und 1 Strandbesuch. It was same same but different.


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